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Barther Handballerinnen beenden ihre Negativserie

Rostock Barther Handballerinnen beenden ihre Negativserie

Nach zuletzt drei Niederlagen gewinnt Motor bei Warnemünde II mit 30:25

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Kreisläuferin Claudia Thurow (am Ball, in einer früheren Partie) hatte mit fünf Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg des SV Motor.

Quelle: Foto: Arndt Gläser

Rostock. Die Handballerinnen des SV Motor Barth haben ihre Negativserie von drei Niederlagen gestoppt. Im Verbandsligaduell bei der zweiten Mannschaft des SV Warnemünde setzten sie sich mit 30:25 (15:14) durch und stellten damit auch ihren Trainer Martin Habermann zufrieden. „Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Spielen“, sagte er.

Ungewöhnlich deutlich formulierte der Coach vor der Partie die Zielsetzung. „Jetzt muss endlich wieder ein Sieg her, wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen“, hatte er gesagt und wurde nicht enttäuscht.

Dabei waren die Voraussetzungen auf Grund der angespannten Personalsituation wieder einmal nicht die günstigsten. Erneut musste Motor Barth ohne Wechselspielerin auskommen. Zudem ging Anika Keller angeschlagen in die Begegnung. „Sie hätte eigentlich nicht spielen dürfen, hat sich aber in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür gilt ihr mein ganz großen Respekt“, lobte Habermann die Einsatzbereitschaft seiner Torhüterin, der er zudem eine gute Leistung bescheinigte. In den kommenden Partien müssen die Vinetastädterinnen allerdings auf die Dienste von Anika Keller verzichten.

„Sie muss jetzt unbedingt pausieren und erst wieder fit werden“, informierte der Coach.

Er sah in der Anfangsphase zwei gleichwertige Mannschaften. Doch nach dem 6:6 (12.) leistete sich sein Team eine Schwächephase, in der die Gastgeberinnen bis zur 22. Minute auf 12:7 davonziehen konnten. „Da haben wir unter anderem einige Pässe gespielt, die wir so nicht spielen dürfen“, analysierte Habermann. Nach einer „kurzen Ansage“ seinerseits fanden die Bartherinnen aber wieder zurück zu ihrem Spiel und bauten den Rückstand nach und nach ab. Zur Pause lagen sie sogar mit einem Tor (15:14) vorn. „Wir haben uns glücklicherweise relativ schnell wieder gefangen“, meinte der Barther Trainer.

Im zweiten Durchgang knüpfte Motor an die Leistung an, doch mehr als drei Tore Vorsprung für die Gäste ließ Warnemünde zunächst nicht zu. So blieb es spannend. Erst in der Schlussphase gelang es den Motor-Frauen, sich vorentscheidend bis auf 30:24 abzusetzen. In den verbleibenden vier Minuten fiel dann nur noch ein Tor. Das erzielten die Gastgeberinnen. Am Erfolg der Bartherinnen änderte das aber nichts mehr.

Martin Habermann war zufrieden. „Nachdem wir unsere Schwächephase überwunden hatten, war mehr Geschwindigkeit, Dynamik und durch die Positionswechsel auch wesentlich mehr Bewegung in unserem Spiel“, lobte er seine Sieben. Zudem sei auf die Defensive Verlass gewesen. „Außerdem hat mir die Torverteilung gefallen. Wir waren von allen Positionen gefährlich“, sagte Martin Habermann.

Seine Mannschaft muss nun am kommenden Sonntag erneut auswärts antreten. Motor Barth (5.) ist zu Gast beim noch sieglosen Tabellenvorletzten Vellahner SV (15 Uhr). Auch dort dürfte der Trainer wieder klare Vorstellungen vom Ausgang der Partie haben. Alles andere als ein Erfolg für die favorisierten Bartherinnen wäre sicherlich nicht nur für Martin Habermann eine Enttäuschung.

Statistik

SV Motor Barth: Keller – Schmidt 10/4, Thum 7, Ratschkowski 6, Thurow 5, Heinze 2, Laß.

Siebenmeter: SVW 4/3, Barth 8/4.

Strafminuten: SVW 2, Barth 4.

Verbandsliga

SV Warnemünde II - SV Motor Barth 25:30

Schwaaner SV - Ribnitzer HV 26:20

Doberaner SV - SG Greifswald/Loitz 32:29

BW Neukloster - Vellahner SV 19:18

Einheit Teterow - Mecklenburger SV 19:19

Uni Rostock - Eintracht Rostock 34:28

1. Doberaner SV 7 199:145 12:2
2. Einheit Teterow 7 183:168 11:3
3. Ribnitzer HV 7 182:155 10:4
4. BW Neukloster 7 156:141 10:4
5. SV Motor Barth 7 166:163 8:6
6. HSG Uni Rostock 6 161:160 7:5
7. Schwaaner SV 6 132:137 6:6
8. Eintracht Rostock 6 158:165 5:7
9. Mecklenburger SV 6 132:147 4:8
10. SV Warnemünde II 7 163:194 2:12
11. Vellahner SV 6 134:167 1:11
12. Greifswald/Loitz 4 82:106 0:8

Marco Schwarz

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