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Landesliga-Kicker zittern: Gleich fünf Klubs steigen ab

Ribnitz-Damgarten Landesliga-Kicker zittern: Gleich fünf Klubs steigen ab

SV Rot-Weiß Trinwillershagen und PSV Ribnitz-Damgarten peilen in neuer Siebtliga- Saison den Klassenerhalt an / PSV-Elf empfängt am Sonntag Mitfavorit Kühlungsborn

Ribnitz-Damgarten. Es dürfte eine der spannendsten Spielzeiten überhaupt werden: Vor der Spielklassen-Reform für die Saison 2017/18 durch den Landesfußballverband zittern viele Landesliga-Klubs um den Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns (7. Liga). Darunter befinden sich auch der SV Rot-Weiß Trinwillershagen und der PSV Ribnitz-Damgarten.

Der Grund: Gleich fünf Vereine müssen am Saisonende absteigen – mindestens. Auch den schlechtesten Tabellenneunten der drei Landesligen erwischt es. Zwar bleibt die 2009 eingeführte dreiteilige Ligastruktur mit Verbands- und Landesliga sowie Landesklasse bestehen. Aber die Anzahl der zugehörigen Staffeln wird angepasst: Die Verbandsliga als landeshöchste Spielklasse bleibt einteilig mit 16 Teams, darunter folgen zwei Landesligen mit je 16 Mannschaften (bislang drei Staffeln à 14 Teams) sowie vier Staffeln der Landesklasse mit ebenfalls 16 Teilnehmern (bislang sechs à 14).

Gleich zum Auftakt warten sowohl auf Trinwillershagen als auch auf Ribnitz-Damgarten schwierige Gegner. Die Rot-Weißen reisen morgen (Anstoß: 14 Uhr) zu Aufsteiger Greifswalder FC II, der überraschend in die Nord-Staffel eingegliedert wurde. Genau so wie Blau-Weiß Greifswald (bislang Landesliga Ost).

„Ein unangenehmer Gegner. Die Greifswalder haben erfahrene Spieler in ihren Reihen, die bereits Oberliga gespielt haben“, sagt Trinwillershagens Stürmer Patrick Pohl (24), der nach Problemen im Oberschenkel rechtzeitig fit geworden ist und in der Hansestadt auflaufen kann.

Pohl, der im Vorjahr lange Zeit erkrankt ausgefallen war, und Rückkehrer Brian Kozlowski (27, aus Grimmen) sind die großen Hoffnungsträger in Trinwillershagen, wo ansonsten auf Geschlossenheit und Heimstärke gebaut wird.

„Wir werden alles daran setzen, den achten Tabellenplatz zu erreichen und die Klasse zu halten“, betont Kozlowski, der neue Antreiber im Mittelfeld des früheren Verbands- und DDR-Ligisten (2. Liga).

„Ich bin fit und gehe motiviert sowie optimistisch in die schwierige Spielzeit“, gibt sich der Mannschaftsführer der Rot-Weißen kämpferisch. Kozlowski wurde von seinen Teamkameraden schon nach der ersten Trainingswoche zum neuen Kapitän gewählt.

Beim Lokalrivalen PSV Ribnitz- Damgarten steht diese Wahl noch an. Torwart und Führungsspieler Marco Kracht gibt aber schon mal die Richtung vor. „Wenn wir weiterhin alle so hart arbeiten wie in den vergangenen Wochen, dann können wir den achten Rang erreichen“, sagt der 30-Jährige. „Wir müssen jede Woche ans Maximum gehen“, fordert er. Selbst will er an seine guten Leistungen der Rückrunde anknüpfen.

Die PSV-Elf peilt schon am Sonntag gegen Aufstiegs-Favorit FSV Kühlungsborn, der einige Abgänge verkraften musste, sich aber auch mit gestandenen Verbands- und Oberliga-Spielern verstärkt hat, eine Überraschung an. Anstoß im heimischen Stadion „Am Bodden“ ist um 15 Uhr.

„Wir haben ein übles Auftaktprogramm mit Kühlungsborn, Greifswald II und Gnoien. Da sind wir jeweils Außenseiter“, betont der neue PSV-Coach Steven Oklitz, der seit Vorbereitungsbeginn das Zepter schwingt. „Wir haben einen Plan und hoffen, dass dieser gegen Kühlungsborn aufgeht“, sagt der 31-Jährige, will sich aber nicht näher in die Karten schauen lassen.

Neben dem gesperrten Kai Todenhagen (Rot im Testspiel) fehlen Oklitz zum Start auch Marc Kuster, Sascha Cummerow und Tilo Treptow (alle im Urlaub). Dennoch hofft der PSV auf Zählbares.

• Mehr zum Start der Fußball-Landesliga unter: oz-sportbuzzer.de

Tommy Bastian

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