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Erleichterung: PSV-Elf geht mit Erfolg in die Winterpause

Ribnitz-Damgarten Erleichterung: PSV-Elf geht mit Erfolg in die Winterpause

Landesliga-Fußballer bezwingen Richtenberg im letzten Spiel des Jahres mit 3:1

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Kapitän Niko Treptow (l.) führte den PSV zum Sieg im letzten Spiel der Hinrunde. Er erzielte gegen Richtenberg den ersten Treffer. FOTOS (2): VICTORIA KUHN

Ribnitz-Damgarten. Als der Abpfiff von Schiedsrichterin Julia Beumer ertönte, fiel Steven Oklitz die sprichwörtliche Riesenlast von den Schultern. Der 32-Jährige plusterte seine Backen auf, atmete kräftig aus und ballte beide Hände zu Siegerfäusten. Geschafft! Nach vier Niederlagen in Folge erkämpften sich die Landesliga-Fußballer vom PSV Ribnitz-Damgarten am Sonnabend endlich das erhoffte Erfolgserlebnis. Im letzten Spiel vor der Winterpause bezwangen sie die SG Empor Richtenberg mit 3:1 (1:0).

OZ-Bild

Landesliga-Fußballer bezwingen Richtenberg im letzten Spiel des Jahres mit 3:1

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Statistik

PSV Ribnitz-Damgarten: Kracht – Grüschow (68. Levien), Kuster, Kunze – T. Treptow, N. Treptow – Rurik (89. Kunstmann), Cummerow, Bastian – Kleinfeldt, Hirschmüller.

Tore: 1:0 N. Treptow (18.), 2:0 Bastian (51.), 1:1 Bruzdziak (56.), 3:1 Levien). Schiedsrichterin: Julia Beumer (Rostock), Assistenten: Rico Zander, Wilfried Grabow.

Zuschauer: 70.

Trainer Oklitz lobte seine Mannschaft: „Endlich konnten wir umsetzen, was wir im Vorfeld besprochen haben. Der Sieg geht in Ordnung.“ Spielerisch habe der PSV zwar kein Highlight gesetzt. Aber nach den vorherigen Wochen, so der Übungsleiter, ging es diesmal auch nur um die Punkte. „Die haben wir durch eine kompakte und kluge Leistung geholt“, analysierte Oklitz zufrieden.

Nach den jüngsten Rückschlägen sah sich der PSV-Coach gezwungen, personell und taktisch zu reagieren. Er stärkte das Zentrum durch einen zusätzlichen Spieler im Mittelfeld, um dort Überzahl zu schaffen. Die Brüder Tilo und Niko Treptow agierten als defensive Spieler vor der Abwehr, davor bildeten der flinke Philipp Rurik, der ballsichere Sascha Cummerow und der agile Lars Bastian eine offensive Dreierreihe hinter den Spitzen Adrian Kleinfeldt und Mathias Hirschmüller. Der Schachzug ging gut auf. Die Ribnitz-Damgartener eroberten oft den Ball. Auch das schnelle Umdenken und Verteidigen nach Ballverlusten klappte besser. Richtenberg wurde damit aus dem Spiel genommen.

Der Führungstreffer der Hausherren resultierte jedoch aus einer Standardsituation. Niko Treptow schaltete nach einem Freistoß, den die Richtenberger nicht entscheidend klären konnten, am schnellsten und nutzte den Abpraller zum wichtigen 1:0.

Empor wollte danach mit langen Pässen in die Spitze zum Erfolg kommen. Aber die PSV-Defensive stand bis auf zwei Situationen, in denen es brenzlig wurde, sicher und ließ kaum nennenswerte Torraumszenen der Gäste zu.

Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Lars Bastian unter gütiger Mithilfe des gegnerischen Torwarts das 2:0. Doch wer dachte, dieser Treffer würde den Gastgebern mehr Ruhe und Sicherheit geben, sah sich getäuscht.

Nur wenig später verschätzte sich Abwehrchef Marc Kuster bei einem langen Pass der Richtenberger. Empor-Stürmer Marcel Bruzdziak vernaschte die PSV-Abwehr und erzielte den Anschluss zum 1:2.

Danach drückte Richtenberg auf den Ausgleich und kam besonders über die rechte Ribnitz-Damgartener Abwehrseite zu häufig vors Tor. Zum Glück ohne Erfolg.

Steven Oklitz reagierte. Er beorderte Sascha Cummerow auf die rechte Seite und brachte Max Levien für die Offensive. Auch dieser Schachzug ging auf. Hinten war die PSV-Elf fortan wieder stabiler und vorne belohnte sich Levien für seine „guten Trainingsleistungen“ (Oklitz) mit einem schönen Schlenzer zum vorentscheidenden 3:1.

PSV-Torwart Marco Kracht meinte erleichtert: „Dieser Sieg kurz vor der Winterpause gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ist enorm wichtig für die Moral.“

Trotz des fünften Sieges überwintern die Ribnitz-Damgartener (16 Punkte) als Tabellenzehnter jedoch auf einem Abstiegsplatz. Der Rückstand zum achten Rang, der den sicheren Nichtabstieg bedeutet, beträgt zwei Zähler.

Tommy Bastian

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