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LAV-Leichtathleten für Titelkämpfe gerüstet

Rostock LAV-Leichtathleten für Titelkämpfe gerüstet

Fiona Borchert schafft Qualifikation / Matthias Köpcke holt Bronze bei Norddeutscher Meisterschaft

Rostock. „Das hast du dir wirklich verdient“. Spontane Worte von Trainer Dr. Klaus Schlottke, als er zusammen mit seinem Schützling Fiona Bochert die Ergebnisliste im 100 m-Sprint der Altersklasse U 20 studierte. Die 18-Jährige vom LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz unternahm in den vergangenen Wochen mehrere Anläufe, um die Norm von 12,40 s für die Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach zu knacken. Jedes Mal schrammte sie knapp vorbei oder das Wetter spielte nicht mit. Nun, im allerletzten Rennen, im Finale der Norddeutschen Meisterschaften in Rostock überquerte Fiona als Vierte die Ziellinie in 12,36 s bei zulässigem Rückenwind. Überglücklich und erleichtert klatschte sie ihre Trainingskameraden ab. Alle wussten, wie viel Fleiß und Ehrgeiz hinter dieser Leistung steckte. Auch über 200 m trugen die vielen Trainingseinheiten Früchte. Fiona steigerte ihre Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde und erkämpfte sich einen Platz im Finale, wo sie Platz acht belegte.

 

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Matthias Köpcke holte die Bronzemedaille.

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Der 18-jährige Matthias Köpcke startete ebenfalls als jüngerer Jahrgang auf den beiden Sprintstrecken und zog ein positives Fazit: „10,89 s über 100 m, neue Bestzeit, Bronzemedaille!

Mönchengladbach kann kommen! Aber die Kraft hat nach den drei Läufen am Samstag für die 200 m am Sonntag nicht mehr gereicht – Akku leer.“  Hier belegte er dennoch einen hervorragenden sechsten Platz.

Auch die 18-jährige Ribnitzerin Gina Herrmann reiste ambitioniert nach Rostock. Sie startete im Weitsprung und beendete den Wettkampf mit einer Finalteilnahme und neuer Bestleistung von 5,41 m.

Leider war in diesem Jahr die Norm für die Deutsche Meisterschaft noch nicht drin.

Für die 14-/15-jährigen Mädchen und Jungen ging es an diesem Wochenende ebenfalls um Titel, Platzierungen und Normen.  Im Laufe der Saison immer stärker werdend, trat die 15-jährige Emily Pinnow im Speerwerfen an. Auch sie erkämpfte sich einen Platz im Finale und warf im letzten Versuch neue Bestleistung. 36,56 m bedeuteten Platz sechs. Diesen Platz erliefen auch die Mädchen der Altersklasse U 16 in der 4 mal 100 m-Staffel (Wencke Griephan, Lara Amy Gentzsch, Emily Pinnow und Anne Führer). Allerdings war ihnen in dem Moment die Platzierung nicht wichtig, denn sie unterboten die Norm für ihre Deutschen Meisterschaften und dürfen im August zusammen nach Bremen fahren.

Das Ticket für Bremen hat die Hürdensprinterin Wencke Griephan schon seit einigen Wochen sicher. In Rostock lief sie, gesundheitlich angeschlagen, im Finale auf Platz sieben ein.  Die ebenfalls schon für Bremen qualifizierte U16-Jungenstaffel musste verletzungsbedingt an zwei Positionen umgestellt werden und bezahlte Lehrgeld. Chris Lahn, Florian Reichel, Hannes Wolter und Danny Neupauer hatten mit der besten Zeit gemeldet, verloren aber beim letzten Wechsel den Stab und wurden disqualifiziert. „Schade, aber vollkommen verständlich, dass die Aufregung bei den Jungs in so einem wichtigen Rennen und vor der vollen Tribüne riesig ist. Wir werden die Zeit bis Bremen nutzen“, resümierte Heimtrainer Clemens Östreich.

dg

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