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Handballer spielen bei Gauditurnier

Rostock Handballer spielen bei Gauditurnier

Zusammen- gewürfelte Ribnitzer Teams haben beim 32.Warne- münde Cup in Rostock viel Spaß.

Rostock. Zurück zu den Wurzeln. Das hätte das Motto des Männerteams vom Ribnitzer HV am Sonnabend beim 32. Warnemünde Cup im Handball sein können, das mit vielen Spielern der ersten Jahre nach der Vereinsgründung 2001 antrat und den sechsten Platz unter neun Mannschaften belegte. Sieger wurde Empor Rostock III.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit der alten Truppe zusammenzuspielen“, betonte Geburtstagskind Tobias Klugmann. Er ließ es sich nicht nehmen, an seinem 30. Ehrentag als Aktiver dabei zu sein. „Für uns ist das mittlerweile zur Tradition geworden, beim Warnemünde Cup zu starten“, verdeutlicht Klugmann.

„Mit der Mannschaft aus den alten Tagen zu spielen, ist immer was besonderes“, meinte auch Ex- RHV-Coach Detlef Lankowski. Der 51-Jährige, der aktuell den Schwaaner SV betreut, agierte im Rückraum und setzte den aktuellen Ribnitzer Trainer, Thilo Meyer, das eine oder andere Mal mit Superanspielen am Kreis in Szene.

„Detlef war einer der Trainer, der mich menschlich sehr überzeugt hat. Mit ihm haben wir die ersten größeren Schritte gemacht, sind damals aus der Kreisklasse in die Verbandsliga aufgestiegen“, erinnert sich Tobias Klugmann, der heute die Frauen-Sieben des RHV coacht. „Leider hatten wir arbeitsbedingt beziehungsweise aus privaten Gründen zwei Absagen. Deshalb waren wir nur neun Spieler. Am Ende des langen Handball-Tages mit sechs Partien fehlte uns einfach die Kraft“, haderte der Ribnitz-Damgartener. Da halfen auch das gute Auge und Spielverständnis von Lankowski nicht.

Mit Siegen gegen die Schleswig-Holsteiner vom VfL Geesthacht (10:8) und die Rand-Berliner von der Kirchsteigfelder BSG (9:8) zogen die Ribnitzer trotz der Niederlage gegen Empor III (6:11) in die Hauptrunde ein. Dort trafen sie auf die besten drei Mannschaften der anderen Vorrunden-Gruppe, unterlagen Warnemünde II (8:12), dem 1. VfL Potsdam II (9:14) und dem FSV 90 Reunion (4:14), einer Auswahl ehemaliger und aktueller Spieler des SV Warnemünde.

Die Frauen-Mannschaft des Ribnitzer HV, verstärkt durch Spielerinnen der HSG Uni Rostock, unterlag zum Auftakt gegen den späteren Turniersieger Oranienburger HC (Berlin) 9:11. Danach wurde der HSC Potsdam besiegt (12:10), ehe der RHV im entscheidenden Spiel um den Halbfinaleinzug gegen den Doberaner SV nicht über ein 13:13 hinauskam. Dadurch fehlte den Bernsteinstädterinnen (3., 3:3 Punkte) ein Zähler zum zweiten Platz (Doberan, 4:2).

Im Überkreuzvergleich gegen den Vierten der anderen Staffel, den VfL Geesthacht, siegte Ribnitz deutlich (12:6). Das Spiel um Platz fünf gegen Potsdam (11:10) wurde ebenfalls gewonnen.

„Ich bin zufrieden mit unserem Abschneiden. Das Zusammenspiel mit den Rostocker Mädels hat erstaunlich gut funktioniert“, lobte RHV-Rückraumspielerin Jule Engel, die 20 Tore erzielte. „Spaß hatten auch alle.“

Nächster Höhepunkte für die Ribnitzerinnen wird am 4. Juni das eigene Turnier, das in Marlow ausgetragen wird. „Da werde ich allerdings nicht dabei sein, denn Rock am Ring ist noch eine Nummer cooler“, sagt Engel schmunzelnd.

Tommy Bastian

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