Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Harmlose Piranhas vergeben Riesenchance

Rostock Harmlose Piranhas vergeben Riesenchance

Eishockey-Oberligist verliert 1:4 gegen den EHC Timmendorf und verpasst damit den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz

Voriger Artikel
Neue Bestleistung aufgestellt
Nächster Artikel
Halle wird im Sommer saniert

Arthur Lemmer (r.) und seine Sturm-Kollegen von den Rostock Piranhas entwickelten wenig Durchschlagskraft im Angriff.

Quelle: Foto: René Warning

Rostock. Kaum war das Spiel beendet, brach es aus Kenneth Latta heraus. „Wie viele Chancen wollen wir noch bekommen, um den zweiten Platz zu erreichen“, schimpfte der Trainer der Rostock Piranhas. Mike Specht wurde noch drastischer. „Das war für den Arsch“, ärgerte sich das Vereinsoberhaupt des Eishockey-Oberligisten. Mit 1:4 (0:0, 0:3, 1:1) verloren die Raubfische gestern Abend in der Qualifikationsrunde das Ostseederby gegen den EHC Timmendorfer Strand.

Was die Verantwortlichen besonders erzürnte: Mit einem Sieg hätten die Rostocker (56), die weiterhin drei Punkte hinter den Black Dragons Erfurt auf Platz drei liegen, selbige überholen können. Die Thüringer verloren überraschend mit 2:4 gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Doch der Ausrutscher blieb ungesühnt, der REC verpatzte den Sprung auf einen Pre-Play-off-Platz, in denen die letzten beiden Meisterrunden- Tickets vergeben werden. „Das war ein Geschenk der Braunlager an uns, und wir nehmen es nicht an", klagte Latta. Eine fragwürdige Zwei-Minuten-Strafe für Rostocks Pascal Kröber zu Beginn des zweiten Drittels brachte die Timmendorfer auf die Siegerstraße. Sie nutzten ihre Überzahl aus und gingen durch Jesper Delfs in Führung. Die Piranhas, die vorm Spiel das Ergebnis aus Erfurt erfahren hatten, agierten danach nervös. Sie hatten in der Defensive kaum Zugriff auf den Kontrahenten.

Die Schleswig-Holsteiner nutzten die Unsicherheit aus und sorgten mit zwei weiteren Treffern binnen zwei Minuten für die Vorentscheidung.

Die Piranhas agierten dagegen im Angriff zu harmlos, es fehlte an der nötigen Entschlossenheit vor dem gegnerischem Tor.

Trotz des Rückschlags besteht für den REC, der zuvor erst ein Quali-Runden-Spiel verloren hatte, weiterhin die Chance auf Platz zwei. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr) bei den Hannover Scorpions und am Sonntag (18 Uhr) in Timmendorf müssen die Piranhas auswärts ran. Erfurt hingegen absolviert nur eine Partie am Freitag gegen Fass Berlin.René Warning

REC: Stark – Dörner, Kohlstrunk, Franz, Ullmann, Kröber – Bezouska, Lemmer, Striepeke, Sternkopf, Schug, Koopmann, Szabo, Berezovskyy, Piehler, Kunce, Stratmann

Tore: 0:1 Delfs (24.), 0:2 Spöttel (29.), Müller (31.), 1:3 Koopmann (59.), 1:4 Balla (60.) Strafminuten: REC 8, Timmendorf 4 Zuschauer: 962

Statistik

Oberliga Nord, Quali-Runde

Rostock Piranhas – EHC Timmendorf 1:4

Harzer Falken – Rostock Piranhas 2:8

Hannover Scorpions – Hannover Ind. 2:1

Fass Berlin – Preussen Berlin 4:9

Bl. Dragons Erfurt – EC Harzer Falken 2:4

EHC Timmendorf – Bl. Dragons Erfurt 1:4

Hannover Indians – Fass Berlin 8:1

Preussen Berlin – Hannover Scorpions 5:2

1. Hannover Indians 42 131:103 67
2. Bl. Dragons Erfurt 41 146:150 59
3. Rostock Piranhas 40 142:146 56
4. Preussen Berlin 41 116:149 47
5. EHC Timmendorf 41 129:194 41
6. EC Harzer Falken 41 121:191 38
7. Hannover Scorp. 41 104:167 37
8. Fass Berlin 41 110:242 17

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock

Coach Latta: Weitere sechs Siege wären ein Traum

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Ribnitz-Damgarten
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.