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PSV-Coach trifft auf seinen früheren Klub

Ribnitz-Damgarten PSV-Coach trifft auf seinen früheren Klub

Gegen Kühlungsborn hoffen die von Tony Juhl trainierten Ribnitz- Damgartener auf einen Überraschungserfolg wie im Hinspiel

Ribnitz-Damgarten. Nach dem spielfreien Osterwochenende steht in der Fußball-Landesliga Nord am Sonnabend und Sonntag der 17. Spieltag an. Ganz besonders im Blickpunkt steht dabei Trainer Tony Juhl vom PSV Ribnitz-Damgarten. Der 30-Jährige, seit September im Amt, trifft mit der PSV-Elf morgen (14 Uhr, Stadion „Am Bodden“) auf seinen Ex-Klub, den FSV Kühlungsborn.

 

OZ-Bild

Tony Juhl nachdenklich. Was lässt sich der PSV-Coach für das Duell gegen seinen Ex-Klub Kühlungsborn einfallen? Fotos (2): Tommy Bastian

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Im Hinspiel gab‘s noch

eine leichte Anspannung.

Jetzt ist es ein Spiel wie jedes andere.“PSV-Trainer Tony Juhl

„Im Hinspiel gab‘s noch eine leichte Anspannung. Jetzt ist es ein Spiel wie jedes andere“, sagt Juhl. Der ausgebildete Fitness- (A-Lizenz) und Fußballtrainer (C) hatte die Kicker aus dem Ostseebad in der Saison 2012/13 betreut, allerdings lediglich an den ersten drei Spieltagen. Danach trennten sich die Kühlungsborner und der Coach einvernehmlich. Die Erwartungen, die beide Seiten in die Zusammenarbeit gesetzt hatten, hieß es damals in einer Stellungnahme auf der Internetseite des FSV Kühlungsborn, wurden nicht erfüllt. Deshalb hätten sich der Vorstand und Tony Juhl darauf geeinigt, nicht weiter zusammenzuarbeiten.

In Ribnitz-Damgarten sind die Verantwortlichen zufrieden mit Juhls Arbeit. Trainer und Mannschaft sind zusammengerückt. Das demonstrierten sie gerade zu Beginn der zweiten Halbserie bei den Siegen gegen Gnoien (2:1) und den Doberaner FC (3:0). Die 0:4-Niederlage bei Topfavorit TSV Bützow kurz vor Ostern kam nicht unerwartet, waren die Gäste doch stark ersatzgeschwächt zum Spitzenreiter gereist.

„Wir hatten eine gute Vorbereitung und sind optimal mit sechs Punkten gestartet. Mit dieser Ausbeute konnten wir nicht planen, sind damit sehr zufrieden. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind:

aus einer sicheren Abwehr heraus schnell kontern und vorne die nötige Durchschlagskraft entwickeln“, meint PSV-Kapitän Marco Kracht. Der erfahrene Torwart schätzt Juhl für dessen Ehrgeiz und seine Akribie.

„Für Tony ist es bestimmt ein besonderes Spiel, aber er ist professionell genug und kann uns sehr gut auf Kübo (Kurzname der Kühlungsborner/d. Red.) vorbereiten. Wir als Mannschaft stehen zu 100 Prozent hinter Tony. Die letzten Monate und das intensive Training haben gezeigt, dass er fachlich wie menschlich ein toller Trainer ist. Wir hoffen, dass wir lange mit ihm zusammenarbeiten dürfen“, betont Kracht. Für den 30-jährigen Familienvater ist die Partie gegen den Tabellenzweiten „ein ganz normales Heimspiel, in dem Kühlungsborn als Favorit ins Rennen geht.“

Tony Juhl erwartet ein ähnlich schweres Spiel wie gegen Bützow. Verzichten muss er diesmal auf Max Levien, Paul Sund (beide verletzt) und Sascha Cummerow (krank). Ob die gesundheitlich angeschlagenen Markus Kunze und Marc Kuster dabei sein können, entscheidet sich erst kurzfristig.

Den Gästen aus Kühlungsborn (35 Punkte) wurden in der Winterpause durch das Sportgericht des Landesfußballverbandes sechs Zähler abgezogen. Sie sollen zum wiederholten Mal das Schiedsrichter-Kontingent nicht erfüllt haben. Dennoch hegen viele Kühlungsborner noch Hoffnungen auf den Verbandsliga-Aufstieg. Ihr Rückstand auf Bützow beträgt zehn Spieltage vor Saisonende neun Punkte.

„Es macht einen spürbaren Unterschied aus, ob man drei oder neun Punkte Rückstand zur Tabellenspitze hat. Darunter leidet die Motivation. Bisher haben wir es ordentlich weggesteckt“, sagt FSV- Trainer Jens Hillringhaus. Trotz des Rückschlags startete seine Mannschaft mit drei Siegen ins Jahr 2016, feierte insgesamt sogar zehn Dreier nacheinander.

Die letzte und bisher einzige Niederlage gab es ausgerechnet im Hinspiel. Am 27. September schoss Lars Bastian die Ribnitz-Damgartener mit drei Toren im Alleingang zum 3:2-Erfolg in Kühlungsborn.

Tony Juhl saß damals zum zweiten Mal auf der PSV-Bank und feierte in seinem ersten Auswärtsspiel gleich den ersten Sieg.

Unterdessen gastiert Landesliga-Kontrahent SV Rot-Weiß Trinwillershagen (11., 12 Punkte) erst am Sonntag (14 Uhr, „Ernst-Moritz-Arndt-Stadion“) beim Tabellenachten VfL Bergen (21). Die Gäste hoffen auf den ersten Punktgewinn nach der Winterpause.

Von Tommy Bastian

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