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Freude und Frust liegen im Derby nah beieinander

Marlow Freude und Frust liegen im Derby nah beieinander

BSG ScanHaus Marlow, Schlusslicht in der Fußball-Landesklasse IV, bleibt weiter ohne Sieg und verliert gegen den Lokalrivalen vom SV Barth mit 0:6

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Während die Barther das Tor zur vorentscheidenden 3:0-Führung durch Sebastian Lißner (5. v. l.) feiern, wenden sich die Marlower ab oder schauen wie Norman Brodhangen (Nr. 2) resigniert zu. Fotos (2): Marco Schwarz, Rainer Müller

Marlow. Der Frust bei der BSG ScanHaus Marlow sitzt tief. „Es ist langsam nicht mehr lustig“, meinte Spieler Jens Klingenberg nach der Niederlage im Derby der Fußball-Landesklasse IV gegen den Lokalrivalen SV Barth. 0:6 hieß es am Ende aus Marlower Sicht. „Klar waren wir unterlegen und verlieren verdient, aber es kommt wirklich alles zusammen. Einfache Fehler, gepaart mit Verletzungen und fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen“, ärgerte sich Klingenberg.

Es war bereits die neunte Niederlage im zehnten Punktspiel für die BSG. Auf der Gegenseite war André Hofhansel mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben die Partie solide und unaufgeregt runtergespielt“, resümierte der Trainer des SV Barth.

Sein Team konnte schon in der sten Hälfte innerhalb von nur 14 Minuten die Vorentscheidung herbeiführen. Nach einem Eigentor von Norman Brodhagen (10.) sorgten Marcel Reinholz (18.) mit einer klasse Einzelleistung und Sebastian Lißner durch einen verwerteten Abpraller (24.) für den 3:0-Halbzeitstand.

Auch im zweiten Spielabschnitt war von den Platzherren wenig zu sehen. Die Barther bestimmten das Spiel fast schon nach Belieben und bauten ihre Führung weiter aus. Zunächst traf Marlow durch Moritz Möller erneut ins eigene Tor (48.). Dann erhöhten Tom Zilian (53.) und Gunnar Krüger (66.) bis zum Abpfiff auf 6:0 für die Gäste.

„Ein Derby muss man auswärts erstmal 6:0 gewinnen“, freute sich André Hofhansel. „Mit dem Umkehrspiel war ich sehr zufrieden. Auch wenn der letzte Ball oftmals zu fahrlässig gespielt wurde.

Andernfalls wären weitere Tore möglich gewesen“, fügte er hinzu. Sein Gegenüber, BSG-Trainer Frank Druckrey, war hingegen bedient: „Barth brauchte keine Glanzleistung an den Tag zu legen, um uns klar zu besiegen“, meinte er nach dem Abpfiff. „Fünf Gegentore fallen nach krassen Fehlern von uns. Doch nicht nur hinten klemmt es. So haben wir nur wenige Sekunden nach dem 0:1 die große Chance zum 1:1, versemmeln diese aber kläglich. So kann man dann nichts Zählbares mitnehmen“, sagte Druckrey weiter.

Während sich der SV Barth (15 Punkte) auf Platz sieben der Landesklasse IV und damit den ersten Nichtabstiegsplatz verbesserte, wird die Situation bei der BSG ScanHaus Marlow indes immer aussichtsloser. Mit nur einem Punkt aus zehn Spielen bleibt das Team aus der Grünen Stadt abgeschlagen Tabellenletzter.

BSG-Spieler Christoph Ehlers übte nach dem verlorenen Derby Selbstkritik: „Es ist grausam, was hier abläuft. Die Mannschaft hat es nicht geschafft, eine Reaktion zu zeigen. Die Barther konnten machen, was sie wollen, während bei uns jeder einen Schritt zu spät kommt und wir uns nicht an die Anweisungen halten“.

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) müssen die Marlower auswärts beim Tabellenzweiten PSV Rostock antreten. Der SV Barth darf vor heimischem Publikum bereits am Sonnabend (14 Uhr) antreten. Zu Gast in der Vinetastadt ist der TSV Einheit Tessin (4.).

Statistik

BSG ScanHaus Marlow: Schult - Ehlers, Klingenberg (46. Ohlrich), Leplow (66. Piest), Möhwald, Schönborn, Zierk, Mai, Lichtenstein (42. Möller), Brodhagen, Zadoroznij.

SV Barth: Hamann - Schinke, Lübs, J. Krüger (46. Wallis), Brauer, Mielke, Reinholz (71. Lange), Grosse, Zilian, Bahmani, Lißner (64. G. Krüger).

Tore: 0:1 Brodhagen (10., Eigentor), 0:2 Reinholz (18.), 0:3 Lißner (24.), 0:4 Möller (48., Eigentor), 0:5 Zilian (53.), 0:6 G. Krüger (66.).

Schiedsrichter: Sebastian Buchmann (Rostock). Zuschauer: 50.

Marco Schwarz und Rainer Müller

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