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Landesligisten bestreiten erste Heim-Punktspiele im neuen Jahr

Ribnitz-Damgarten/Trinwillershagen Landesligisten bestreiten erste Heim-Punktspiele im neuen Jahr

Das lange Warten ist vorbei: Die Landesliga-Fußballer des PSV Ribnitz-Damgarten (9., 24:34 Tore, 18 Punkte) sind zurück im heimischen Stadion „Am Bodden“.

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Seine Einsatzbereitschaft ist immer vorbildlich: PSV-Verteidiger Bruno Ahrens (orangefarbenes Leibchen) peilt gegen Doberan einen Sieg an.

Quelle: Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten/Trinwillershagen. Das lange Warten ist vorbei: Die Landesliga-Fußballer des PSV Ribnitz-Damgarten (9., 24:34 Tore, 18 Punkte) sind zurück im heimischen Stadion „Am Bodden“. Dort treffen die Gastgeber morgen um 14.00 Uhr im ersten Heimspiel des Jahres auf den Doberaner FC (4., 30:19, 25). Ihre Vorbereitung hatten die Bernsteinstädter komplett auswärts absolvieren müssen, weil die Rasenplätze in Ribnitz-Damgarten gesperrt waren.

Wir wollen den Schwung aus dem erfolgreichen Spiel gegen Gnoien mitnehmen.“Coach Tony Juhl (30) vom PSV Ribnitz- Damgarten vor dem Duell mit Doberan

Wir wissen, dass es eine sehr schwierige Aufgabe für uns wird.“Trinwillershagen-Trainer Ronald Kohls (37) vor dem Spiel gegen Kühlungsborn

„Wir wollen den Schwung aus dem erfolgreichen Spiel gegen Gnoien (2:1/d. Red.) mitnehmen und Zuhause eine sehr gute Leistung abliefern“, sagt PSV-Trainer Tony Juhl vor dem Duell mit Aufsteiger, der bisher eine überraschend starke Rolle spielt. „Die Tabelle lügt nicht. Der DFC steht nicht ohne Grund da oben. Sie haben eine eingespielte Mannschaft und verfügen über starke Einzelspieler“, lobt der 30-jährige Juhl den morgigen Gegner und stellt klar: „Doberan ist der Favorit in diesem Spiel.“

Dass sie einem Favoriten ein Bein stellen können, bewiesen die PSV-Kicker vergangene Woche, als sie beim Gnoiener SV einen Rückstand drehten und 2:1 gewannen. An die dort gezeigte Leistung will die Juhl-Elf gegen die Münsterstädter anknüpfen und hofft dabei auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer.

Verzichten muss Coach Juhl diesmal auf die Offensivkräfte Tilo Treptow und Paul Sund. Auch Mittelfeldspieler Kai Todenhagen fehlt. Der 19-Jährige ist nach langer Verletzungspause zwar zurück im Mannschaftstraining, soll aber zunächst Spielpraxis in der Kreisoberliga-Mannschaft sammeln.

Zuhause gefordert ist morgen (14 Uhr, „Sportstätte Günter Sitte“) auch Lokalrivale SV Rot- Weiß Trinwillershagen (10., 16:38 Tore, 12 Punkte). Die Mannschaft von Trainer Ronald Kohls, der kürzlich in Güstrow den Lehrgang zur Trainer-C-Lizenz erfolgreich abgeschlossen hat, empfängt den FSV Kühlungsborn (2., 34:13, 29).

Die Elf aus dem Ostseebad ist der Triner Angstgegner. In den vergangenen zehn Partien zwischen beiden Seiten gab es neun FSV-Siege und lediglich einen Erfolg der Rot-Weißen (ein 3:2 am 9. August 2014 im Freundschaftsspiel). Auch das Torverhältnis von 11:31 spricht gegen die Trinwillershäger.

„Wir wissen, dass es eine sehr schwierige Aufgabe für uns wird. Um Zählbares zu erreichen, werden wir alles raushauen. Wir können nur über Einsatz, Leidenschaft und Geschlossenheit erfolgreich sein“, sagt der 37-jährige Kohls.

Die mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestarteten Kühlungsborner können sich keinen Punktverlust mehr erlauben. Dem FSV, der seine vergangenen acht Ligaspiele gewonnen hat, wurden in der Winterpause sechs Zähler abgezogen, weil der Verein zum wiederholten Mal sein Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt haben soll. Die Klubverantwortlichen sehen dies anders und haben angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Entscheidung des Verbandssportgerichts des Landesfußballverbandes vorzugehen. Zu Spitzenreiter TSV Bützow (38) fehlen den Kühlungsbornern nach der Bestrafung neun Punkte.

„Es wäre bitter, wenn das Aufstiegsrennen auf diese Weise entschieden würde“, sagt Trin-Coach Kohls zum von vielen Fußball-Experten kritisierten Urteil. Trotzdem wollen er und sein Team dem Gegner morgen nichts schenken.

Von Tommy Bastian

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