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Landesliga-Fußballer bestreiten letzte Heimspiele in diesem Jahr

Ribnitz-Damgarten Landesliga-Fußballer bestreiten letzte Heimspiele in diesem Jahr

„Wir müssen gegen Kühlungsborn alles raushauen und versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen.Ronald Kohls Trainer Rot-Weiß Trinwillershagen

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Sie wollen nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder jubeln. Die Landesliga-Fußballer vom PSV Ribnitz-Damgarten peilen morgen gegen Richtenberg einen Sieg an. FOTO: TOMMY BASTIAN

Ribnitz-Damgarten. . Die Fußballer vom PSV Ribnitz-Damgarten und SV Rot-Weiß Trinwillershagen wünschten sich kurz vor der Winterpause und der bevorstehenden Weihnachtszeit eine bessere Ausgangslage. Beide Vereine hinken den eigenen Ansprüchen hinterher und hängen tief unten im Tabellenkeller der Landesliga Nord. Umso wichtiger sei es, betonen die Trainer beider Seiten, das Jahr 2016 mit Erfolgserlebnissen abzuschließen.

Besonders die Ribnitz-Damgartener (11., Platz, 13 Punkte) hatten sich mehr erhofft von dieser Spielzeit. Ihr Problem: die löchrige Defensive. Keine andere Mannschaft in der Staffel kassierte so viele Gegentreffer wie das Team von Trainer Steven Oklitz – 38 in zwölf Spielen und damit durchschnittlich mehr als drei pro Partie. Das sind deutlich zu viele. Da nutzt es auch wenig, dass die PSV-Kicker vorne stets gefährlich sind, schon 24-mal ins gegnerische Tor trafen. Mit Adrian Kleinfeldt (11) haben sie sogar den Führenden in der Torschützenliste in ihren Reihen.

„Wir haben individuelle Klasse, gar keine Frage“, betont Oklitz immer wieder. „Aber wir können nicht jede Woche einen Rückstand umbiegen“, ergänzt er. Am Sonnabend (Anstoß: 13 Uhr, Stadion „Am Bodden“) im Heimspiel gegen die um zwei Ränge schlechter platzierte SG Empor Richtenberg (13., 5) sind die Ribnitz-Damgartener deshalb vor allem hinten gefordert. Es gelte, von Beginn an hellwach zu sein und zusammenzustehen, fordert der Coach. Für den 32-Jährigen zählt nur ein Sieg.

Erst ein einziges Mal spielte die PSV-Elf bislang zu null, blieb also ohne Gegentreffer. Das gelang am zweiten Spieltag gegen den Greifswalder FC II (3:0). Ein Ergebnis, das zeigt: Es geht doch, PSV! Ein Mutmacher. Die Hansestädter sind immerhin Tabellenvierter.

Personell hat sich die Situation entspannt. Mit Torwart Marco Kracht, den Verteidigern Marcus Hanke und Markus Kunze sowie den Mittelfeldspielern Niko Treptow und Kai Todenhagen sollen etablierte Defensivspezialisten in die Mannschaft zurückkehren. Sie hatten zuletzt in Wismar gefehlt.

Doch aufgepasst! Die Bilanz der Ribnitz-Damgartener gegen Richtenberg liest sich schlecht. Im Vorjahr gingen beide Partien gegen den damaligen Aufsteiger verloren (0:1, 1:4). Von den vergangenen vier Spielen gegen Empor gewann der PSV lediglich eins. Doch alle Zahlen und Fakten sind morgen egal. Es gilt das Motto vom früheren Meistertrainer Otto Rehhagel (Werder Bremen, FC Bayern): Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

Das gilt auch für Ligakontrahent Trinwillershagen. Die Rot-Weißen waren von vielen Landesliga-Kennern vor Saisonbeginn unten erwartet worden. Sie selbst hatten sich stets optimistisch geäußert und wollten unbedingt über der Linie zwischen den Rängen neun und zehn stehen, die die Nichtabstiegs- von den Abstiegsrängen trennt. Als Zwölfter mit nur acht Punkten aus elf Spielen hat die Elf von Trainer Ronald Kohls dieses Ziel bereits verfehlt. Vor dem Heimspiel am Sonntag, (13 Uhr, Sportstätte „Günter Sitte“) gegen Aufstiegsmitfavorit FSV Kühlungsborn (2. Platz, 23 Punkte) haben die Triner sieben Zähler Rückstand auf das „rettende Ufer“.

Aufgegeben haben sich die Triner aber noch lange nicht, sagt Kohls. „Wir müssen gegen Kühlungsborn alles raushauen und versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen“, fordert der 38-Jährige, obwohl er um die große Schwierigkeit der Aufgabe weiß. Als krasser Außenseiter habe sein Team allerdings nichts zu verlieren.

Erfreulich: Mittelfeldspieler Tobias Semrau steht nach langer Verletzungspause (Oberschenkel) vor seinem Comeback. Der 30-Jährige ist damit ein Hoffnungsträger für die beiden ausstehenden Spiele vor der Winterpause. Denn eine Woche später steht noch das Nachholspiel bei der SG Empor Richtenberg an. Spätestens dann könnte Semrau zurück in Trinwillershagens Startelf sein.

Tommy Bastian

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