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Derby-Gegner stehen früh mit Rücken zur Wand

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten Derby-Gegner stehen früh mit Rücken zur Wand

Gastgeber Trinwillershagen kann bei Pleite gegen Ribnitz-Damgarten Anschluss an Nicht-Abstiegsplätze verlieren / Auch PSV unter Druck

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten. Selten war der Stellenwert eines Derbys zwischen Rot-Weiß Trinwillershagen und dem PSV Ribnitz-Damgarten so hoch wie in dieser noch jungen Landesliga-Saison. Beide Teams treffen am Sonntag um 14 Uhr ( Sportstätte Günter Sitte) aufeinander. Sie stehen nach schlechtem Start in die Serie früh mit dem Rücken zur Wand.

Während der PSV aus vier Partien einen Sieg und ein Unentschieden holte (Platz 10), erwischten die Triner einen noch schlimmeren Start. Nur ein Punkt (1:1 gegen Bergen) steht beim Team von Ronald Kohls zu Buche. Damit ist der Landesligist nur aufgrund der besseren Tordifferenz (-6) vor Aufsteiger Graal-Müritz (-11) Vorletzter.

„Das war ein klassischer Fehlstart für uns. Das Derby kommt uns nicht gelegen. Dennoch ist die Stimmung in der Mannschaft positiv“, sagt Kohls, der trotz der schwierigen Lage Lob für seine Mannschaft übrighat. „Sie erkennen die Fehler selber und reden darüber. Auch im Training arbeiten sie daran, diese abzustellen. Nun muss es uns gelingen, das auch auf dem Platz zu zeigen“, fordert der 38-Jährige.

Sowohl vorne als auch hinten stockt der Motor bei den Trinwillershägern. „Wir haben vergangene Woche gegen Warnemünde (2:3/d.Red.) drei Gegentore nach Standardsituationen bekommen. Alle Treffer waren in der Entstehung vermeidbar. Leider haben wir auch eigene Chancen liegen gelassen“, hadert Ronald Kohls.

Seinem Gegenüber Steven Oklitz ergeht es mit den Ribnitzern ähnlich. „Wir haben in den ersten Spielen zu viele und zu einfache Gegentore bekommen“, moniert der PSV-Coach, der im Sommer die Boddenstädter von Tony Juhl übernommen hatte. „Dadurch haben wir einige Punkte liegen gelassen. Wir haben uns für den Start mehr vorgestellt“, hadert Oklitz, für den das Spiel gegen Trin gleichzeitig auch sein Derbyeinstand sein wird.

Auch wenn der Trainer die Hausherren nicht selber beobachtet hat, erwartet der 31-Jährige keine Überraschungen. „Die Sportler kennen sich untereinander sehr gut. Ich denke, dass die Tagesform am Ende entscheiden wird. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen und unabhängig vom Derby die Punkte einfahren“, verkündet der Familienvater. Dass sein Team bei einer Niederlage schon gehörig unter Druck steht, weiß auch Oklitz. Er betont dennoch: „Das steht aber für uns nicht zur Debatte. Es zählt nur der Sieg.“

René Warning

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Marlow
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