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Rekord bei Campustag: Programm lockt 4500 Besucher

Rostock Rekord bei Campustag: Programm lockt 4500 Besucher

Erstsemester informieren sich auf dem Ulmencampus über ihr Studium / So viele Interessierte kamen noch nie / „Sookee“ und „Egotronic“ Hauptacts am Abend

Rostock. Der Countdown für den Studienstart geht in die Endphase: Ungefähr 4500 Besucher nutzten den gestrigen Campustag, um sich letzte Informationen vor dem Vorlesungsbeginn zu holen. „So gut besucht war es noch nie“, sagt Friederike Ottehenning vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta). Im vergangenen Jahr kamen nur knapp 3000 Besucher. Milena Buhl schlenderte gemeinsam mit einer Freundin über den Ulmencampus. „Es ist alles sehr informativ. Die ganzen Eindrücke muss ich erst einmal verarbeiten“, erzählt die 19-Jährige. Die angehende Lehramtsstudentin ist vor Kurzem von Neuruppin nach Rostock gezogen. Bevor das Studium nächste Woche losgehen kann, benötigte Buhl noch Hilfe von ihrem Fachschaftsrat. „Ich war noch etwas unsicher, wie ich mir meinen Stundenplan baue.“ Virginia Hartmann nutzte den Tag, um einige Broschüren mitzunehmen. „Ich kann es jedem Erstsemester empfehlen hierher zu kommen“, so die angehende Biowissenschaftsstudentin.

„Mich interessieren vor allem die Workshops“, sagt Jonas Brodnitzki. Der 18-Jährige besuchte gleich zwei: einen zur Studienfinanzierung, einen zur rechtspopulistischen Argumentation. „Ich habe mich außerdem an den Ständen vom Hochschulsport und Sprachenzentrum beraten lassen.“ Gerne würde Buhl neben seinem Lehramtsstudium noch einen Kurs besuchen. „Das Programm vom Campustag ist bunt gemischt.

Das gefällt mir sehr.“

Auf dem Außengelände sorgten Informationsstände und verschiedene Bands für Unterhaltung. „Unsere Hauptacts sind die Berliner Rapperin Sookee und die Electropunkband Egotronic“, so Ottehenning. Neben den Standard-Programmpunkten gab es auch einige Neuheiten. So konnte im Hörsaal Arno-Esch dank Helgas Stadtpalast ab 17 Uhr erstmals zu elektronischer Musik getanzt werden. Weiterhin neu war der Einsatz eines vierköpfigen Awareness-Teams. „Neben Sanitätern und dem Sicherehitspersonal sind diese Personen Ansprechpartner bei Problemen.“

Dem Asta-Organisationsteam sei es bei allen Planungen sehr wichtig gewesen, dass die Besucher sich stets wohlfühlen. „Deshalb wollten wir auch unbedingt eine Kinderbetreuung anbieten“, erklärt die 21-Jährige. Außerdem wurde versucht, die Getränkepreise so gering wie möglich zu halten. „Eintritt gab es wie in den vergangenen Jahren keinen.“

Die Kosten des Campustages werden durch die Stände und Werbepartner gedeckt. „Diese werden jedoch nicht wahllos ausgewählt.“, betont Ottehenning. „Uns ist wichtig, dass unsere Partner zu unseren Einstellungen passen.“ Im vergangenen Jahr erst wurde dem Studentenkeller die Teilnahme am Campustag verwehrt. Der Grund: Es gab Diskriminierungs-Beschwerden über die „Arschkarte“, dem Werbeflyer des Clubs. „Auch in diesem Jahr ist der Studentenkeller nicht auf dem Universitätsgelände vertreten.“

Pauline Rabe

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