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3:4 nach Penaltyschießen – Piranhas verpassen Überraschung

Rostock 3:4 nach Penaltyschießen – Piranhas verpassen Überraschung

Riesenjubel brandete am Sonntag in der Rostocker Eishalle Schillingallee auf. Neuzugang Sebastian Brockelt fasste sich kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit ...

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Rostock. Riesenjubel brandete am Sonntag in der Rostocker Eishalle Schillingallee auf. Neuzugang Sebastian Brockelt fasste sich kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit ein Herz und traf mit einem tollen Schlagschuss zum 3:3 (1:1, 1:2, 1:0) für die Rostock Piranhas ins Tor der Füchse Duisburg. Bis vier Minuten vor dem Ende war der Eishockey-Oberligist aus der Hansestadt dem 2:3-Rückstand gegen den hohen Favoriten hinterhergerannt, ehe das permanente Anlaufen des REC belohnt wurde.

 

OZ-Bild

Sebastian Brockelt raf zum umjubelten 3:3 kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Doch zum Sieg reichte es für den REC nicht. FOTO: RENÉ WARNING

Zwar entschieden die Nordrhein-Westfalen im Penaltyschießen das Spiel mit 4:3 für sich, doch ein Punkt bleibt den Gastgebern. REC-Trainer Kenneth Latta war zufrieden mit der Leistung seines Teams.

„Wir haben uns gut präsentiert und uns für unseren Aufwand belohnt. Allerdings darf das 2:3 gar nicht fallen. Das war eine krasse Fehlentscheidung der Schiedsrichter“, sagte Latta verärgert.

Was war passiert? Mit der Schlusssirene des zweiten Drittels hatten die Duisburger den Puck ins Tor der Raubfische bugsiert. Die Rostocker monierten, der Treffer sei nach Ende der Spielzeit gefallen.

Sie wurden allerdings nicht erhört. Latta: „Ich habe es genau beobachtet. Die Uhr war abgelaufen, das Tor hätte nicht zählen dürfen.“

Bis dahin unterstrichen die Piranhas ihre starke Entwicklung der vergangenen Wochen. Mit viel Leidenschaft, aggressivem Forechecking und starken Kontern machten die Ostseestädter den Gästen gehörig Druck. Der Lohn war die Führung durch Arthur Lemmer. Zwar glichen die Duisburger postwendend aus, doch der REC ließ sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Nachdem die Füchse das erste Mal in Führung gegangen waren, antworteten die Raubfische prompt. Michal Bezouska erzielte an seinem 30. Geburtstag das 2:2. „Wir waren am Leistungsmaximum, hatten Pech im Abschluss. Aber der Punkt ist verdient“, meint der Stürmer.

Auch im letzten Drittel attackierten die Rostocker früh, ließen den Gästen kaum Luft zum Atmen. Duisburg konnte sich oft nur mit unfairen Mitteln helfen. Der REC hingegen blieb cool und belohnte sich durch Brockelts Treffer.

Schon am Freitag hatten die Piranhas ihr großes Potenzial gezeigt, waren in Duisburg im ersten Spiel der beiden Teams ebenbürtig. Den 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel egalisierte der REC im zweiten Abschnitt und führte bis zur 56. Minute sogar mit 4:3. Am Ende reichte es trotz der tapferen Leistung nicht zum Punktgewinn.

Am kommenden Wochenende werden die Piranhas (10. Tabellenplatz, 9 Punkte) zunächst am Freitag (20 Uhr) in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen den ECC Preussen Berlin (13., 4) gefordert sein. Am Sonntag (18 Uhr) reisen sie dann zum Ostseederby beim EHC Timmendorfer Strand (12., 5).

Rostock Piranhas: Stark - Teljukin, Dörner, Ehmann, Seifert, Kohlstrunk, Kröber, Blank, Fetschele - Kurka, Spister, Piehler, Lemmer, Guts, Ratajczyk, Koopmann, Bezouska, Brockelt.

Tore: 1:0 Lemmer (13.), 1:1 Beck (14.), 1:2 Slanina (25.), 2:2 Bezouska (27.), 2:3 Slanina (40.), 3:3 Brockelt (57.), 3:4 Slanina im Penaltyschießen. Strafminuten: REC 12, Füchse 22.

Zuschauer: 905.

Interessierte Zuschauer, die die

Piranhas zum Spiel in Timmendorfer Strand begleiteten möchten, können im Fan-Bus des Vereins mitfahren. Anmeldungen können täglich ab 18 Uhr unter ☎ 0152/ 31082108 bei Susann Ackermann vorgenommen werden. Es sind allerdings nur noch wenige Plätze im Reisebus frei.

René Warning

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Rostock

Auf die Rostock Piranhas warten am Wochenende Bewährungsproben. Die Raubfische treffen in der Eishockey-Oberliga Nord heute Abend auswärts (19.30 Uhr) auf die Füchse Duisburg.

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