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Ende einer Ära: Ronald Slomski hört auf

Dettmannsdorf-Kölzow Ende einer Ära: Ronald Slomski hört auf

Nach sieben Jahren als Trainer der SG Wöpkendorf ist für den 57-Jährigen nun Schluss

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Ronald Slomski, hier mit Vereinpräsident Dieter Melchert und Trainerkollege Udo Richeling (v. re.), wurde als Coach der SG Wöpkendorf verabschiedet.

Quelle: Rainer Müller

Dettmannsdorf-Kölzow. Er geht mit einem ruhigen Gewissen in die Trainerrente. Ronald Slomski, Coach des Fußball-Kreisoberligisten SG Wöpkendorf, verkündete bereits vor Wochen, dass für ihn am Saisonende Schluss sein wird. Am vergangenen Samstag wurde er nun im Rahmen des letzten Saisonheimspiels zwischen der SGW und dem SV 93 Niepars vom Präsidenten Dieter Melchert verabschiedet. „Es war eine unheimlich geile Zeit“, meinte Slomski, nachdem ihn seine Jungs noch einmal geherzt hatten.

Mir war es wichtig, keinen Scherbenhaufen zu hinterlassen, sondern eine intakte Truppe.“Ronald Slomski

Statistik

Wöpkendorf: Tom Großmann - Mario Schröder, Enrico Radeck, Aaron Priepke, Marcel Statz (70. Uwe Baranowski), Florian Höhn, Sven Köpke, Falco Lange (70. Richard Schulz), Martin Slomski, Kay Sören Loske, Patrick Fürstner.

Tore: 0:1 Philipp Schumacher (22.), 0:2 Lennard Goldbecher (35.), 0:3, 0:4 Jabke Carl-Richard (79., 85.). Schiedsrichter: Toni Böhm. Zuschauer: 40.

2009 hatte er die Truppe übernommen und gemeinsam mit Udo Richeling, der die Mannschaft künftig zusammen mit Thomas Buchholz betreuen wird, zunächst zum Kreispokalsieg (2010) und ein Jahr später zum größten Erfolg der Wöpkendorfer Fußballgeschichte geführt. „Der Aufstieg in die Landesklasse war ein toller Erfolg“, meinte auch Dieter Melchert am Samstag noch einmal. Vier Jahre lang hielt sich der kleine Verein, der seine Heimspiele in Dettmannsdorf-Kölzow austrägt, auf Landesebene, ehe man im vergangenen Jahr den Gang zurück in die Kreisoberliga antreten musste.

„Wir waren für viele Mannschaften ein unbequemer Gegner“, erinnert sich Ronald Slomski gern zurück. Nach dem Abstieg hängte er noch ein Jahr ran, doch nun ist die Zeit auf der Trainerbank für den 57-jährigen vorbei. „Mir war es wichtig, keinen Scherbenhaufen zu hinterlassen, sondern eine intakte Truppe. Wir werden auch im nächsten Jahr zwei Männerteams haben und unsere Nachwuchsarbeit wird weiter vorangetrieben“, sagte Slomski.

Der scheidende Trainer wird auch weiterhin ein Auge auf die Wöpkendorfer werfen und die Ziele des Vereins als Vorstandsmitglied verfolgen. Seine gewonnene Freizeit will Ronald Slomski nun vor allem mit seinem Enkelsohn verbringen.

Einen Sieg im letzten Heimspiel konnte die Mannschaft ihrem scheidenden Trainer allerdings am Samstag nicht schenken. Sie lieferte einen schwachen Auftritt ab, lud den Aufstiegsaspiranten vom SV 93 Niepars durch individuelle Fehler im ersten Durchgang zum Toreschießen ein, Halbzeitstand 0:2. Nach der Pause verpasste die SGW dann in einer Drangphase zunächst den Anschlusstreffer, ehe Niepars alles klar machte und sich mit 4:0 durchsetzte. „Der Gästesieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben zu viele einfache Fehler produziert", resümierte Slomskis SGW-Trainerkollege Udo Richeling.

Ganz Schluss ist die Zeit als Wöpkendorfer Coach für „Slommek“, wie die Spieler ihn rufen, aber noch nicht. Am kommenden Samstag betreut Slomski seine Truppe noch einmal beim Auswärtsspiel (Anpfiff:

15 Uhr) in Gingst. Dazu reisen die Wöpkendorfer mit einem angemieteten Fanbus an, ehe es im Anschluss mit einem Tross von 25 Leuten zur Saisonabschlussfahrt nach Mallorca geht.

Rainer Müller

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