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Snack mal wedder eins orrich Platt

Ribnitz-Damgarten Snack mal wedder eins orrich Platt

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Sieger in der Klassenstufe 1 bis 4: die Teilnehmer der Freien Schule Prerow.

Quelle: Victoria Kuhn

Ribnitz-Damgarten. „Plattdeutsch ist kein Dialekt, es ist eine Sprache. Es ist unsere Muttersprache und muss daher erhalten bleiben“, sagte Petra Sohns, Lehrerin und Beauftragte für Plattdeutsch im Schulamt Greifswald am Sonnabend im Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten. Dort fand einer von vier Vorausscheiden für den 12. Plattdeutsch-Landeswettbewerb statt.

Bereits erfolgt sind Vorausscheide in Schwerin, Güstrow und Stavenhagen. Ribnitz-Damgarten war Gastgeber für den Regionalausscheid der Mädchen und Jungen des Schulamtsbereiches Greifswald.

Unter den Teilnehmern befand sich Mia Pierson, 7 Jahre, von der Freien Schule Prerow, die den Wettbewerb eröffnete. Erst seit etwa einem halben Jahr spricht sie Platt. Vor allem, um mit Opa zuhause „'n bisschen platt snacken“ zu können, wie dieser stolz erzählte. Ihre Mutter Ilka, die sie ebenfalls begleitete, spricht selber kein Platt, kann es aber verstehen. Für sie ist es wichtig, Plattdeutsch zu erhalten, besonders wegen der Verständigung mit der älteren Generation. Die Unterstützung zuhause sei wichtig, wenn es um das Erlernen des Plattdeutschen geht, bestätigte Petra Sohns.

Mias Mitschüler zeigten, wie viel Spaß auch sie an der plattdeutschen Sprache haben. Sie gewannen am Ende mit ihrem gemischten Programm aus Gedichten, Liedern und Sketchen in ihrer Altersstufe (1.

bis 4. Klasse). Den Sieg bei den 5. bis 9. Klassen errangen Lea Sponholz und Mareike Schmidt vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Greifswald.

Eine Wochenstunde Platt in der Schule wäre sehr wünschenswert, sagten die Jurymitglieder Petra Horn, Christa Kruse und Jana Sonnenberg, die die Auftritte der Kitas und der Altersgruppe der Erst- bis Viertklässler bewerteten.

Wie gut die Förderung des Plattdeutschen schon bei den Kleinsten funktioniert, zeigten die Auftritte der Kitas „Kleine Weltentdecker“ und „Boddenkieker“ aus Ribnitz-Damgarten. Sie präsentierten den Zuschauern ein buntes Programm aus Gedichten und Liedern, sogar mit Tanz. Am besten machten dies in den Augen der Jury die Mädchen und Jungen der Kita „Boddenkieker“, die in traditionellen Fischerhemden auftraten. Vorbereitet und betreut wurden sie von Rolf Schönrock. Er freut sich über die Plattform, die den Kindern und der Sprache mit dem Wettbewerb geboten wird. Er selbst wurde vor einigen Jahren mit den „Boddenkiekern“ Landesmeister. Die Kita-Kinder hätten sehr viel Spaß beim Erlernen der Programme, die er oft selber schreibt, so Schönrock. „Plattdeutsch braucht einfach Gesichter“, resümierte die Moderatorin der Veranstaltung und das Gesicht des Tages, Petra Schwaan- Nandke. Sie bringt vielen unterschiedlichen Menschen und Berufsgruppen Plattdeutsch näher. Ihrer Meinung nach sollte es mehr Angebote für Plattdeutsch geben. Die Sieger des Regionalausscheides fahren am 9. April zum Landesausscheid.

Von Victoria Kuhn

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