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Wir-Gefühl im Amtsbereich wiederbelebt

Born Wir-Gefühl im Amtsbereich wiederbelebt

Amtsausschuss stimmt morgen über neue Organisation des Amtes Darß/Fischland ab

Born. Anderthalb Tage hat es gedauert – jetzt sind die sechs amtsangehörigen Kommunen auf ihr Amt Darß/Fischland eingeschworen. Zuletzt hatte es in verschiedenen Kommunen Kritik an der Arbeitsweise der Verwaltung mit Sitz in Born gegeben.

Aufgrund von Gegenstimmen konnte zuletzt nicht die Nachfolge an der Spitze des Amtes für Bau und Liegenschaften geregelt werden, weil die Bewerberin aus dem Amt wegen des nicht einstimmigen Vertrauensbeweises ihr Ansinnen zurückzog (die OZ berichtete). In Reihen der Mitarbeiter herrschte bis dato angesichts weiterer Umstrukturierungen große Verunsicherung.

Das soll laut Amtsvorsteher Gerd Scharmberg und der stellvertretenden Leitenden Verwaltungsbeamtin Birgit Drews der Vergangenheit angehören. Leitende Mitarbeiter, Mitglieder der Personalvertretung und Mitglieder des Amtsausschusses hatten überlegt, wie wieder Ruhe in der Verwaltungsarbeit einziehen kann. Das geschieht intern mit einer Neustrukturierung, heißt einer Rückkehr zu vier Fachämtern.

Eine in Auftrag gegebene Organisations-Untersuchung hatte erst nur zwei Fachämter vorgesehen.

Mit vier Abteilungen soll das Amt Darß/Fischland zukunftsfähig gemacht werden, wie Scharmberg betont. Diese künftige Struktur, die morgen während der Sitzung des Amtsausschusses zur Abstimmung steht, werde nach Aussage Birgit Drews’ auch von der Personalvertretung getragen, biete das sogenannte Vier-Säulen-Modell doch Mitarbeitern perspektivisch viel bessere Austiegsmöglichkeiten als ein Zwei-Säulen-Modell. Künftig soll es außer dem Hauptamt die Fachämter für Bau und Liegenschaften, Ordnung sowie Finanzen geben.

Geradezu als Durchbruch sehen Drews und Scharmberg ein aufkeimendes „Wir-sind-das- Amt-Gefühl“ während des Klausurtreffens in Reihen der Bürgermeister. Erste Folge: Den Mitarbeitern werden Ängste genommen, sie können wieder in Ruhe arbeiten, wie es Birgit Drews formuliert.

Den Gemeindeoberhäuptern wurde noch einmal klar vor Augen geführt, dass sie sich die Leistung der Verwaltung teilen. Werde von einer amtsangehörigen Kommune zusätzliche Leistung eingefordert, stehe die anderen nicht zur Verfügung. Auch Klagen, beispielsweise gegen Straßenausbaubeträge, können Abläufe lange verzögern. Auch direkte Eingaben bei höheren Einrichtungen können zu längeren Bearbeitungszeiten führen, wenn umfangreiche Stellungnahmen erstellt werden müssten.

In der Vergangenheit hätten es Bürgermeister zum Teil zugelassen, dass deren Gemeinden mit besonderer Inanspruchnahme der Verwaltung Bearbeitungszeiten immer länger wurden, sagt Gerd Scharmberg und nennt in diesem Zusammenhang „auch meine streitbare Gemeinde“.

Das anderthalbtägige Treffen habe jedenfalls ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl der amtsangehörigen Kommunen und mehr Verständnis für die Verwaltungsarbeit geschaffen, betonen Drews und Scharmberg unisono. Timo Richter

Amtsausschuss: 14. Februar, 18 Uhr, Sitzungsraum des Amtes Darß/Fischland, Born

OZ

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