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Thema Windpark Borg ist endgültig vom Tisch

Klockenhagen Thema Windpark Borg ist endgültig vom Tisch

Im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern ist das Eignungsgebiet nicht mehr enthalten

Klockenhagen. Das Thema Windpark Borg ist endgültig zu den Akten gelegt worden. In ihrer jüngsten Sitzung stimmten alle Mitglieder der Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung für die Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr 68. Der stammte noch aus dem Jahre 2009 und hatte die planerische Untersetzung des im Regionalen Raumordnungsprogramm Vorpommern ausgewiesenen Eignungsraumes für die Errichtung von Winkraftanlagen zwischen Borg und Ribnitz zum Ziel.

Vor der Stadtvertretersitzung wurde bereits in der Sitzung des Ortsbeirates Klockenhagen von Bauamtsmitarbeiterin Anke Bende darüber informiert, dass beim Thema Windpark Borg „alles auf Null gedreht worden ist“. Die anwesenden Einwohner hatte diese Information mit Applaus quittiert.

Dass das Thema Windpark Borg endgültig vom Tisch ist, hat formale Gründe, so wurde in der Ortsbeiratssitzug und in der Sitzung der Stadtvertretung informiert. Hintergrund: In dem seit September 2010 rechtsverbindlichen Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern ist das Eignungsgebiet Borg nicht mehr enthalten. Aus diesem Grunde ist die bisherige Ausweisung des Eignungsgebietes im Flächennutzungsplan der Stadt Ribnitz-Damgarten – Sonderbaufläche „Windpark Borg“– geändert worden. In der seit Dezember 2015 geltenden Flächennutzungsplanänderung wird dieser Bereich deshalb als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Damit hatte sich der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 68 erledigt und konnte aufgehoben werden.

Die Pläne, im Gebiet zwischen Klockenhäger Straße, Wildrosenweg, Gewerbegebiet West I in Ribnitz und Bundesstraße 105 Windräder zu bauen, reichen weit zurück. Bereits 2003 lagen Anträge von Investoren vor, die die Errichtung von bis zu fünf Anlagen vorsahen. Die Stadt Ribnitz-Damgarten und viele Bürger befürchteten massive negative Auswirkungen. Zwar war es damals nicht möglich, den Bau solcher Anlagen zu verhindern. Mit Hilfe einer Bebauungsplanung in Verbindung mit einer Veränderungssperre wollte man aber zumindest die Zahl der Windräder begrenzen.

Edwin Sternkiker

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