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Untreue: Verfahren eingestellt

Born/Schwerin Untreue: Verfahren eingestellt

Borner Bürgermeister kommt mit Rüffel davon

Born/Schwerin. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen den Borner Bürgermeister Gerd Scharmberg, dessen ersten Stellvertreter Erik Roepke, gegen den Betriebleiter des Kurbetriebs, Yves Scharmberg, und die Leitende Verwaltungsbeamtin Katrin Kleist wurden eingestellt. Der Ahrenshooper Ernst-Otto Kock, einstiges Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses des Amtsausschusses Darß/Fischland hatte die Anzeige im Zusammenhang mit dem Kauf von „Peterssons Hof“ gestellt (die OZ berichtete). Sämtliche Beschuldigte haben jetzt von der Staatsanwaltschaft Stralsund die Nachricht über die Einstellung der Ermittlungen erhalten.

In der Internetgemeinschaft „Tatort Born“ wurden in diesem Zusammenhang Auszüge eines Protokolls eines Gesprächs im Innenministerium veröffentlicht. In dem Beitrag werden dem Borner Bürgermeister mehrere Verfehlungen vorgeworfen. Das ist unstrittig. Scharmberg hatte in der Vergangenheit Fehler bei Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von „Peterssons Hof“ eingeräumt – und aus seiner Sicht begründet (die OZ berichtete). Später erstellte Gutachten, beispielsweise zum Kaufpreis, sollen die Einschätzung der Mehrheit der Gemeindevertreter gestützt haben.

Die Opposition in Form der Borner Alternative widersprach. Die Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommerns bietet aber auch die Möglichkeit, fehlerhafte Beschlüsse zu „heilen“, also zu korrigieren. Laut Protokoll solle Scharmberg „ausdrücklich auf die festgestellten Pflichtverletzungen hingewiesen werden“ und im weiteren Verfahren rechtsaufsichtlich sichergestellt werden, dass sich die Gemeinde mit den festgestellten Pflichtverletzungen befasst und die notwendigen Konsequenzen hieraus zieht.

Das Zitat stammt aus einem unter dem Pseudonym P. Panther auf der Facebook-Gemeinschaft „Tatort Born“ veröffentlichten Beitrag. Kock soll laut der OZ vorliegenden Informationen das Protokoll aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes aus dem Schweriner Innenministerium erhalten haben. Kurz darauf tauchten Auszüge des Protokolls in dem Angebot der Facebook-Gemeinschaft auf. Im Zusammenhang mit einer früheren Veröffentlichung unter dem Alias-Namen P. Panther hatte Kock widersprochen, der Autor zu sein, er habe seinerzeit lediglich einen Teil der Veröffentlichung in Heftform verteilt.

tri

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