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Motor-Frauen können den Spieß umdrehen

Warnemünde Motor-Frauen können den Spieß umdrehen

Nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel bezwingen die Barther Handballerinnen Warnemünde II nun mit 23:14

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Lena Heinze (Nr. 18, in einem früheren Spiel) zählt mit 16 Jahren schon zu den Leistungsträgerinnen beim SV Motor Barth. Gegen Warnemünde erzielte sie drei Tore. FOTO: MARCO SCHWARZ

Warnemünde. Der Umbruch bei den Handballerinnen des SV Motor Barth trägt langsam Früchte. Im letzten Spiel des Jahres feierte die Mannschaft den vierten Saisonsieg und machte damit ihren Trainer Martin Habermann stolz. „Auf Grund der guten zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen“, meinte der Coach nach dem 23:14-Erfolg bei der zweiten Mannschaft des SV Warnemünde.

Nach dem Abstieg in die Verbandsliga war bei Motor ein Neuanfang eingeleitet worden. Martin Habermann übernahm das Team, in das einige Spielerinnen aus dem Nachwuchsbereich integriert wurden. Zu Beginn der Spielzeit lief längst noch nicht alles rund. Vier Niederlagen gab es in Serie, doch dann folgte die Wende. Aus den vergangenen sechs Punktspielen holten die Bartherinnen acht Punkte und verbesserten sich auf den sechsten Tabellenplatz.

Gegen Warnemünde hatten die Vinetastädterinnen das Hinspiel in eigener Halle noch in letzter Sekunde verloren (27:28). Nun drehten sie den Spieß um. Nachdem die Partie in der Anfangsphase noch vor sich hin plätscherte, übernahmen die Gäste dann immer mehr die Initiative. „Unsere gewohnte 5:1-Deckung stand bis auf wenige Ausnahmen ganz ordentlich“, analysierte Martin Habermann. Lediglich im Angriff ließ seine Mannschaft zu viele Chancen ungenutzt und konnte sich so nicht absetzen. „Die offensiv deckenden Gastgeber kamen uns eigentlich entgegen, da wir mit gutem Fintenspiel die Defensive hätten austanzen können. Doch das ist uns nicht gelungen“, sagte der Motor-Coach. So kam Warnemünde nach zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand zur Halbzeitpause noch auf 10:12 heran. „Ich war zu diesem Zeitpunkt etwas enttäuscht, da wir mit acht bis zehn Toren hätten führen können“, ärgerte sich Habermann.

Nach der Pause lief es für die Bartherinnen dann aber wesentlich besser. Die Abwehr provozierte immer wieder technische Fehler bei den Warnemünderinnen. „Durch frühes Heraustreten haben wir die Angriffsbemühungen teilweise schon im Ansatz ersticken können“, lobte Martin Habermann. Seinem Team gelang es nun, die Führung nach und nach auszubauen. Dabei nutzte Motor Lücken in der gegnerischen Defensive konsequent. Spätestens beim 18:12 Mitte der zweiten Hälfte war eine Vorentscheidung gefallen. „Leider sind wir in der Schlussphase dann etwas nachlässig geworden, so dass der Vorsprung nicht noch wesentlich größer wurde“, meinte der Trainer, der nun zu viele Abspielfehler und Fehlwürfe bei seiner Mannschaft sah. Dass Warnemünde daraus kein Kapital schlagen konnte, lag auch an Motor-Torhüter Peggy Napp, die in dieser Phase einige Bälle parieren konnte.

Letztlich war Martin Habermann aber doch zufrieden. „In der zweiten Hälfte waren wir klar überlegen und haben nur vier Gegentore zugelassen“, gab er abschließend zu Protokoll. Nach der Pause über die Feiertage geht es für die Motor-Frauen am 14. Januar mit dem Derby vor heimischem Publikum gegen Ribnitzer HV in der Verbandsliga weiter.

Marco Schwarz

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