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Nach drei Siegen in Serie unterliegt der PSV im Heimspiel

Ribnitz-Damgarten Nach drei Siegen in Serie unterliegt der PSV im Heimspiel

0:1 verlieren die Bernsteinstädter gegen die SG Empor Richtenberg, die den Klassenerhalt in der Landesliga Nord damit so gut wie sicher hat

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Entscheidende Szene: Der Ball fliegt beim Elfmeter auf den Kasten von PSV-Torhüter Marco Kracht zu und landet dann im Netz.

Quelle: Victoria Kuhn

Ribnitz-Damgarten. Nach drei Siegen in Folge musste der PSV Ribnitz-Damgarten in der Fußball-Landesliga Nord nun wieder eine Niederlage einstecken. Gegen die abstiegsbedrohte SG Empor Richtenberg hatten die Bernsteinstädter mit 0:1 das Nachsehen. Die Gäste haben durch den Erfolg den Klassenerhalt so gut wie sicher. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg von Richtenberg. Man hat gemerkt, dass sie die Punkte dringend benötigen“, meinte Olaf Schubert, der den verhinderten PSV-Trainer Tony Juhl an der Seitenlinie vertrat.

Wie schon in der Vorwoche wurde die Mannschaft aufgrund der vielen Verletzungen von Spielern der zweiten Mannschaft unterstützt. „Da wir wussten, dass Richtenberg gerne mit langen Pässen die schnellen Spitzen einsetzt, wollten wir nicht vorne drauf gehen“, beschrieb Olaf Schubert die taktischen Vorgaben. „Außerdem wollten wir den Ball sicher durchs Mittelfeld spielen, um dann mit Pässen in die Schnittstelle Chancen zu kreieren“, fügte er hinzu.

Dies gelang dem PSV zunächst auch sehr gut. In der neunten Minute sollte sich die Spielweise der Bernsteinstädter auszahlen – dachten zumindest alle. Nach einer Vorlage von Sascha Cummerow konnte Tilo Treptow den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Aber das Schiedsrichtergespann um Jason Thiele entschied auf Abseits. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit einigen Chancen auf beiden Seiten. In der 32. Minute ereignete sich dann die spielentscheidende Szene. Ein Spieler der Richtenberger kam im PSV-Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Thiele zeigte auf den Punkt. Christian Münster trat an und verwandelte den Strafstoß souverän.

„Wir haben gar nicht so viel anders gemacht als letzte Woche. Wir haben versucht, defensiv zu agieren und nicht zu früh anzugreifen. Was ja auch zuerst ganz gut geklappt hat. Wir verlieren durch einen Elfmeter, aber dann wohl auch verdient“, resümierte PSV-Spieler Steffen Knaack, der die erste Mannschaft, wie schon in der vergangenen Woche beim 2:0-Erfolg in Laage, wieder unterstützte.

Nach der Halbzeitpause neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Auch eine taktische Umstellung in der Schlussphase und eine insgesamt etwas offensiverer Ausrichtung des PSV konnte am Spielstand nichts mehr ändern.

„Richtenberg war zweikampfstärker und konditionell besser drauf. Bei uns hat man natürlich gemerkt, dass viele Stammspieler nicht dabei waren“, resümierte Olaf Schubert.

PSV Ribnitz-Damgarten: Kracht - Lindemann, Todenhagen (75. Bleeck), Kunze, T. Treptow, Wippermann (71. Knaack), Berlin, N. Treptow, Bastian, Cummerow, Kleinfeldt.

Tor: 0:1 Münster (32., Elfmeter).

Zuschauer: 60.

Victoria Kuhn

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