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Rammler ziehen in einstige Klassenzimmer ein

Barth Rammler ziehen in einstige Klassenzimmer ein

25. Rassekaninchenschau in Barth stand kurz vor dem Aus / Ausweichquartier wurde in der alten Reuterschule gefunden / 300 Langohren werden präsentiert

Barth. Fast wäre die diesjährige 25. Kreisrassekaninchenschau, die Anfang November in Barth stattfinden soll, sang- und klanglos ausgefallen. Der derzeitige Vereinsvorsitzende des beauftragten Barther Rassekaninchenvereins M7 „Gut Zucht“ hatte wohl keine Möglichkeit zur Durchführung dieser wichtigen Leistungsschau von Züchtern aus dem Gebiet des früheren Landkreises Nordvorpommern sowie aus angrenzenden Kreisen gesehen und sie kurzerhand beim Kreisverband abgemeldet. So berichtete Vereinsmitglied Heiko Peters, der frühere Vorsitzende des Barther Vereins und dort seit 44 Jahren Züchter der Rasse „Großchinchilla“.

Barth ohne seine große Leistungsschau der Kaninchenzüchter im Herbst, die in Anlehnung an die Vineta-Theorie zur Stadtgeschichte sogar den Titel „Vineta-Kreisrassekaninchenschau“ trägt? Das wollten Peters und andere Züchter nicht hinnehmen und wurden selbst aktiv. „Theoretisch könnte die Ausrichtung jedes Jahr reihum an einen anderen Verein vergeben werden“, erklärte er. „Praktisch hat es sich aber seit vielen Jahren eingebürgert, dass sie immer bei uns stattfindet.“ Der Barther musste lange nachdenken, um den Beginn dieser Tradition zu datieren und kam nach einigem Grübeln zum Schluss, dass der mindestens 15 Jahre her sein müsse.

Im Ergebnis der Suche nach einer gangbaren Ersatzlösung erklärte sich nun der Rassekaninchenzuchtverein M14 „Ribnitz und Umgebung“ bereit, die Ausrichtung der Jubiläumsschau am 5./6. November in der Stadt Barth zu übernehmen. Verantwortlicher Ausstellungsleiter wird Raik Dieringer (M14) sein, sein Stellvertreter ist Heiko Peters (M7). Mit dem Verkauf der Kaninchen zu Zuchtzwecken wurde wieder Thomas Splettstößer beauftragt. Raik Dieringer ist außerdem einer der Preisrichter und wird mit seinen vier Kollegen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern einen Tag vor der Eröffnung der Ausstellung die Bewertung der zirka 300 gezeigten Kaninchen vornehmen.

Ungewöhnlich ist auch der diesjährige Standort der Veranstaltung: Weil die Nordflor-Versandhalle nicht mehr zur Verfügung steht, überließ die Stadt Barth den Züchtern die auf ihren Umbau zum Bürgerhaus wartende ehemalige Reuterschule in der Papenstraße 8. Weil der Umbau aber in Kürze beginnen soll, wird es das einzige Gastspiel der Langohren zwischen den altehrwürdigen Mauern bleiben.

Während die Käfige in den einstigen Unterrichtsräumen des Erdgeschosses aufgebaut werden, öffnet in einem separaten und beheizten Raum wieder die „Kaninchenbar“, in der sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen oder einem Imbiss über das Gesehene austauschen können.

Am Samstag, dem 5. November wird die Schau, deren Schirmherr Landrat Ralf Drescher ist, von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag, dem 6. November, von 9 bis 13 Uhr geöffnet sein. Heiko Peters empfiehlt, dann die Parkplätze am Westhafen sowie den Zugang zur Reuterschule von der Hafenstraße aus zu nutzen.

Volker Stephan

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