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Marlow verliert und kann dennoch feiern

Marlow Marlow verliert und kann dennoch feiern

Zum Saisonabschluss unterlag die BSG dem SV Rot-Weiß Trinwillershagen II mit 2:3

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Freude in Marlow über die Meisterschaft und den Aufstieg: Bürgermeister Norbert Schöler, Trainer Frank Druckrey, Präsident Klaus Teichert und Kapitän Jens Klingenberg (v.l).

Quelle: Wolfgang Müller

Marlow. Während andernorts zum Saisonabschluss bereits die Füße hochgenommen wurden, ging es am Samstag in Marlow noch einmal ordentlich zur Sache. Vor knapp 90 Zuschauern boten die BSG ScanHaus Marlow und der SV Rot-Weiß Trinwillershagen im Kreisoberliga-Derby ein gutes Spiel. Für beide Seiten ging es dabei um etwas mehr als nur um drei Punkte. So waren es im Vorjahr die Triner, die dem damaligen VfB Marlow am letzten Spieltag in die Aufstiegssuppe spuckten. In dieser Saison warfen die Rot-Weißen die BSG am grünen Tisch aus dem Pokal. Im Hinspiel trennten sich beide Seiten 3:3-Unentschieden.

Statistik

BSG ScanHaus Marlow: Schumacher - Brodhagen, Pohlmann, Sengbusch, Zierk, Ohlrich, Schult, Ehlers, Tews, Lichtenstein, Hermann.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Kuchenbecker - Blöhse, Rawe, Laßahn, Pohl, Tapeser, Herrmann, Schober, Reinholz.

Tore: 1:0 Hermann (13.), 1:1 Pohl (21.), 2:1 Tews (29.) 2:2, 2:3 Pohl (45., 66. Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Toni Böhm (SV Barth), Zuschauer: 90.

„Wir spielen gerne gegen die BSG“, meinte Jürgen Hakelberg im Vorfeld der Partie. Der Triner Trainer ist in der Freizeitliga selbst für die Marlower aktiv. Warum er so gerne mit seinem Team nach Marlow kommt, zeigte sich am Samstag einmal mehr. Die Landesligareserve der Rot-Weißen siegte mit 3:2 und fügte dem feststehenden Kreismeister und Aufsteiger in die Landesklasse die zweite Saisonniederlage zu. Die Feierlaune bei den Kickern aus der Grünen Stadt trübte das aber nicht. Schon vor der Begegnung waren sie von Staffelleiter Lothar Pense für den Titelgewinn geehrt worden.

Vom Anpfiff weg präsentierten sich beide Seiten dann spielfreudig, wobei die Gastgeber zunächst mehr investierten und nach 13 Minuten durch eine schöne Direktabnahme von Florian Hermann in Führung gingen. „Ausgerechnet Hermann“, dürften wohl viele Triner gedacht haben. Der ehemalige Triner war vor dem Spiel von den Marlowern verabschiedet worden. Sein neues Team: Der SV Rot-Weiß

Trinwillershagen. Auch Andreas Lewerenz (zur SG Wöpkendorf) wurde bei den Marlowern verabschiedet. Die frühe Führung tat den BSG-Kickern offensichtlich nicht gut, denn nur acht Minuten später war der Vorsprung schon wieder futsch. Patrick Pohl hatte nach einer Flanke zum 1:1 eingenetzt. Das Spiel nahm nun deutlich an Fahrt auf und nach 29 Minuten legte der Kreismeister wieder vor: Christof Tews hatte aus dem Gewühl heraus zum 2:1 eingenetzt. Trin drohte nun umzufallen. Zweimal rettete bei Schüssen von Sebastian Schult (33.) und Johann Lichtenstein (38.) der Pfosten, ehe auf der Gegenseite Patrick Pohl zum zweiten Mal zuschlug. Einen langen Ball hatte der Triner Stürmer mit der Hacke mitgenommen und sehenswert vollendet (45.). „Das Gegentor fiel natürlich denkbar ungünstig. Gerade als wir auf das 3:1 drängen, gleicht Trin das Spiel aus“, so BSG-Kapitän Jens Klingenberg.

Auch nach der Pause blieb das Tempo hoch, wenngleich die Abwehrreihen jetzt deutlich sortierter standen. So blieben Torchancen Mangelware. Bis zur 66. Minute. Plötzlich hatte Trinwillershagen nach einem klaren Foulspiel von Peter Mai an Marcel Reinholz vom Elfmeterpunkt aus die Chance zur Führung. Patrick Pohl trat an und traf zum 3:2. Die Entscheidung in einer kurzweiligen Partie, denn der eingewechselte Svatoslav Zadorpznji (75.) und Christof Tews (83.) sollten die besten Ausgleichsmöglichkeiten liegen lassen. „Der Sieg war am Ende nicht unverdient, auch wenn beide Seiten viel für das Spiel getan haben“, resümierte Jürgen Hakelberg, der wohl auch in der Zukunft weiter gerne gegen Marlow spielt.

Wolfgang Müller

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