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PSV unterliegt dem Favoriten unglücklich

Ribnitz-Damgarten PSV unterliegt dem Favoriten unglücklich

1:2 verlieren die Bernsteinstädter nach guter Vorstellung gegen den Landesliga-Zweiten FSV Kühlungsborn

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Der Ribnitz-Damgartener Patrick Hansen (rechts) im Zweikampf mit FSV-Kapitän Ingo Schultz.

Quelle: Victoria Kuhn

Ribnitz-Damgarten. Favorit FSV Kühlungsborn hat die Partie in der Fußball-Landesliga Nord beim PSV Ribnitz-Damgarten gewonnen. Der Tabellenzweite setzte sich mit 2:1 durch. Kurios: Den Erfolg hatten die Gäste in Trikots des PSV eingefahren. Beim Einlaufen konnten sich die Zuschauer über das unübliche Outfit der Kühlungsborner wundern. Da die Gäste lediglich mit einem Satz weißer Trikots angereist waren und der PSV auf seinem Recht, in Weiß zu spielen, bestanden hatte, mussten die Gäste in alten rot-schwarzen Trikots der Heimmannschaft auflaufen.

Statistik

PSV Ribnitz-Damgarten: Kracht — Hanke, Hansen, T. Treptow, Todenhagen, Bastian, Kunze (78. Kunstmann), Berlin, N. Treptow, Hirschmüller, Kleinfeldt.

Tore: 1:0 Kleinfeldt (26.), 1:1 Keil (28.), 1:2 Keil (46.).

Schiedsrichter: Dennis Heidemann; Assistenten: Axel Ring, Frank Rodehau.

Zuschauer: 100.

„Wir hatten uns vorgenommen, den Spielraum in unserer Hälfte für den Gegner so eng wie möglich zu machen. Das hat über weite Phasen sehr gut geklappt. Auch wenn man gegen diese starke Mannschaft nicht alles abwehren kann“, meinte PSV-Trainer Tony Juhl nach der Partie.

Die ersatzgeschwächten Ribnitz-Damgartener, sie gingen lediglich mit einem Auswechselspieler in die Partie, hatten trotz eines leicht überlegenen Gegners in den ersten zehn Minuten zwei gute Chancen, die nicht genutzt wurden. In der 26. Minute setzte sich dann Mathias Hirschmüller auf der linken Seite gut durch. Sein Flachpass fand Adrian Kleinfeldt, der in der Mitte nur noch zum 1:0 einschieben musste. Nur eine Minute später hätte der PSV sogar auf 2:0 erhöhen können. Leider konnte Kleinfeldt diesmal die Vorlage von Hirschmüller nicht verwerten.

„Nach Balleroberung wollten wir schnell umschalten. Leider waren wir hier einige Male zu ungenau, so dass der Ball vom Gegner wieder abgefangen werden konnte“, analysierte Juhl. Aufgrund dieser Ungenauigkeiten konnte Rico Keil in der 28. Minute für den FSV Kühlungsborn den Ausgleich erzielen. Danach neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld, wobei bei den Gästen ein leichtes spielerisches Übergewicht auszumachen war.

Die Platzherren verschliefen die ersten Minuten nach Wiederanpfiff und kassierten prompt das 1:2 durch Rico Keil, der die Unsortiertheit der PSV-Abwehr gnadenlos ausnutzte. Die zweite Halbzeit war danach geprägt von vielen kleinen Nicklichkeiten. Am Spielstand konnten aber beide Mannschaften nichts mehr ändern, auch wenn die Ribnitz-Damgartener kurz vor Schluss noch einmal richtig aufdrehten und der FSV Kühlungsborn ein Abseitstor zu Recht aberkannt bekam.

„Letztendlich kann ich stolz auf die Mannschaft sein. Gegen den Tabellenzweiten wäre nach Chancen ein Unentschieden verdient gewesen. Die läuferische und kämpferische Leistung war sehr gut, die Gegentore äußerst unglücklich“, lobte Tony Juhl sein Team nach dem Spiel. Sein Gegenüber, FSV-Trainer Jens Hillringhaus, meinte: „Ein gutes Spiel war das nicht von uns. Insgesamt war alles zu hektisch und wir hatten zu wenig Ballkontrolle. Zum Schluss hatten wir dann zweimal Glück, dass wir nicht den Ausgleich bekommen. Es war ein schlechtes Spiel von uns, aber es hat gereicht.“

Von Victoria Kuhn

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