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Handballer wollen Siegesserie im Topspiel ausbauen

Grimmen/Ribnitz-Damgarten Handballer wollen Siegesserie im Topspiel ausbauen

Nach drei Erfolgen reist der Ribnitzer HV (4. Platz) mit viel Selbstvertrauen zum heimstarken HSV Grimmen (2.) / Trainer Thilo Meyer erwartet ein emotionales Spiel

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Sie konnte nach den jüngsten drei Spielen jubeln: die siegreiche Mannschaft des Ribnitzer HV.

Quelle: Tommy Bastian

Grimmen/Ribnitz-Damgarten. Das Topspiel des fünften Spieltags in der Handball-MV-Liga der Männer lautet HSV Grimmen (2. Platz, Tordifferenz: +11) gegen Ribnitzer HV (4., +6, beide 6:2 Punkte). Und das ist besonders aus Sicht der Gäste erfreulich. Die vergangene Saison hatte der im Vorfeld hoch gehandelte RHV mit mageren 19:29 Punkten nämlich nur auf dem neunten Tabellenrang abgeschlossen – und damit elf Zähler und vier Plätze hinter Grimmen.

Wenn die Grimmener ins Rollen kommen, dann ist die HSV- Sieben schwer zu stoppen –gerade in den Heim- spielen.“Trainer Thilo Meyer (49), Ribnitzer HV

Für RHV-Trainer Thilo Meyer hat die aktuelle Tabelle zwar nur wenig Bedeutung („Dazu ist die Saison noch zu frisch“), aber der 49-Jährige freut sich dennoch auf die Begegnung, die morgen um 18 Uhr in der Sporthalle Süd-West (Leningrader Straße 24a) angepfiffen wird. „Spiele gegen Grimmen waren meistens eng und immer sehr emotional. So dürfte es auch diesmal werden“, glaubt Meyer. Die Tagesform, so der Ribnitzer Coach, wird über den Sieger entscheiden. „Beiden Mannschaften fehlte im Saisonverlauf noch die Konstanz über 60 Spielminuten.“

Die Ribnitzer haben in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen getankt. Nach der Auftaktniederlage in Stralsund (22:25) feierten sie drei Siege hintereinander. Zuletzt gab’s den 25:21-Erfolg gegen den Schwaaner SV. Auch auswärts konnte die RHV-Sieben schon überzeugen, siegte beim damaligen Spitzenreiter Güstrow 27:25.

Grimmens Trainer Lars Kibscholl warnt seine Mannschaft daher vor den Ribnitzern. „Ich erwarte eine eingespielte und spielstarke Truppe, die uns alles abverlangen wird“, sagt er. In den vergangenen Partien, so Kibscholl, habe seinem Team der Biss gefehlt. „Sollten wir gegen Ribnitz genauso halbherzig agieren, werden wir große Probleme bekommen.“

Die Grimmener wollen sich im beliebten Altkreis-Derby gegen Ribnitz von ihrer besten Seite präsentieren. Kein Wunder: Die Ansetzung zählt zu den großen Zuschauermagneten in der Liga. Rund 250

Gäste werden erwartet. Auch zwei Dutzend Ribnitzer Fans wollen ihr Team unterstützen. „Die Atmosphäre dort ist ganz besonders, weil die Zuschauer extrem nah am Spielfeldrand sitzen und sehr handballbegeistert sind“, meint Thilo Meyer.

Kämpfen bis zum Umfallen und dem Gegner kaum Räume geben – so lautet die Devise auf beiden Seiten. Die Grimmener haben bislang eine Weiße Weste in der eigenen Halle, besiegten dort Warnemünde (35:27) und Mecklenburg Schwerin II (29:28). Meyer weiß um die Stärke der Hausherren. „Wenn die Grimmener ins Rollen kommen, dann ist die HSV-Sieben schwer zu stoppen, gerade in den Heimspielen“, verdeutlicht das Ribnitzer Kluburgestein. Im Vorjahr unterlag seine Mannschaft in der Trebelstadt 27:32. Auch das Heimspiel gegen Grimmen ging damals verloren (20:25).

Diesmal soll ein besseres Resultat herausspringen. Allerdings muss Meyer voraussichtlich auf Rechtsaußen Sebastian Nucklies (Arbeit) und die erkrankten Andreas Lürken und Dmitrij Nemcinov verzichten. Dafür steht der lange Zeit verletzte Stephan Sohn vor der Rückkehr ins Team.

Handball, MV-Liga

1. SG Greifswald/Loitz 4 125:100 8:0
2. HSV Grimmen 4 119:108 6:2
3. TSG Wismar 4 104:96 6:2
4. Ribnitzer HV 4 111:105 6:2
5. Güstrower HV 5 123:96 6:4
6. Stralsunder HV II 3 74:68 4:2
7. SV Einheit Demmin 3 82:77 4:2
8. Stavenhagener SV 2 50:55 2:2
9. Meckl. Schwerin II 4 99:107 2:6
10. Schwaaner SV 4 89:108 2:6
11. HC Empor Rostock II 3 93:100 1:5
12. SV Matzlow-Garwitz 5 103:131 1:9
13. SV Warnemünde 3 77:98 0:6

Tommy Bastian

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