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Nach Punkteteilung: Frauen des SV Motor sind enttäuscht

Vellahn Nach Punkteteilung: Frauen des SV Motor sind enttäuscht

Barther Handballerinnen trennen sich vom Vellahner SV 19:19

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Motor-Spielmacherin Sandra Spörle (am Ball) erzielte im Gastspiel beim Vellahner SV vier Tore.

Quelle: Fotos: Maro Schwarz

Vellahn. Da war mehr drin. Enttäuscht verließen die Handballerinnen des SV Motor Barth die Sporthalle in Lübtheen, wo der Vellahner SV seine Heimspiele in der Verbandsliga austrägt. 19:19 hieß es am Ende zwischen den Tabellennachbarn. „Die Mädels waren nach dem Abpfiff traurig. Ärgerlich war, dass die ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichter in der Schlussphase das Fingerspitzengefühl verloren haben“, haderte Martin Habermann mit den Unparteiischen, die einseitig Zeitstrafen ausgesprochen hätten und aus seiner Sicht auch bei anderen Entscheidungen daneben lagen.

OZ-Bild

Barther Handballerinnen trennen sich vom Vellahner SV 19:19

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Doch der Trainer der Motor-Frauen suchte die Fehler auch bei seiner Mannschaft: „Wir hätten die Partie durchaus spielerisch zu unseren Gunsten entscheiden können“, räumte er ein. Letztlich führte die Punkteteilung dazu, dass in der Tabelle alles beim Alten bleibt. Motor steht auf Rang sieben, ein Rang vor dem Vellahner SV.

Wieder einmal hatten die Bartherinnen, bei denen Lena Heinze nach ihrem Nasenbeinbruch mit Maske spielend wieder mitwirken konnte, so ihre Probleme, in die Partie zu finden. „Den Beginn haben wir total verpennt. Wir hatten Chancen, laufen aber immer einem Rückstand hinterher“, meinte Mannschaftsbetreuerin Katy Linke. Martin Habermann fügte hinzu: „Uns hat die Ballkontrolle gefehlt. Hinzu kam, dass wir die Möglichkeiten aus der zweiten Reihe und der Halbdistanz zum Teil kläglich vergeben haben.“

Zufrieden war der Coach über weite Strecken der Begegnung mit seiner Defensive. „Die 5:1-Abwehr hat sehr variabel gespielt. Da kann man der Mannschaft ein Kompliment machen“, sagte Habermann. Mit 7:9 aus Sicht der Gäste ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt steigerten sich die Motor-Frauen dann im Angriff, konnten zum 12:12 ausgleichen und auf 18:14 davonziehen. „Unsere Spielanlage war nun wesentlich reifer. Außerdem haben unsere Torhüterinnen wieder stark gehalten“, verteilte Martin Habermann Extralob an Anika Keller und Peggy Napp. Doch in der Schlussphase folgten dann Zeitstrafen bei den Vinetastädterinnen. Ähnliche Situationen seien aber auf der Gegenseite nicht geahndet worden, haderte der Coach.

Vellahn kam heran (17:18, 18:19). Doch auch kurz vor dem Abpfiff hatte Motor noch zweimal die Gelegenheit, sich wieder auf zwei Tore abzusetzen. „Vielleicht hätte ich da auch eine Auszeit nehmen müssen, um nochmal auf die Mannschaft einzuwirken“, übte sich Habermann auch in Selbstkritik. Egal wie, am Ende konnte Motor die Führung nicht über die Zeit bringen und kassierte den Ausgleich zum 19:19-Endstand.

„Uns fehlen noch ein wenig die Spielübersicht und die Cleverness. Daran werden wir weiter arbeiten“, kommentierte der Motor-Trainer den „Punktverlust“. Am kommenden Sonnabend wartet die nächste Auswärtsaufgabe auf die Bartherinnen. Sie sind zu Gast beim SV Eintracht Rostock. Anpfiff in der Sporthalle Schmarl ist um 16.00 Uhr

Statistik

SV Motor Barth: Keller, Napp - Spörle 4, Schmidt 9/1, Thurow 2, von Wedelstädt 1, Holtfreter, Thum 2, Tesch, Heinze 1.

Siebenmeter: Motor Barth: 4/1, Vellahner SV: 6/4

Zeitstrafen: Barth 3, Vellahn 0

Verbandsliga, Frauen

Vellahner SV – SV Motor Barth 19:19

Uni Rostock – Greifswald/Loitz 32:30

BW Neukloster – Eintracht Rostock 28:16

Schwaaner SV – Doberaner SV 24:25

Rostocker HC II – SV Warnemünde II 22:24

1. Rostocker HC II 18 552:360 32:4
2. BW Neukloster 18 422:364 27:9
3. Bad Doberaner SV 18 479:429 24:12
4. Ribnitzer HV 16 480:415 22:10
5. Eintracht Rostock 18 446:457 18:18
6. HSG Uni Rostock 19 469:500 17:21
7. SV Motor Barth 16 357:370 14:18
8. Vellahner SV 18 342:454 12:24
9. SV Warnemünde II 17 362:430 10:24
10. Schwaaner SV 17 336:417 9:25
11. Greifswald/Loitz 17 360:409 7:27

Marco Schwarz

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