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Schulsozialarbeit ist finanziell gesichert

Ribnitz-Damgarten Schulsozialarbeit ist finanziell gesichert

Stadt Ribnitz-Damgarten übernimmt einen Teil der Personalkosten

Ribnitz-Damgarten. Sie sind da, wenn Kinder Probleme mit Eltern und Lehrern oder untereinander haben: Schulsozialarbeier. Einer von ihnen ist Christian Schwarz. Seit März vorigen Jahres ist er im Grundschulbereich der Bernstein-Schule Ribnitz tätig. Neben Einzel- und Gruppengesprächen sind es Projekte, die er anbietet bzw. unterstützt, zum Beispiel, wenn es um das Thema Medienkompetenz geht. Immer wichtiger werde die Prävention gegen Mobbing in den sozialen Netzwerken, so Schwarz. Allgemein gehe es darum mitzuhelfen, das soziale Miteinander an der Schule zu verbessern. Dabei helfe zum Beispiel ein Katalog mit Schulregeln, den man gemeinsam erarbeitet habe. Als Schulsozialarbeiter sei er auch ein wichtiger Ansprechpartner für Eltern, berichtete er den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur, Jugend und Soziales. Dessen Mitglieder sind überzeugt, dass die Schulsozialarbeit an der Bernstein-Schule erhalten bleiben muss. Dafür ist die Stadt bereit, einen Teil der Personalkosten für die Jahre 2018 bis 2020 zu übernehmen. Einen entsprechender Beschluss wurde im Hauptausschuss gefasst und dem Landkreis eine verbindliche Erklärung abgegeben. Dabei gehe es in Ribnitz-Damgarten um jährlich 18000 Euro, informierte Heike Karnatz, Leiterin des Amtes für Tourismus, Schule und Kultur, die Ausschussmitglieder.

Hintergrund: So wie für den Schulsozialarbeiter in der Bernstein-Schule fällt für 21 der insgesamt 52 Stellen im Landkreis Vorpommern-Rügen im Herbst die Finanzierungsgrundlage weg. Diese Stellen wurden mit nicht abgerufenen Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bezahlt. Dieses Geld ist jedoch in wenigen Monaten verbraucht. Die Landesregierung hat zwar 1,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Finanzlücke zu schließen, allerdings reicht dieses Geld bei weitem nicht aus. Aus diesem Grunde sollen sich Landkreise und Kommunen nach Auffassung der Landesregierung an der Finanzierung der Stellen beteiligen. Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat sich dazu bereit erklärt. Er bietet an, die Personalkosten für die Schulsozialarbeiter bis zum Jahresende 2017 komplett zu übernehmen, wenn sich die Schulträger im Gegenzug bereit erklären, von 2018 bis 2020 die Hälfte der Personalkosten zu übernehmen. Spätestens nach 2020 erhoffen sich Kreis und Schulträger eine endgültige Regelung seitens des Landes.

Edwin Sternkiker

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