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Gastgeber sind zufrieden mit Resultaten

Ribnitz-Damgarten Gastgeber sind zufrieden mit Resultaten

Ribnitzer Europe-Segler auf Heimrevier bei Internationaler Meisterschaft im Mittelfeld / Belgier dominiert

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Richard Huth war auf dem Heimrevier vor Ribnitz bester Segler der Gastgeber.

Quelle: Paula Mittermayer

Ribnitz-Damgarten. Meteorologische Kenntnisse waren die vergangenen Tage durchaus von Vorteil für die Teilnehmer der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft (IDJM) auf dem Ribnitzer See und dem Saaler Bodden. Wo weht der stärkste Wind? Wo flaut er ab? Welche Wolke birgt einen Winddreher? Taktik und sportliches Können wurde den Seglerinnen und Seglern der Einhandklasse Europe abverlangt: Jari De Craecker aus Belgien beherrschte beides am besten und holte sich den Titel des Internationalen Deutschen Meisters. Die Starter des austragenden Segel-Club Ribnitz (SCR) zeigten sich mit den eigenen Leistungen zufrieden.

Wenn ich beim Start nicht gut wegkomme, konzentriere ich mich nicht mehr ausreichend.“Erick Zilius (SCR)

Es war ungewohnt, alleine zu segeln. Das habe ich sehr lange nicht gemacht.“Richard Huth (SCR)

Platzierungen

IDJM der Europes: 1. Jari De Craecker (Belgien), 2. Paul Jannik Haufe (Baden-Württemberg), 3. Jelle Vets (Belgien), 14. Richard Huth, 17. Erik Zilius, 18. Paul Werner, 23. Karina Winter, 24. Justin Szillat (alle Segel-Club Ribnitz).

„Die Meisterschaft hat überraschend viel Spaß gemacht“, resümierte Richard Huth nach vier Tagen in der Einhandklasse Europe. Der angehende Medizinstudent war ohne Platzierungserwartungen in die IDJM gestartet und ordnete sich im Gesamtergebnis als bester Ribnitzer auf Rang 14 ein.

Vier Tage lang ging es für die 44 Europe-Segler und die Besatzung um Wettfahrtleiter Bernd Winter in der Mittagshitze hinaus auf den Ribnitzer See. Überwiegend zeigte sich der Wind von seiner schwachen Seite; gute Bedingungen für einige der SCR-Athleten. So konnte vor allem SCR-Segler Richard Huth seine langjährigen Erfahrungen am zweiten Regattatag ausspielen. Ein zweiter und ein dritter Platz gingen auf das Konto des 18-Jährigen. Ein Frühstart jedoch verhinderte eine bessere Platzierung an diesem Tag. „Es war ungewohnt, wieder alleine zu segeln. Das habe ich sehr lange nicht gemacht.“ Den Großteil seiner Jugendsegelzeit verbrachte Richard Huth im Zweimannboot Cadet.

Zufrieden zeigte sich auch SCR-Segler Justin Szillat, der bis zum letzten Regattatag als zweitbester Ribnitzer Starter noch auf Rang 15 lag. Der letzte Tag der IDJM mit den Wettfahrten neun und zehn jedoch wirbelte nicht nur den Bodden auf, auch die Platzierungen wurden noch einmal gründlich gemischt. „Für mich war das zu viel Wind“, so der 15-jährige Justin. Er büßte Plätze ein.

Der stärkere Wind wiederum spielte seinem Vereinskollegen Erik Zilius in die Karten. Der 18-Jährige konnte sich am letzten Regattatag um sechs Platzierungen verbessern und beendete die Meisterschaften auf Rang 17. Trotzdem betrachtete er seine Leistung kritisch: „Wenn ich beim Start nicht gut wegkomme, konzentriere ich mich die ganze Wettfahrt nicht mehr ausreichend.“ Auch SCR-Segler Paul Werner schaffte noch einmal einen Sprung um sechs Plätze in den letzten beiden Wettfahrten auf Rang 18 und meinte danach: „Es hätte etwas besser laufen können, doch im Ganzen bin ich zufrieden.“

Zufrieden war sicherlich auch SCR-Sportlerin Karina Winter. Als amtierende Deutsche Meisterin in der Bootsklasse Cadet konnte die 16-Jährige sich über die Rangliste ihrer Klasse für die Teilnahme an der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft der Europes auf dem Heimrevier qualifizieren. Vor allem am dritten Regattatag überzeugte Karina mit drei Platzierungen in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes. Mit Rang 23 in der Gesamtwertung beendete Karina Winter die Meisterschaft als zweitbeste der Damenwertung. Ob sie im kommenden Jahr in diese Bootsklasse umsteigen wird, bleibt noch offen: „Jetzt geht es erst einmal nach Ungarn.“

Keine 24 Stunden nach der Siegerehrung machte sich Karina zusammen mit weiteren SCR-Cadet-Seglern auf den Weg zur Internationalen Ungarischen Meisterschaft. Anschließend steht die Europameisterschaft auf dem Programm, bevor es dann in die wohlverdienten Sommerferien geht.

Paula Mittermayer

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