Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Der Ribnitzer HV macht seinen Fans so richtig Spaß

Ribnitz-Damgarten Der Ribnitzer HV macht seinen Fans so richtig Spaß

Im Derby setzen sich die Bernsteinstädter gegen Grimmen mit 31:25 durch

Voriger Artikel
TSV Wustrow kassiert erneut derbe Klatsche
Nächster Artikel
Spitzenreiter TSV Graal-Müritz vergrößert Vorsprung auf Verfolger

Bejubeln den Erfolg im Derby: Alexander Dukart, Paul Evert, Betreuer Christian Schroth und Ronny Bohnenstengel (v. l.). FOTOS (2): MARCO SCHWARZ

Ribnitz-Damgarten. „Derbysieger, Derbysieger“ schallte es am Sonnabend um kurz nach 19.30 Uhr durch die Sporthalle Am Mühlenberg. Soeben hatten die Handballer des Ribnitzer HV den Lokalrivalen vom HSV Grimmen mit 31:25 (13:12) bezwungen und feierten ausgelassen mit ihren Fans. Die erhoben sich schon vor dem Abpfiff von ihren Plätzen und bedachten ihr Team mit stehenden Ovationen. Der RHV macht einfach Spaß! Das meinte auch ein überglücklicher Trainer Thilo Meyer. „Es bereitet mir große Freude, diese Mannschaft zu trainieren“, meinte er nach dem Ende der Begegnung in der MV-Liga und war rundum zufrieden gestellt.

OZ-Bild

Im Derby setzen sich die Bernsteinstädter gegen Grimmen mit 31:25 durch

Zur Bildergalerie

Völlig verdient hatten sich die Bernsteinstädter in einer intensiven Partie durchgesetzt. Es wurde das erwartet schwere Duell. Die Grimmener 3:1-Führung (4.) glichen die Bernsteinstädter schnell aus.

Doch es ging weiter eng zu. Keiner Mannschaft gelang es bis zur Pause, sich etwas abzusetzen. Beim 10:11 (23.) lag der RHV das letzte Mal in diesem Spiel zurück. Zum Halbzeitpfiff führte das Team mit 13:12. „Wir haben von der ersten Minute an sehr konsequent agiert. Das hat mit gut gefallen“, lobte Thilo Meyer schon die erste Halbzeit . In der zweiten steigerten sich die Gastgeber aber noch und zogen nun unwiderstehlich davon. Grundlage dafür war die starke Abwehrarbeit. „Unsere 6:0-Defensive hat ausgezeichnet funktioniert. Zudem hat Torhüter Tobias Kleinecke den Grimmenern ein ums andere Mal den Zahn gezogen“, war Trainer Meyer begeistert. Die Ribnitzer setzten sich bis zur 49. Minute auf 25:17 ab. Eine Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Doch der HSV gab sich noch nicht auf, kam durch vier Tore in Folge heran. Lucas Kladek-Markau, der einst auch für den RHV spielte und vor der Saison vom Stralsunder HV nach Grimmen gewechselt war, verkürzte zum 21:25.

Doch die Ribnitzer ließen sich nicht beeindrucken und beendeten die kurze Flaute im Angriff. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Sebastian Nucklies mit seinem Tor in der Schlusssekunde zum 31:25-Endstand.

„Ich denke, wir haben uns diesen Sieg absolut verdient. Auch in der Phase, als es etwas kritisch wurde, haben wir eine starke Reaktion gezeigt“, kommentierte Thilo Meyer den Erfolg. Insbesondere begeistere ihn die Stimmung im Team. „Es macht einfach Spaß. Das Mannschaftsgefüge passt. Wir strahlen Spielfreude aus. Und auch auf der Bank machen alle mit“, sagte der Coach. Keiner maule, wenn er vielleicht mal nicht zum Einsatz komme. „Die Spieler versuchen das umzusetzen, was ich verlange“, fügte er hinzu.

Der Ribnitzer HV belegt in der Tabelle der MV-Liga mit 5:1-Punkten den dritten Platz. Es führt der SV Fortuna Neubrandenburg vor dem SV Einheit Demmin (jeweils 6:0). Am kommenden Sonnabend (18.30

Uhr) wartet nun auf den RHV ein ganz besonderes Erlebnis. Die Bernsteinstädter sind zu Gast beim Tabellenführer. Der veranstaltet am Spieltag seinen Tag des Handballs. Dazu werden rund 1000

Zuschauer im Neubrandenburger Jahnsportforum erwartet. „So ein Erlebnis hat man nicht alle Tage. Das wird noch einmal eine völlig neue Erfahrung. Wir freuen uns auf diesen Höhepunkt“, blickt Thilo Meyer voraus.

Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke, Lürken – Dukart 8, Evert 6, Ahrens 6/3, Brandt 5, Nucklies 3, Wiegratz 2, Voss 1, Bohnenstengel, Nemcinov.

HSV Grimmen: Corswandt, Granholm – Kladek-Markau 7/1, Bernhardt 4, Bentzien 3, Pervölz 3, Köhler 2, Raesch 2, Kopilow 2, Mainitz 1, Pollex 1/1, Eggert, Schuhknecht, Hildebrandt.

Siebenmeter: RHV 3/3, HSV 2/2.

Strafminuten: RHV 6, HSV 8.

Schiedsrichter: Philip Fiehn (Güstrow), Malte Kahl (Warnemünde). Zuschauer: 250.

Marco Schwarz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bad Doberan

Der Handballnachwuchs des Bad Doberaner SV war am vergangenen Spieltag in fünf Bezirksliga Begegnungen im Einsatz.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Ribnitz-Damgarten
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.