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Aufsteiger Marlow wird frech aufspielen, Barth mit neuem Elan

Aufsteiger Marlow wird frech aufspielen, Barth mit neuem Elan

Vorm Start der Fußball-Landesklasse (8. Liga) nahm die OZ den SV Barth und die BSG ScanHaus Marlow genau unter die Lupe und verrät, wie deren Chancen stehen

BSG SCANHAUS MARLOW

Vorbereitung: Die Vorbereitung verlief gut bei den Marlowern. Nach einer 1:4-Niederlage im ersten Testspiel gegen den TSV Wustrow folgten Siege gegen Nordost Rostock (beide Kreisoberliga, 7:4), den Kavelsdorfer SV (Kreisliga, 10:0) und sogar gegen den Landesligisten SV Rot-Weiß Trinwillershagen, der im Derby mit 1:0 bezwungen wurde.

„Die Trainingsbeteiligung war hoch. Deshalb konnten wir insgesamt gut arbeiten“, meint BSG-Trainer Frank Druckrey.

Kader: Die Marlower gehen mit einem jungen und recht unerfahrenen Aufgebot in ihre erste Landesklasse-Spielzeit. Mit Johann Eska (Bad Sülze) und Til Möhwald (PSV Ribnitz-Damgarten) stießen zwei 18-jährige Hoffnungsträger zum Team. Dagegen verließen mit Florian Herrmann (Trinwillershagen) und Andreas Lewerenz (Wöpkendorf) zwei erfahrene Kicker die BSG-Elf. Bitter:

Aufstiegskapitän Jens Klingenberg droht mit Knieproblemen länger auszufallen. In den Testspielen mussten die Marlower zudem immer wieder auf der Torhüterposition improvisieren, da Stammtorwart Maik Schumacher oft ausfiel.

Saisonziel: Einen Tabellenplatz gibt BSG-Trainer Frank Druckrey nicht vor. „Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln, alles andere werden wir dann sehen“, sagt der 36-Jährige, der keine zu großen Erwartungen aufkommen lassen will.

OZ-Prognose: Als Aufsteiger werden die Marlower frech aufspielen. Nutzen sie zum Saisonbeginn den Überraschungseffekt, dann ist der Klassenerhalt möglich. Schwer wird es für die BSG, die seit fast drei Jahren keine zwei Spiele hintereinander mehr verloren hat, wenn der Start missglückt.

SV BARTH 1950

Vorbereitung: Trainer André Hofhansel konnte nie mit seiner vollen Truppe trainieren. „Es fehlten leider immer wieder Spieler, so dass es im spielerischen Bereich noch viel Luft nach oben gibt. Konditionell sind wir aber gut drauf“, konstatiert der 52-Jährige, der an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Hofhansel hatte die Barther bereits bis zum Ende der Saison 2004/05 trainiert.

Die Testspiel-Ergebnisse des SV Barth sind durchwachsen: Gegen den Grimmener SV II (Landesklasse, 4:4) und TSV Wustrow (5:0) sowie den Landesligisten TSV Graal-Müritz (1:5) gab es einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage.

Kader: Auch Hofhansel bereitet die Torwartposition Kopfschmerzen: „Yannic (Hamann/ d. Red.) konnte berufsbedingt leider kaum trainieren. Er wird auch in der Saison häufiger fehlen“, hadert der Coach. Am Sonntag gegen Landesliga-Absteiger SV Hafen Rostock wird mit Toni Böhm ein gelernter Stürmer im ersten Punktspiel das Tor hüten.

Mit Mittelfeldspieler Marcel Reinholz (26, aus Trinwillershagen) konnten die Barther einen erfahrenen Spieler für ihr Team zurückgewinnen. Dafür stehen Robert Strauß und Florian Feist nicht mehr zur Verfügung. Größter Hoffnungsträger: Hofhansel selbst, der seit Saisonbeginn Thomas Moldenhauer ersetzt. Der Trainerfuchs (früher Pommern Stralsund und PSV Ribnitz-Damgarten) verfügt über reichlich Erfahrung auf Fußball-Landesebene.

Saisonziel: „Wir stehen vor einem ganz schwierigen Jahr“, meint André Hofhansel, betont aber: „Dennoch wollen wir den Klassenerhalt natürlich packen.“

OZ-Prognose: Die Barther spielten in der Vorsaison, die sie als Tabellen-Neunter beendeten, eine schwache Rückrunde. Der Trainerwechsel wird der Mannschaft jedoch Auftrieb geben, so dass die spielstarken Barther unter den besten sieben Teams der Liga landen und den Klassenerhalt packen werden.

Rainer Müller

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