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Barth/Warnemünde Mit Erfolgen in Richtung Derby

Handballerinnen des SV Motor Barth und des Ribnitzer HV gewinnen auch am zweiten Verbandsliga-Spieltag

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Die Barther Kreisläuferin Claudia Thurow setzte sich durch. Sie erzielte drei Tore.

Quelle: Foto: Arndt Gläser

Barth/Warnemünde. Mit zwei weiteren Siegen haben sich die Handballerinnen des SV Motor Barth und des Ribnitzer HV für das direkte Duell in der Verbandsliga am kommenden Wochenende warm geworfen. Die Lokalrivalen belegen Platz zwei und drei der Tabelle. Spitzenreiter ist der punktgleiche Doberaner SV (je 4:0).

Motor-Trainer Martin Habermann war vor allem mit der Moral seines Teams zufrieden. „Kämpferisch war das eine ausgezeichnete Leistung, nachdem wir bereits mit sechs Toren hinten gelegen haben“, lobte er nach dem 23:22 (11:14)-Heimsieg seiner Mannschaft gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster. Lange Zeit hatten die Bartherinnen so ihre Mühe, liefen immer wieder einem Rückstand hinterher. Zu Beginn der zweiten Hälfte war dieser dann sogar auf sechs Tore (13:19, 33.) angewachsen. „Torwart- und Abwehrleistung waren gut. Nur im Angriff haben wir uns recht schwergetan“, sagte Habermann. Fast jedes Tor habe sich sein Team hart erarbeiten müssen.

Doch die Gastgeberinnen nahmen den Kampf an. Sie steigerten sich im Verlauf der zweiten Hälfte, erzielten neun Tore in Folge und verwandelten den Rückstand in eine 22:19-Führung. Am Ende wurde es zwar noch einmal eng, doch letztlich ließ sich Motor Barth den Sieg in der Schlussphase nicht mehr nehmen. „Im Angriff müssen wir einfach noch cleverer werden. In der Defensive läuft es aber schon richtig gut“, meinte Martin Habermann.

Auch sein Trainerkollege vom Ribnitzer HV, Tobias Klugmann, konnte nach dem zweiten Spieltag mit dem Ergebnis zufrieden sein. Seine Mannschaft gewann beim SV Warnemünde II mit 21:18 (12:10). Klugmann sah aber ebenfalls Potenzial für Verbesserungen. „Wir haben einen Fehlstart hingelegt und vor allem in der Anfangsphase viele technische Fehler produziert“, sagt der RHV-Coach. Die Folge war ein 1:5-Rückstand der Ribnitzerinnen nach neun Minuten. Klugmann sah sich zu einer frühen Auszeit gezwungen und stellte auf eine 5:1-Defensive um. „Das hat dann Wirkung gezeigt. Wir haben uns herankämpfen können“, freute sich der Trainer. Zum 10:10 (26.) glichen die Gäste erstmals aus und lagen zur Halbzeitpause mit 12:10 vorn.

„Bis zur Mitte des zweiten Spielabschnitts hatten wir uns dann eine relativ sichere Führung erarbeitet“, kommentierte Klugmann den weiteren Verlauf bis zum 19:15. In dieser Phase habe er eine verbesserte Abwehr und gute Spielzüge gesehen. „Wir haben den Sieg dann relativ unproblematisch eingetütet“, freute sich Klugmann über den 21:18-Endstand.

Am kommenden Sonnabend treffen die bislang verlustpunktfreien Lokalrivalen aus Ribnitz und Barth im Derby aufeinander. Der RHV hat dann ab 15.45 Uhr Heimrecht in der Sporthalle Am Mühlenberg. Und die beiden Trainer Klugmann und Habermann sind sich einig: „Wir freuen uns auf diese Begegnung!“

Statistik

Motor Barth: Napp – Spörle 1, Thum 3, Thurow 3, Ratschkowski 3, Schmidt 10/7, Laß 2, Heinze 1, Evert, Gawlik.

Siebenmeter: Barth 7/7, VfL 4/2

Strafminuten: Barth 2, VfL 8

Ribnitzer HV: Hameister – J. Engel 6/4, Marzahl 9/2, Jenß 1, Neubauer 4, Fedder 1, Gerhart, Geist, Keichel, St. Engel.

Siebenmeter: SVW II 6/3, RHV 9/6

Strafminuten: SVW II 8, RHV 6

Marco Schwarz

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