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Landesligisten verlieren gegen Staffel-Favoriten

Ribnitz-Damgarten Landesligisten verlieren gegen Staffel-Favoriten

Ribnitz-Damgarten unterliegt Kühlungsborn 0:4, Trinwillershagen in Greifswald 0:3. Beide Teams haben nächste Woche erneut Heimrecht.

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PSV-Trainer Steven Oklitz

Ribnitz-Damgarten. Ribnitz-Damgarten. Die Fußball- Landesligisten der Region sind mit Niederlagen in die neue Saison 2016/17 gestartet. Während der PSV Ribnitz-Damgarten gestern dem Staffelfavoriten FSV Kühlungsborn vor heimischer Kulisse mit 0:4 unterlag, verlor der SV Rot-Weiß Trinwillershagen am Sonnabend mit 0:3 bei Aufsteiger und Geheimtipp Greifswalder FC II.

OZ-Bild

Ribnitz-Damgarten unterliegt Kühlungsborn 0:4, Trinwillershagen in Greifswald 0:3. Beide Teams haben nächste Woche erneut Heimrecht.

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PSV Ribnitz-Damgarten – FSV Kühlungsborn 0:4 (0:1). Trotz der hohen Niederlage war PSV-Trainer Steven Oklitz über weite Strecken zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben defensiv viele Dinge richtig gemacht, die wir uns vorgenommen hatten“, lobte der 31-Jährige und ergänzte: „Das Ergebnis fällt um zwei Tore zu hoch aus.“

Beide Mannschaften tauschten einige Tage vor der Partie das Heimrecht. Das Spiel sollte ursprünglich in Kühlungsborn stattfinden. Aufgrund von Schädlingsbekämpfungs-Maßnahmen auf dem Rasenplatz im Ostseebad baten die FSV-Verantwortlichen jedoch, die Begegnung nach Ribnitz- Damgarten zu verlegen.

Gegen die ambitionierten Gäste, die sich in der Sommerpause mit Oberliga-Spielern wie Alexander Fogel und Stanislaw Puschkaruk (beide ehemals Malchower SV) verstärkt hatten, war Ribnitz-Damgarten sehr defensiv eingestellt. Kühlungsborn fand gegen die Ausrichtung der Hausherren zunächst nur wenig Mittel. Erst als einige PSV-Spieler schon mit ihren Gedanken wohl schon in der Kabine waren, schlug der FSV zu. Nach einer Ecke köpfte Tim Schmitt den Ball zum 0:1 ein. „Wenn jemand schläft, dann ist so eine Standardsituation sehr schwer zu verteidigen“, ärgerte sich Oklitz.

In seinem ersten Pflichtspiel als PSV-Trainer hielt sein Team auch zu Beginn der zweiten Hälfte gut dagegen. In der 58. Spielminute hatte Mathias Hirschmüller sogar die Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte frei stehend an FSV-Torhüter Robert Schwanitz. „Wir wussten, dass wir in der Offensive nur zu wenigen Möglichkeiten kommen. Mit etwas mehr Glück hätten wir die Chancen nutzen müssen“, sagte Oklitz.

Effektiver zeigte sich dagegen Kühlungsborn in der Schlussphase. Während Fogel für die Gäste zum 2:0 traf, hatte Ribnitz-Damgarten nach 80 Minuten Pech. Offensivspieler Adrian Kleinfeldt schoss den Ball nach einer Ecke an den Querbalken.

Danach war die Moral der PSV-Elf gebrochen und die Gastgeber ließen in der restlichen Zeit die nötige Körpersprache vermissen. Das Nachlassen nutzten die Kühlungsborner und kamen durch Schmitt und Fogel zu zwei weiteren Treffern.

„Die Fehler, die wir im Abwehrverhalten nach dem 0:2 gemacht haben, müssen wir abstellen“, fordert Oklitz. Für sein Team steht am kommenden Sonnabend ein weiteres Heimspiel an. Dann ist Aufsteiger Greifswalder FC II zu Gast.

Greifswalder FC II – SV Rot-Weiß Trinwillershagen 3:0 (0:0). Bereits einen Tag früher war der Lokalrivale des PSV Ribnitz-Damgarten in die Saison gestartet: Der SV Rot-Weiß

Trinwillershagen unterlag beim ebenfalls hoch gehandelten Greifswalder FC II mit 0:3.

„Wir haben gut dagegen gehalten, uns für unseren hohen Aufwand aber leider nicht belohnen können“, meinte Trinwillershagen-Coach Ronald Kohls (37).

Die Hansestädter, die mehrere erfahrene Akteure in ihren Reihen haben, die früher für die erste Mannschaft in der Ober- und Verbandsliga aktiv waren, nutzten zwei Eckbälle, um in Führung zu gehen.

Das erste Tor erzielte Alexander Glandt (50.) zu Beginn der zweiten Hälfte. Mitte des Durchgangs legten die Greifswalder nach und markierten das 2:0.

„In der Schlussphase haben wir dann mehr riskiert und bekamen nach einem Konter das 0:3. Das war die Entscheidung“, sagte Rot- Weiß-Trainer Kohls und ergänzte mit Blick auf die anstehenden Aufgaben:

„Der Einsatz hat gestimmt. Das macht Mut für die nächsten Spiele.“

Am kommenden Wochenende haben die Trinwillershäger erstmals Heimrecht. Dann empfangen sie am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) den Gnoiener SV, der in seinem ersten Spiel überraschend mit 3:4 gegen Bergen unterlag.

Statistik

PSV Ribnitz-Damgarten: Kracht – Grüschow, Kunze, Hanke, Kunstmann – N. Treptow, Gnoth (58. Noramirjan) – Bastian, Hirschmüller, Rurik – Kleinfeldt

Tore: 0:1 Schmitt (45. +2), 0:2 Fogel (78.), 0:3 Schmitt (86.), 0:4 Puschkaruk (90.) Schiedsrichter: Sven Rusche (Schwaan) Zuschauer: 90

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Hermann – Linow (83. Brock), Borowski, Siems (71. Schober), Kornack – B. Kozlowski, Schinkowsky – Heuer, Tapeser, Ziegert – Pohl

Tore: 1:0 Alexander Glandt (50.), 2:0 Sven Werber (70.), 3:0 Glandt (85.) Schiedsrichter: Jörg Dräger (Gützkow) Zuschauer: 60

Weitere Ergebnisse: Anker Wismar II – Doberaner FC 1:2, Gnoiener SV – VfL Bergen 3:4, SV Warnemünde – Bölkower SV 1:4, TSV Graal-Müritz – FSV Blau-Weiß Greifswald 2:2, SG Empor Richtenberg – Laager SV 3:0

Johannes Weber und Tommy Bastian

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