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PSV Ribnitz-Damgarten erlebt rabenschwarzen Tag

Ribnitz-Damgarten PSV Ribnitz-Damgarten erlebt rabenschwarzen Tag

Landesliga-Fußballer unterliegen gegen Bergen 1:3 / Fehler im Spielberichtsbogen hätte womöglich ohnehin zur Niederlage geführt

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Abwehrspieler Markus Kunze (r., hier in einem Zweikampf) unterlag mit der PSV-Elf am Sonnabend gegen den VfL Bergen.

Quelle: Victoria Kuhn

Ribnitz-Damgarten. Spieler und Verantwortliche des PSV Ribnitz- Damgarten erlebten am Sonnabend einen rabenschwarzen Tag. Die Landesliga-Fußballer unterlagen im heimischen Stadion „Am Bodden“ gegen den VfL Bergen 1:3 (0:1) und stellten sich quasi selbst ein Bein. Niko Treptow, seit der Winterpause nach einem Auslandsaufenthalt zurück im Team, lief kurzfristig für den erkrankten Mathias Hirschmüller von Beginn an auf. Doch der Mittelfeldspieler stand gar nicht auf dem Spielberichtsbogen. So war klar: Bei einer Niederlage hätten die Bergener nach dem Spiel Protest einlegen und einen Sieg vorm Sportgericht erzwingen können.

Und damit nicht genug! Erst beim Aufwärmen bemerkten die Ribnitz-Damgartener, dass Stürmer Adrian Kleinfeldt aufgrund einer Gelb-Sperre gar nicht spielberechtigt ist. „Aus unserer Sicht ein desolater Spieltag mit haarsträubenden Fehlern bei Spielern und Funktionären“, haderte PSV-Trainer Tony Juhl und ergänzte: „Die Lehre daraus ist, dass wir organisatorische Aufgaben, die den Spielbetrieb betreffen, auf weniger Schultern verteilen sollten, damit die Übersicht nicht verloren geht.“

Sein Team begann dennoch unbeeindruckt. Die Hausherren sicherten sich zu Beginn mehr Spielanteile und erarbeiteten sich klare Torchancen. Zunächst schob Marc Kuster den Ball unbedrängt links am Tor vorbei, dann zimmerte Niko Treptow das Leder aus wenigen Metern übers Gehäuse.

Das Auslassen der Möglichkeiten bestraften die Bergener auf der Gegenseite. Stürmer Marc Klöckner ließ zwei PSV-Spieler aussteigen und schob zur Führung ein. „Wir machen in den ersten Minuten die zwei Hundertprozentigen von Kuster und Treptow nicht und dann kann das passieren: Plötzlich liegst du hinten. Damit haben wir den Gegner stark gemacht“, ärgerte sich Juhl. Kurz nach der Pause tanzte Klöckner erneut zwei PSV- Akteure sowie Torhüter Gunnar Falck, der den verletzten Marco Kracht ersetzte, aus und traf zum 2:0 für die Insulaner.

Als Niko Treptow nach gut einer Stunde aus dem Gewühl heraus auf 1:2 verkürzte, keimte noch mal Hoffnung bei den Ribnitz-Damgartenern auf. Zumindest ein Punktgewinn schien wieder möglich. Der PSV kämpfte, aber wiederum Klöckner machte mit seinem Tor zum 3:1-Endstand alle Träume der Gastgeber zunichte.

„Ich bin ein Fan von Zweikampftraining, da diese Situationen das Spiel beherrschen. Demzufolge trainieren wir solche Situationen ständig. Bei zwei Gegentoren wurden wir aber in Überzahl dermaßen schwindelig gespielt , da kann man schon mal hinterfragen, was wir dienstags und donnerstags so machen“, monierte PSV-Coach Juhl enttäuscht. Weiter geht‘s für sein Team am kommenden Sonnabend gegen Bölkow.

Von Victoria Kuhn

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