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Motor Barth freut sich auf Derby zum Saisonabschluss

Barth Motor Barth freut sich auf Derby zum Saisonabschluss

Handballerinnen empfangen nach Erfolg gegen Doberan nun den Ribnitzer HV

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Motor-Kreisläuferin Claudia Thurow kommt frei zum Wurf. Gegen Doberan erzielte sie zwei Tore.

Quelle: Foto: Arndt Gläser

Barth. Während die übrigen Mannschaften der Handball-Verbandsliga der Frauen ihre Saison bereits beendet haben, müssen der SV Motor Barth und der Ribnitzer HV nachsitzen.

Statistik

SV Motor Barth: Keller, Napp - Heinze 4, Thum 1, Spörle 8/5, Evert, Thurow 2, Laß 1, von Wedelstädt 1, Holtfreter, Gawlik 1.

Siebenmeter: Motor Barth 9/5, Bad Doberan 5/5

Strafminuten: Barth 4, Doberan 8

Sie bestreiten am Sonnabend (15.30 Uhr) in der Vineta- Sportarena ihr Nachholspiel.

Die Gastgeberinnen freuen sich auf diesen Vergleich. „Es ist doch schön, dass zum Abschluss einer Spielzeit noch einmal so ein Prestigeduell auf dem Programm steht“, sagt der Barther Trainer Martin Habermann. Und Peter Thum, Abteilungsleiter Handball beim Verein, fügt hinzu: „Gegen Ribnitz zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Da hoffen wir natürlich auf die Unterstützung der Fans.“ Und die dürfen sich zu diesem Derby über freien Eintritt in die Halle freuen, wie Thum mitteilte.

Motor möchte sich mit einem Sieg aus der Saison verabschieden. Und der Coach ist optimistisch, dass dies auch klappen könnte. „Wir müssen uns nicht verstecken, wenn wir in der Defensive sicher stehen, haben wir auch eine Chance“, ist Martin Habermann überzeugt. Das Hinspiel hatte seine Mannschaft noch mit 25:26 verloren. „Aber seitdem haben wir uns weiterentwickelt.“ Nachholbedarf sieht er allerdings in der Offensive. „Da fehlt uns noch die nötige Konstanz“, meint der Motor-Trainer, der daher die Favoritenrolle auch beim Ribnitzer HV sieht. Die Bernsteinstädterinnen haben bereits vor dem abschließenden Duell mit Barth (6.) den Bronzerang in der Tabelle sicher (die OZ berichtete). „Das wird garantiert ein schönes Spiel für uns und die Fans“, ist Habermann überzeugt.

Er konnte mit dem Auftritt seines Teams am vergangenen Spieltag weitgehend zufrieden sein. Gegen den Bad Doberaner SV gewannen die Motor-Frauen mit 18:16 und feierten damit den achten Sieg in der Saison. Insbesondere die Leistung der Abwehr hob der Trainer hervor. „Unsere 5:1-Defensive war gut aufgestellt“, analysierte Martin Habermann. Nicht ganz so zufrieden war er mit der Torausbeute. „Es waren noch ein paar zu viele Fehlwürfe dabei“, kritisierte er.

Die Bartherinnen lagen zur Pause mit 8:10 zurück. Im zweiten Durchgang konnten sie sich gegen den Tabellenvierten aber steigern. Insbesondere die Torhüterinnen Anika Keller und Peggy Napp verdienten sich ein Extralob ihres Trainers. „Sie haben mit einigen Glanzparaden dafür gesorgt, dass wir Fehler im Abschluss trotzdem kompensieren konnten“, freute sich Habermann.

Die Gastgeberinnen, die zwischenzeitlich mit vier Toren zurücklagen, holten schließlich auf und und lagen beim 13:12 Mitte der zweiten Hälfte erstmals vorn. „Wir haben dann bis zum Ende konzentriert gespielt und uns den Sieg verdient“, kommentierte Martin Habermann. Der hofft nun auch auf gegen den Ribnitzer HV auf ein Erfolgserlebnis.

Zufrieden sei er aber bereits jetzt mit dem Abschneiden der Mannschaft in dieser Saison. Motor hatte als Absteiger aus der höchsten Landesspielklasse, der MV-Liga, in der Verbandsliga einen personellen Umbruch eingeleitet. Zu einem großen Teil besteht der Kader aus Spielerinnen, die noch im Nachwuchsbereich spielberechtigt wären. „Daher können wir mit dem Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle rundum zufrieden sein“, sagt der Trainer.

Marco Schwarz

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