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Divitz gewinnt rassiges Derby

Divitz Divitz gewinnt rassiges Derby

Fußballer der SG Traktor setzen sich 4:3 gegen Löbnitz/Zingst durch

Divitz. Die Saison neigt sich so langsam dem Ende zu und mit der SG Traktor Divitz und der Spielgemeinschaft BSV Löbnitz/TSG Zingst haben die beiden Aufsteiger schon jetzt den Klassenerhalt in der Tasche. Dennoch boten beide Teams am vergangenen Samstag ein packendes Kreisoberliga-Derby mit sieben Toren, rassigen Zweikämpfen und viel Diskussionsstoff.

 

OZ-Bild

Tom-Henry Lemke traf für die SG Löbnitz/Zingst zum zwischenzeitlichen 1:1.

Quelle: Rainer Müller

Schon nach zwei Minuten hatte Schiedsrichter Waldemar Scholle nach einem Zweikampf im Gästestrafraum auf Elfmeter entschieden. Während die Divitzer ein klares Foulspiel an Mathias Scholz sahen, polterte Christian Kook wie wild: „Das war ein schlechter Witz. So einen Elfmeter darf man nie im Leben geben“, meinte der Trainer der SG Löbnitz/Zingst. Philipp Schumacher war das Tohuwabohu egal.

Der Winterneuzugang vom SV Rot-Weiß Trinwillershagen verwandelte den Strafstoß zum 1:0.

Der frühe Führungstreffer tat den Divitzern jedoch alles andere als gut. In der Folgezeit erspielten sich die Gäste deutliche Feldvorteile und wussten die auch in Zählbares umzumünzen. Tom Henry Lemke (8.) und Frank Egdorf (36.) drehten das Spiel noch vor der Pause. „Am Ende muss man sogar sagen, dass wir Glück hatten. Wenn wir mit 1:4 zurück liegen, brauchen wir uns auch nicht zu beschweren“, kommentierte Divitz-Coach Dirk Splisteser, der seinen Mannen in der Halbzeit offensichtlich ordentlich einheizte.

So kam der Gastgeber engagierter zurück. Die Folge: Tobias Rust (55.) und Kai Herrmann (63.) drehten die Begegnung zum zweiten Mal. „Jetzt waren wir richtig gut drin in der Partie“, lobte Splisteser, während sich Christian Kook ärgerte: „Es kam alles zusammen. Erst müssen wir Tom Sievert auswechseln, dann spielen wir nicht mehr gut und der Schiedsrichter pfeift auf beiden Seiten viel kaputt.“

Trotz seines Ärgers hatte Kook noch einmal einen Grund zu Freude, als der Divitzer Tobias Rust nach 80 Minuten ins eigene Tor traf. Doch die Platzherren investierten in der Schlussphase noch einmal mehr, und Philipp Schumacher traf schließlich zum Sieg (85.). Dirk Splisteser: „Beiden Teams gehörte jeweils eine Halbzeit, so dass ein Unentschieden vielleicht gerechter gewesen wäre.“

rm

Divitz: Freund - Ziemendorf, Wernicke, Rohde, Rust, Bretschneider (46. Jakob), Helm, Schumacher, Herrmann, Scholz (89. Hohenstein), Köhler (68. Haß).

Löbnitz/Zingst: Müller - Landt, Brückel, Heim (73. Günther), Lemke, Sperr, Wegner (63. Jager), Sievert (46. Brocks), Egdorf, Möller, Tashkov.

Tore: 1:0; 4:3 Schumacher (3. Foulelfmeter, 85.), 1:1 Lemke (8.), 1:2 Frank Egdorf (36.), 2:2, 3:3 Rust (55., 80. Eigentor), 3:2 Herrmann (63.). Schiedsrichter: Waldemar Scholle.

Zuschauer: 100.

OZ

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