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Endlich! RHV feiert zweiten Sieg in Folge

Ribnitz-Damgarten Endlich! RHV feiert zweiten Sieg in Folge

MV-Liga-Handballer fegen Parchim/Matzlow-Garwitz mit 39:30 aus der Mühlenberghalle / Wiegratz erzielt neun Treffer

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Erfolgreich: Alexander Dukart erzielte drei Tage nach seinem 22. Geburtstag sechs Treffer. Fotos (2): Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten. Geht doch! Die Handballer des Ribnitzer HV haben den Bann gebrochen. Erstmals in der laufenden MV-Liga-Saison feierten die Bernsteinstädter zwei Siege hintereinander. Eine Woche nach dem 26:21-Erfolg in Schwaan besiegten sie am Samstagabend vor rund 200 begeisterten Fans in der ausverkauften Sporthalle „Am Mühlenberg“ die SG Parchim/Matzlow-Garwitz überraschend deutlich 39:30 (16:15).

Statistik

RHV: Lürken, Kleinecke — Jacobsen 6, Meyer 6, Dukart 6, Nucklies 4, Brandt, Wiegratz 9/2, Krohn 4, Voss 3, Bohnenstengel, Peters, Nemcinov 1/1.

Siebenmeter: RHV 5/3, PaMaGa 6/6. Strafminuten: RHV 8, PaMaGa 2.

Zuschauer: 199 (ausverkauft).

„Abgesehen von den ersten zehn Minuten war das die Leistung, die wir schon die ganze Saison von der Mannschaft erwartet haben“, sagte der ansonsten sehr sachliche RHV-Trainer Thilo Meyer fast überschwänglich. „Wir haben uns im Verlaufe der Begegnung in der Abwehr und in der Treffsicherheit gesteigert und am Ende einen ungefährdeten Sieg eingefahren“, ergänzte das 49-jährige Kluburgestein.

„Das Spiel war schwierig von der Ausgangslage her. Bislang hatten wir wenig Konstanz in unseren Leistungen. Probleme gab es besonders dann, wenn wir personell umstellen mussten“, meinte Linksaußen Steffen Wiegratz, mit neun Treffern bester Ribnitzer Torschütze. „Im Spielverlauf haben wir uns eingespielt und aufgrund der deutlich besseren Physis gewonnen“, meinte der 27-Jährige zufrieden.

Diesmal war Sebastian Nucklies wieder dabei, spielte wie erwartet als Rechtsaußen. Dafür mussten die Ribnitzer kurzfristig ohne Abwehrchef Eric Brandt auskommen. Der Kapitän hatte sich am Donnerstag im Training verletzt. Für ihn agierte Stephan Voss am Kreis. Im Rückraum begann Uwe Krohn neben Michael Jacobsen und Ben Meyer. Alexander Dukart saß drei Tage nach seinem 22. Geburtstag zunächst auf der Ersatzbank.

Die Hausherren verpennten den Start, lagen nach neun Minuten 1:5 zurück. Meyer nahm eine Auszeit und erinnerte sein Team an die Absprachen vorm Anwurf. Danach agierten die Ribnitzer aggressiver in der Deckung und schlossen ihre Angriffe konzentrierter ab. Tor um Tor holte der RHV auf, ehe beim 8:8 (17.) erstmals der Ausgleich gelang. Mit dem letzten Treffer vor der Pause gingen die Gastgeber in Führung — 16:15 (30.).

„Dass wir gewinnen, war eine Frage der Zeit, weil die Gäste lediglich mit sechs Feldspielern angereist waren. 39 Tore sprechen für sich, jedoch sind 30 Gegentore noch deutlich zu viel“, analysierte Wiegratz. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Ribnitzer das Geschehen. Sie zogen gleich zu Beginn auf 18:15 weg und warfen in der Schlussphase den dritthöchsten Saisonsieg heraus.

„Stavenhagen und Demmin werden die nächsten Gradmesser, um nach oben in der Tabelle zu kommen“, sagt Wiegratz mit Blick auf die anstehenden Aufgaben. Weiter geht‘s für Ribnitz (8., 15:21 Punkte) am kommenden Sonntag in Stavenhagen (6., 19:19).

 



Tommy Bastian

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