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5:3 – PSV-Elf kann beim Torfestival spät jubeln

5:3 – PSV-Elf kann beim Torfestival spät jubeln

Landesliga-Fußballer bezwingen nach einer Leistungssteigerung den SV Warnemünde / Gäste hadern mit Schiedsrichter-Entscheidungen

Ribnitz-Damgarten Das war nichts für schwache Nerven! Nach einer turbulenten zweiten Halbzeit haben die Landesliga-Fußballer des PSV Ribnitz-Damgarten den bisherigen Tabellenzweiten SV Warnemünde bezwungen und den zweiten Dreier der Saison geholt. Dank dreier später Treffer von Adrian Kleinfeldt (2) und Lars Bastian drehte die PSV-Elf den 2:3-Rückstand und besiegte die Ostseestädter noch mit 5:3 (0:1).

„Ich bin superfroh, dass die Partie bei dem Spielverlauf noch zu unseren Gunsten ausgegangen ist“, atmete PSV-Coach Steven Oklitz erleichtert auf. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg auch in Ordnung. In der ersten Hälfte waren wir noch nicht griffig genug“, analysierte der 31-Jährige.

Der erste Abschnitt ist schnell erzählt: Ribnitz-Damgarten war bemüht, brachte aber kaum nennenswerte Offensivaktionen zustande. Warnemünde beschränkte sich darauf, das eigene Tor zu sichern und gegnerische Torchancen zu verhindern. Mit Erfolg. Und noch mehr: Robert Nitsche brachte die Gäste sogar in Führung, traf aus spitzem Winkel, nachdem er den aus seinem Tor rausgeeilten PSV-Torwart Gunnar Falck umkurvt hatte.

„In der Pause haben wir klar angesprochen, was wir verändern wollen. Nämlich, dass wir mit mehr Zug und Tempo agieren müssen“, sagte Oklitz. Seine Worte fanden anscheinend Gehör, denn die Angreifer Mathias Hirschmüller und Adrian Kleinfeldt drehten mit ihrem Doppelschlag kurz nach Wiederbeginn das Ergebnis – 2:1 für die PSV-Elf. Doch die knappe Führung hielt nicht lange.

Beinahe im Gegenzug markierte Karl Friese den Ausgleich für Warnemünde. Und es kam noch schlimmer für den PSV, denn erneut Nitsche traf eine Viertelstunde vor Schluss per herrlichem Seitfallzieher zum 3:2 für die Rostocker, deren Trainerfuchs Harry Krause (59) kurz darauf außer sich war vor Wut.

Was war passiert? In der vielleicht spielentscheidenden Szene entschied Schiedsrichter Björn Wudke auf Foul des Warnemünders Christian Kuhfeld, der im Luftduell außerhalb des Fünfmeterraums mit Gunnar Falck zusammenprallte. Während der PSV-Torwart danach zu Boden fiel, landete Kuhfeld auf seinen Füßen und schob den vor ihm liegenden Ball zur 4:2-Führung ins leere Tor ein. Doch Wudke gab den Treffer nicht. „Eine klare Fehlentscheidung. Was können wir dafür, wenn der Ribnitzer Torwart so klein ist und nicht an den Ball kommt“, echauffierte sich Krause.

Im Gegenzug war Lars Bastian frei durch auf dem Weg zum gegnerischen Tor, ehe ihn Andreas Borchert unfair von den Beinen holte – Notbremse. Es gab Rot für Borchert und Freistoß für Ribnitz-Damgarten.

Adrian Kleinfeldt verwandelte zum 3:3. Jetzt wollten die Ribnitz-Damgartener mehr, setzten nach und kamen noch zum Sieg.

Damit zeigte die Oklitz-Elf die richtige Reaktion auf die verdiente Derby-Niederlage zuvor in Trinwillershagen. Mit ihrem zweiten Saisonerfolg verbesserten sich die PSV-Kicker auf den neunten Tabellenplatz. Nächster Gegner ist am kommenden Sonnabend (14 Uhr, Stadion „Am Bodden“) der Tabellenletzte Laager SV.

PSV Ribnitz-Damgarten: Falck – Cummerow (83. Gnoth), Todenhagen, Hanke, Kunze – T. Treptow (70. Rurik), N. Treptow, Kuster, Bastian – Kleinfeldt (90.+4 Kunstmann), Hirschmüller.

Tore: 0:1 Nitsche (24.), 1:1 Hirschmüller (54.), 2:1 Kleinfeldt (56.), 2:2 Friese (58.), 3:2 Nitsche (75.), 3:3 Kleinfeldt (76.), 4:3 Bastian (83.), 5:3 Kleinfeldt (86.).

Schiedsrichter: Björn Wudke (Groß Kiesow). Besonderes Vork.: Rote Karte für Andreas Borchert (76., Warnemünde wegen einer Notbremse). Zuschauer: 70.

OZ

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