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Rennfieber am Barther Kaninchenberg

Barth Rennfieber am Barther Kaninchenberg

44. Motocross-Rennen war ein voller Erfolg für den MSC Barth.

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Bei Knattern, Dröhnen und Benzingeruch: Zweikampf zwischen zwei Fahrern auf dem Barther Kaninchenberg.

Quelle: Stephan Volker

Barth. Zwei Tage lang beherrschten Benzingeruch, das Knattern der Maschinen und Staubwolken den Barther Kaninchenberg (Vorpommern-Rügen). Mit 99 Startern am Samstag und 114 Fahrern am gestrigen Sonntag war das 44. Barther Motocross-Rennen für den ausrichtenden Motorsport-Club Barth (MSC) die bislang wohl größte Veranstaltung seiner bisherigen Clubgeschichte.

DCX-Bild

44. Motocross-Rennen war ein voller Erfolg für den MSC Barth.

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Platzierungen des Starter des MSC Barth

Youngster: Thore Bungeroth 13. Platz

Clubsport: Ulli Schumacher 21. Platz, Paul Uteß 33. Platz, Thore Bungeroth 40. Platz

Senioren 45+: Heiko Koch 2. Platz

MX2: Andreas Stade 16. Platz, Phillip Krytzek 20. Platz

Während der Sonntag den Rennen der Kategorien Clubsport, Senioren Ü45 und MX2 vorbehalten blieb, teilten sich Sonnabend die Classic-Fahrer verschiedener Kategorien (40+, 60+, 66+, TwinShoke, EVO) sowie die Youngster (14 bis 18 Jahre, 125ccm) und die Ladys (125ccm) die Bahn. Ältester Fahrer der Veranstaltung war mit 80 Jahren Klaus Reissmann aus Fuchshain, der mit seiner CZ in den Kategorien Classic 60+ (10.<TH>Platz) und 66+ (11. Platz) startete.

Der Regen während der Trainingsläufe am Samstagvormittag hatte die Sandbahn so gut durchfeuchtet, dass es erst am Nachmittag zur Staubentwicklung kam. Leider ließen sich viele potenzielle Besucher vom unangenehmen Vormittagswetter abschrecken, aber dank der vielen Familienangehörigen der Fahrer war der Kaninchenberg trotzdem recht belebt. Der Sonntag machte dann bei bestem Wetter alles wieder gut.

Konnte sich der Vereinsvorsitzende Phillip Krytzek (26) am Samstag noch um die Belange der Veranstaltung kümmern, wollte er gestern selbst auf die Maschine steigen und versuchen, in der Kategorie MX2 unter die ersten 20 zu gelangen. „Wegen meiner guten Rennergebnisse wurde ich in der Kategorie Clubsport nicht mehr zugelassen und musste in die MX2 aufsteigen“, erklärte er.

Im Fokus stand am Samstag die neue Kategorie „Youngster“, in der sich 14- bis 18-jährige Fahrer auf 125ccm-Maschinen messen. „Da hat man mal etwas richtig gemacht, das Niveau der Rennen war unwahrscheinlich hoch“, lobte Rennleiter Wolfgang Buse. Als jüngster Starter des MSC Barth war Thore Bungeroth (16) aus Saal sowohl bei den Youngstern als auch beim Clubsport-Rennen vertreten. Er gehört dem Team B&B Mallon Racing an.

Schwer zu tun hatten Dagmar Bungeroth und ihre drei Töchter mit Freundin im Rennbüro. Neben Fahreranmeldung, Startgeld-Kassierung und Dateneingabe hatte der „Familienbetrieb“ auch die Transponder für die Zeiterfassung auszugeben. Noch während die Zeitnehmer am Samstagabend letzte Listen zur Siegerehrung druckten, machten sich Bahnmeister Kai Warner und seine Mannschaft mit Radladern, Bagger und Planierraupe an die Wiederherstellung der 1,4 Kilometer langen Strecke für den Sonntag. Zuschauer Udo von Glowacki (76) lobte die Arbeit seiner Nachfolger: „Die Bahn ist gut präpariert. Eine feine Sache ist die Anschaffung der gelben Begrenzungspricken.“ Auch Wolfgang Büttner aus Offenbach/Hessen, ein Urgestein der Classic-Szene, war mit den Barthern zufrieden: „Super habt ihr das gemacht.“

Robert Niemeyer

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