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Leichtathleten hoffen auf starke Sprint-Staffeln

Ribnitz-Damgarten Leichtathleten hoffen auf starke Sprint-Staffeln

Acht Talente des LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz reisen am Wochenende zu den deutschen U-16-Meisterschaften nach Bremen

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Das LAV-Team am Wochenende in Bremen. Von links: Danny Neupauer, Max Klöckling, Hanne Wolter, Lara-Amy Gentzsch, Anne Führer, Emily Pinnow und Wencke Griephan. Es fehlt Florian Reichel.

Quelle: Verein

Ribnitz-Damgarten. Vier Mädchen und vier Jungen vom Leichtathletikverein (LAV) Ribnitz-Damgarten/Sanitz starten am Wochenende in Bremen bei den erst zum dritten Mal stattfindenden deutschen Meisterschaften in der Altersklasse unter 16 Jahren. Jeweils eine Mädchen- und eine Jungensprintstaffel sowie zwei Einzelstarterinnen konnte der heimische Verein melden. Sie hatten sich durch gute Leistungen im Vorfeld für den Wettkampf-Hhöhepunkt qualifiziert.

„Staffeln sind immer das Salz in der Suppe. Sie sorgen für Zusammenhalt“, betont LAV-Trainer Dirk Griephan und ergänzt: „Qualifikationen für Meisterschaften motivieren zudem auch die älteren Aktiven, lange weiterzutrainieren, um einen Startplatz zu erkämpfen.“ Darauf, so Griephan, setze sein Verein. „Und das Konzept der vergangenen Jahre ist gut aufgegangen“, meint der sportbegeisterte Lehrer.

Die männliche U-16-Staffel der Leichtathletik-Vereinigung aus Ribnitz-Damgarten und Sanitz erkämpfte recht früh in der Saison die Norm von 47,50 Sekunden. Sie lief bei den Landesmeisterschaften im Juni 46,76 Sekunden über die 4x-100-Meter-Distanz. Bitter: Zwei Jungen, die feste Mitglieder der Staffel waren, stehen in Bremen nicht zur Verfügung.

„Die Staffel ist auf zwei Positionen verändert und ich laboriere seit Wochen an einer Oberschenkelverletzung. Mal sehen, was das wird“, sagt der 14-jährige Schlussläufer Max Klöckling. Anlaufen wird Danny Neupauer, danach folgt Florian Reichel (beide 15), die erst vor kurzem zur Leichtathletik kamen. Der schon erfahrene Hannes Wolter (15) läuft die zweite Kurve und reicht den Stab dann weiter an Klöckling.

Die Mädchen der U 16 sind dagegen ein eingespieltes Team. Viele gemeinsame Rennen absolvierten sie in den vergangenen Jahren. Schon 2015 qualifizierten sie sich als komplett jüngerer Jahrgang für die deutsche Meisterschaft in Köln und sammelten dort Erfahrungen. Wencke Griephan wird starten und auf ihre langjährige Damgartner Trainingskameradin Lara-Amy Gentzsch übergeben. Emily Pinnow soll möglichst perfekt den Stab übernehmen und nach ihrem 100-Meter-Lauf an Anne Führer (alle 15) übergeben, die als Schlussläuferin antritt.

Die Behrenshägerin Gentzsch startet zudem im Einzelwettbewerb über 300 Meter Hürden. Gleich im ersten Saisonrennen knackte sie mit 47,01 Sekunden die Norm (48,00 s). „Amy muss von Beginn an richtig Druck machen. Hoffentlich bekommt sie im Vorlauf eine gute Bahn, damit sie sich orientieren kann“, meint Trainer Klaus Schlottke, der alle Trainingspläne schrieb.

Gesundheitlich angeschlagen kämpfte sich Wencke Griephan durch die Saison, so dass die Normerfüllung von 12,20 Sekunden im 80-Meter-Hürdenlauf etwas auf sich warten ließ. Auch bei ihrer Bestzeit von 12,02 Sekunden war sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und enttäuscht. „Ich wollte eine Elf vorm Komma stehen haben. Dann eben direkt in Bremen, wenn der Wind mitspielt“, sagt Wencke Griephan selbstbewusst.

tb

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