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Löbnitz/Zingst dreht nach der Pause auf und siegt im Derby

Löbnitz Löbnitz/Zingst dreht nach der Pause auf und siegt im Derby

Hätte, wenn und wäre. Ein Fußball-Derby, nach dem die 75 Zuschauer viele Konjunktive benutzten, gab es am vergangenen Spieltag der Kreisoberliga zwischen der SG ...

Löbnitz. Hätte, wenn und wäre. Ein Fußball-Derby, nach dem die 75 Zuschauer viele Konjunktive benutzten, gab es am vergangenen Spieltag der Kreisoberliga zwischen der SG Löbnitz/Zingst und der SG Traktor Divitz zu sehen.

 

OZ-Bild

Tom Sievert siegte mit Löbnitz/Zingst im Derby.

Quelle: Rainer Müller

Eine der spielentscheidenden Szenen sollte dabei bereits nach elf Minuten stattfinden. Der Divitzer Philipp Schumacher hatte sich nach einem Foulspiel von Jonas Jörn an Mathias Scholz den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht gelegt und traf zum vermeintlichen 2:0 für die Gäste. Doch plötzlich unterbrach ein Pfiff des Unparteiischen den Divitzer Jubel. Ein Spieler der Spielgemeinschaft Löbnitz/Zingst war aus Sicht des Schiedsrichters zu früh in den Strafraum gelaufen. „Unglaublich, dass der Schiedsrichter einen solch groben Fehler macht. Das Tor hätte zählen müssen“, ärgerte sich Divitz-Coach Dirk Splisteser. Als Philipp Schumacher nämlich zur Wiederholung des Elfers antrat, parierte Jonas Jörn den Strafstoß.

Dass die Divitzer aber auch mit der falschen Regelauslegung des Referees den Sieg selbst in der Hand hatten, wusste auch Splisteser: „Zur Pause müssen wir hier schon ganz sicher führen.“ Tatsächlich führten die Gäste jedoch nur mit 1:0. Bereits nach fünf Minuten hatte Philipp Schumacher den ersten Foulelfmeter des Spiels zum 1:0 genutzt. Anschließend verballerten die Divitzer reihenweise Hochkaräter. Zur Pause wurde es dann in der Kabine der Gastgeber laut, wie deren Trainer Christian Kook zu Protokoll gab: „Mir hat die Körpersprache im ersten Durchgang überhaupt nicht gefallen. So tritt man nicht in einem Derby auf. Das habe ich den Jungs deutlich gesagt und war anschließend überrascht, dass die Tapete an den Wänden geblieben ist.“ Die deutlichen Worte ihres Trainers schienen die Hausherren verstanden zu haben. Und nach einer Stunde war das Spiel gedreht. Zunächst hatte Jarno Juchatz zum 1:1 getroffen (55.), ehe Frank Egdorf frei auf das Tor zulaufend zum 2:1 traf.

Bei den Divitzern lief dagegen nichts mehr zusammen. Sie kassierten nach 75 Minuten den dritten Gegentreffer. Diesmal war Tobias Bartz der Nutznießer eines Abwehrfehlers. Während sich Dirk Splisteser über die vergebenen Chancen seines Teams ärgerte, lobte Christian Kook seine Mannschaft: „Nach der Halbzeit haben wir den Fußball gespielt, den wir hier sehen wollen. Ein starker Auftritt der gesamten Mannschaft.“

Löbnitz/Zingst: Jörn - Landt, Brückel, Riens, Müller, Sievert, Juchatz, Wegner (46. Jager), Egdorf, Manzei, Tashkov (70. Bartz)

Divitz: Freund - Ziemendorf (68. Rohde), Zimnitzki, Bretschneider, Lutter, Helm, Schumacher, D.-P. Splisteser (62. Wernicke), Scholz (76. Döring), Luft, Herrmann.

Tore: 0:1 Schumacher (5. Foulelfmeter), 1:1 Jarno Juchatz (55.), 2:1 Frank Egdorf (59.), 3:1 Tobias Bartz (75.).

Rainer Müller

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