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Freud und Leid nah beieinander

Rostock Freud und Leid nah beieinander

Volleyballer steigen als Spitzenreiter auf, SVW-Frauen ab

Rostock. Freude und Leid waren in der Rostocker Ospa-Arena nah beieinander. Während die Drittliga-Volleyballer des SV Warnemünde auf dem Spielfeld ausgelassen die Meisterschaft bejubelten, saßen die Frauen um Trainer Matthäus Kuna zusammengekauert auf der Tribüne. Sie müssen nach dem 0:3 (17:25, 26:28, 19:25) gegen den SC Alstertal-Langenhorn (Hamburg) als Tabellenvorletzter nach nur einem Jahr wieder in die Regionalliga absteigen.

„Kleinigkeiten haben dazu geführt, dass wir es nicht geschafft haben. Beim Satzball im zweiten Durchgang machten wir zum Beispiel einen technischen Fehler. Das hat sich durch die ganze Saison gezogen“, haderte Kuna. Es werde einige Zeit dauern, ehe der Rückschlag verdaut sei, meinte der 35-jährige Coach. Kuna will auf alle Fälle weitermachen. Seine Mannschaft brauche allerdings erst mal Ruhe, ehe die Planungen für die neue Saison beginnen können. Dann soll der direkte Wiederaufstieg in die 3. Liga Nord angestrebt werden.

Dorthin wollen die Warnemünder Herren so schnell nicht zurück. Sie besiegten im letzten Saisonspiel den Berliner VV, der deshalb absteigt, trotz einer nur durchwachsenen Leistung mit 3:2 (22:25, 25:23, 22:25, 25:23, 15:10). Damit erkämpften sich die Rostocker (54 Punkte) nach dem Aufstieg in der Vorwoche als Tabellenerster auch den Titel. Mitkonkurrent Kieler MTV (2., 51) verlor sein letztes Spiel beim Eimsbütteler TV überraschend glatt in drei Sätzen.

Der scheidende SVW-Spieler Tobias Plewka war überwältigt. „Der Abschluss war genial. Das Schwierige war, die Konzentration hoch zu halten, obwohl die Erlösung nach dem geschafften Aufstieg schon da war“, meinte der 26-Jährige. Der gebürtige Ribnitz-Damgartener geht berufsbedingt nach Berlin, wo er weiterhin Drittliga-Volleyball spielen will, und wurde nach der Partie mit einem kleinen Präsent verabschiedet.

tb

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