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Bittere Niederlage: Triner finden nicht ins Spiel

Halbfinals im Fußball-Kreispokal: Für die Mannschaften aus der Region platzt der Traum vom Endspiel Bittere Niederlage: Triner finden nicht ins Spiel

Gegen den SV Rambin 61 können die gastgebenden Rot-Weißen nur selten überzeugen und verlieren mit 1:2 / Jörn Füsting erzielt den zwischenzeitlichen Ausgleich

Trinwillershagen. Es hatte eigentlich alles gepasst am Samstagnachmittag in Trinwillershagen. Gute äußere Bedingungen und endlich mal reichlich Personal in der eigenen Kabine. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen II wollte ins Finale um den Kreispokal des Fußballverbandes Nordvorpommern/Rügen einziehen. Doch es kam anders.

 

OZ-Bild

Martin Krajewski setzte beim Stand von 1:1 einen Freistoß an die Latte des Rambiner Tores.

Quelle: Rainer Müller

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen II: Burmeister - Borowski, Kuchenbecker, Reinholz (78. Herrmann), Linke, Ullmann, Füsting, Seidlitz (46. Siems), Krajewski, Tapeser, Linow.

Tore: 0:1 Schube (24.), 1:1 Füsting (43.), 1:2 Vöge (74.).

Schiedsrichter: Norman Post

Zuschauer: 75

Am Ende jubelten die Gäste vom SV Rambin 61, während die Hausherren mit hängenden Köpfen vom Platz schlichen. „Dass wir ausgerechnet im Pokalhalbfinale so ein schwaches Spiel zeigen, ist natürlich bitter“, ärgerte sich Jürgen Hakelberg. Dabei hatte der Triner Trainer eine starke Elf auf den Platz schicken können, und auch auf den Gegner war man gut eingestellt. „Wir wussten, was uns erwartet“, so der Coach.

Zu Erinnerung: Im Ligabetrieb waren die Triner in Rambin aus Protest über eine unfaire Spielweise der Gastgeber vorzeitig vom Platz gegangen. Dazu wollte sich Hakelberg nicht mehr äußern, viel mehr ärgerte es den ehemaligen Verteidiger, der zu seiner aktiven Zeit als zweikampfstark galt, über die schwache Zweikampfführung seiner Mannen: „Es kann doch nicht sein, dass wir uns von der Härte der Rambiner den Schneid abkaufen lassen und nicht ausreichend dagegen halten.“ Zum Vergleich: Während die Triner mit einer Gelben Karte über die Runden kamen, sammelten die Rüganer bis zum Schlusspfiff vier Verwarnungen.

So fanden die Gäste über die Zweikämpfe in die Partie und spielten dann auch noch einen guten Ball. In der 24. Minute ließen sich die Platzherren dann mit einem langen Ball überrumpeln, und Sebastian Schube traf mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 0:1. „Das war ein schönes Tor. Wenn es nicht gerade gegen uns gefallen wäre, hätte ich wohl auch geklatscht“, zeigte sich Jürgen Hakelberg von dem Gegentreffer beeindruckt. Zwei Minuten vor der Pause durfte er dann aber in die Hände klatschen. Jörn Füsting war der Rambiner Abwehr nach einem Pass von Karsten Kuchenbecker enteilt und traf zum 1:1. „Eigentlich fiel der Treffer zu perfekten Zeit“, kommentierte der Trainer der Rot-Weißen den Ausgleich.

Doch auch nach der Pause blieb bei seiner Mannschaft Vieles nur Stückwerk. Immer wieder fehlte der letzte Pass. Dennoch kamen die Triner nach 70 Minuten zur großen Führungschance. Mannschaftskapitän Martin Krajewski hatte einen Freistoß über die Rambiner Mauer geschlenzt, doch Gästekeeper Christian Kollwitz lenkte den Ball gerade noch an die Latte.

Vier Minuten später fiel dann das 1:2. Nach einem Einwurf hatten die Triner den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen können, so dass Marvin Vöge aus Nahdistanz traf. Anschließend warfen die Einheimischen noch einmal alles nach vorne, für den erneuten Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr. „Wir haben zu selten zu unserem Spiel gefunden und den Sieg damit heute auch nicht verdient“, sagte Jürgen Hakelberg nach dem Abpfiff.

Von Rainer Müller

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