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Freizeitkicker starten in die 61. Saison

Ribnitz-Damgarten Freizeitkicker starten in die 61. Saison

Mehrere Mannschaften können Titelverteidiger TSV Wustrow die Meisterschaft streitig machen

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Der Wöpkendorfer Falco Theise (rechts) und Marlows Olaf Müller wollen mit ihren Teams vorne mitmischen.

Quelle: Foto: Rainer Müller

Ribnitz-Damgarten. Eine echte Erfolgsgeschichte erlebt heute Abend mit dem Auftakt in die neue Saison ihre Fortsetzung: Die Fußball-Freizeitliga Nordvorpommern startet bereits in ihre 61. Spielzeit. „In all den Jahren gab es dabei keine Unterbrechungen“, weiß Staffelleiter Wolfgang Müller stolz zu berichten.

Die Freizeitliga habe ihren ganz besonderen Reiz. „Der besteht sicher vor allem darin, dass es ab jetzt wieder an jedem Mittwochabend sieben Derbys zu erleben gibt“, ist er sich sicher. Davon zeugen auch die Zuschauerzahlen, die so manchem Landesligisten zur Ehre gereichen würden. „Selbstverständlich geht es auch um sportliche Rivalität. Aber nachdem man sich auf dem Platz bekämpft hat, wird anschließend bei Bier und Bratwurst gefachsimpelt. Das macht eben auch den Zusammenhalt innerhalb der Liga aus“, meint Wolfgang Müller.

Sechs Monate lang herrschte auf den Sportplätzen der Region am Mittwochabend Ruhe. Doch damit ist es nun vorbei. Die 14 Freizeitteams werden an 26 Spieltagen bis zum September wieder ihren Meister ermitteln. In einer ungewohnten Rolle wird sich dabei der SV Barth 1950 wiederfinden. Nachdem das Team sich viermal in Folge den Meistertitel sichern konnte und danach jeweils als Gejagter in die Saison ging, wird man jetzt wieder selbst zum Jäger. Der TSV Wustrow war in der vergangenen Saison das Maß aller Dinge und sicherte sich souverän den Titel.

Diesen werden aus Sicht von Staffelleiter Wolfgang Müller den Wustrowern gleich mehrere Teams streitig machen wollen. „Ich habe da so einige Mannschaften auf dem Zettel, die oben mitspielen können“, sagt Müller. Namen will er zwar nicht nennen, aber neben dem SV Barth dürften sich wohl auch der Ribnitzer SV, die SG Wöpkendorf, der PSV Ribnitz-Damgarten, die SG Einheit Kenz oder die BSG ScanHaus Marlow Titelhoffnungen machen.

Die Marlower reagierten auf die Personalprobleme der Vorsaison und verzeichneten gleich vier Neuzugänge. Darunter mit Claus Ullmann und dem derzeit noch verletzten Martin Krajewski zwei ehemalige Landesligaspieler. Doch nicht nur die Recknitzstädter, die mit 16 gemeldeten Spielern weiterhin den kleinsten Kader stellen, haben sich verstärkt. Insgesamt meldeten die 14 Mannschaften 327 Spieler, darunter 19 neue.

Angefangen hatte die Freizeitliga einst mit Betriebsmannschaften. Das letzte „überlebende“ Team ist die KVG Blau-Weiß Damgarten (einst: Ostseetrans), die mit 23 Titelgewinnen noch immer den Rekord hält. Inzwischen besteht das Teilnehmerfeld hauptsächlich aus Vereinsmannschaften.

Wolfgang Müller hofft indes, dass der sportliche Wettkampf nicht allein im Vordergrund stehen wird: „Klar wollen alle Teams gewinnen, aber ich wünsche mir eine faire Saison mit wenigen Zeitstrafen und Platzverweisen.“ Dann kann auch der Staffelleiter die Mittwochabende wieder in Ruhe auf dem Sportplatz genießen.

Rainer Müller und Marco Schwarz

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