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Brisanz im Derby: Verlieren ist für den PSV und Trin verboten

Ribnitz-Damgarten Brisanz im Derby: Verlieren ist für den PSV und Trin verboten

Landesliga: Lokalrivalen begegnen sich am Sonnabend in Ribnitz-Damgarten

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Szene aus dem Hinspiel: Patrick Pohl steigt zum Kopfball hoch. Der Triner Stürmer erzielte den Treffer zum 3:0-Endstand.

Quelle: Foto: Marco Schwarz

Ribnitz-Damgarten. Die Luft in der Fußball-Landesliga Nord wird für die Lokalrivalen vom PSV Ribnitz-Damgarten (11., 17 Punkte) und SV Rot-Weiß Trinwillershagen (12., 12 Punkte) immer dünner. Verlieren ist für beide Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt verboten. Selbst Remis helfen kaum noch weiter. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den derzeit der VfL Bergen belegt, beträgt vier (PSV) beziehungsweise neun Punkte (Trin). Nun werden sich die Kontrahenten am Sonnabend um 14.00 Uhr im Stadion am Bodden der Bernsteinstadt im Derby begegnen.

Steven Oklitz, Trainer des PSV Ribnitz-Damgarten, weiß um die Wichtigkeit der Auseinandersetzung. „Das nächste Finale steht für uns an. Und dann geht es auch gleich im Derby für beide Teams um alles oder nichts. Das wird der Partie noch mehr Würze geben“, ist er überzeugt. Sein Triner Kollege Ronald Kohls pflichtet ihm bei. „Klar ist die Brisanz groß, weil beide Mannschaften in der Tabelle unten drinstehen und sich keine weitere Blöße geben wollen.“ Doch Kohls hat auch noch die deutliche 0:5-Pleite seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende in Warnemünde im Hinterkopf. „So einen Auftritt dürfen wir uns im Derby nicht erlauben. Da ist aber auch jeder einzelne Spieler gefordert, sich zu hinterfragen“, stellt Kohls klar. Die Mannschaft müsse ein anderes Gesicht zeigen und dürfe den Fans nicht wieder eine so blamable Vorstellung bieten.

Etwas positiver blickt Steven Oklitz auf die vergangenen Spiele. In denen verlor der PSV zwar zuletzt zweimal in der Schlussphase noch wertvolle Punkte, aber „wir müssen kämpferisch einfach nur so weitermachen und gegen Trin wieder mehr Fußball spielen und hellwach sein“, meint der Coach der Bernsteinstädter. Er werde zusammen mit dem Team die Woche nutzen, um die Fehler aus dem letzten Spiel aufzuarbeiten und den Feinschliff für Samstag zu bekommen. Personell deutet sich beim PSV eine etwas entspanntere Situation an. „Marco Kracht und Paul Sund sind an Bord. Adrian Kleinfeldt ist wieder spielberechtigt und Niko Treptow wird auch da sein“, informiert Oklitz.

Ronald Kohls muss hingegen auf seinen Kapitän und Antreiber Brian Kozlowski verzichten. Er fällt sechs Wochen lang berufsbedingt aus. „Das ist natürlich ein großer Verlust für uns“, weiß Kohls. „Aber gerade deshalb sind alle anderen Spieler noch mehr gefordert“, lässt er in der jetzigen Situation keine Ausreden mehr gelten. Hinzu kommt, dass für die Triner neben dem Derby auch das Nachholspiel am Ostermontag beim Gnoiener SV (14 Uhr) auf dem Programm steht. „Das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren.“

Doch zunächst können sich die Fußballfans der Region auf das Duell der beiden Lokalrivalen freuen. Übrigens hatten die Rot-Weißen das Hinspiel gegen den PSV mit 3:0 für sich entscheiden können. „Wir haben also noch eine Rechnung offen. Von daher sollte niemand extra motiviert werden müssen“, meint Steven Oklitz und fügt hinzu: „Hoffen wir auf viele Zuschauer und ein faires Derby. Für Spannung ist ohnehin schon genug gesorgt.“

Marco Schwarz

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