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Platzverweise überschatten PSV-Erfolg im Testspiel

Platzverweise überschatten PSV-Erfolg im Testspiel

Todenhagen und Kleinfeldt müssen beim 3:2 gegen Bentwisch das Spielfeld vorzeitig verlassen

Ribnitz-Damgarten. Ergebnisse, sagen viele Trainer, würden in der Vorbereitung eine untergeordnete Rolle spielen. Diese Aussage trifft auf das vergangene Freundschaftsspiel der Landesliga-Fußballer des PSV Ribnitz-Damgarten ganz besonders zu. Zwar gewannen sie die Partie am Freitag gegen den FSV Bentwisch (Landesklasse) mit 3:2 (1:1). Glücklich war PSV-Trainer Steven Oklitz dennoch nicht. Der Grund: Zwei seiner Spieler wurden von Schiedsrichter Erik Wöllner vom Platz gestellt.

 

OZ-Bild

Doppeltorschütze Mathias Hirschmüller (M.) jubelt mit Adrian Kleinfeldt (l.) und Sascha Cummerow.

Quelle: Tommy Bastian

„Das ist absolut unnötig und frustrierend, dass in einem Testspiel zwei Akteure runterfliegen. Schade, dass sich der junge Schiedsrichter so aufspielen musste. Ich hätte mir mehr Fingerspitzengefühl von ihm gewünscht“, haderte Oklitz, der seit Saisonbeginn im Amt ist.

Der Coach kam vom Kreisoberligisten Arminia Rostock und peilt mit den Ribnitz-Damgartenern in der neuen Saison den achten Tabellenplatz an. Damit würde der PSV die Qualifikation für eine der beiden Landesligen schaffen, die es ab der Spielzeit 2017/18 gibt (bislang drei Staffeln). Wenn es blöde läuft, könnte zumindest Kai Todenhagen, der glatt Rot sah, am ersten Spieltag gesperrt fehlen.

Darüber muss das Sportgericht des Landesfußballverbandes nun entscheiden. Auftaktgegner ist am 14. August der FSV Kühlungsborn.

Gegen Bentwisch setzten die Ribnitz-Damgartener auf eine defensive Grundordnung. Nach Ballgewinn schalteten die Gastgeber schnell um auf Angriff. Das gelang in vielen Situationen gut. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung. Die Jungs haben sehr gut auf den Platz gebracht, was wir vorher besprochen hatten. Wir standen defensiv stabiler als in den vergangenen Spielen, gerade gegen Ende der Partie“, analysierte Oklitz.

Den frühen Rückstand, der durch individuelle Fehler begünstigt wurde, egalisierte Sascha Cummerow. Kurz vor Schluss brachte der agile Mathias Hirschmüller den PSV – schon in Unterzahl – per Doppelschlag mit 3:1 in Führung. „Danach haben alle gut gebissen und den Vorsprung verteidigt“, lobte Oklitz sein Team.

Weiter geht’s für die PSV-Elf am kommenden Sonnabend. Gegner bei der Generalprobe vor dem Ligastart ist Verbandsligist FC Förderkader René Schneider.

PSV: Falck – Kunze, Gnoth (60. Grüschow), Hanke, Bastian – N. Treptow, Kuster (60. Todenhagen) – Cummerow (60. Kunstmann), Hirschmüller, T. Treptow (60. Caragan) – Kleinfeldt.

Tore: 0:1 Sebastian Schlettwein (7.), 1:1 Sascha Cummerow (27)., 2:1, 3:1 Mathias Hirschmüller (83., 85.), 3:2 Rico Frank (87.). Rot: Todenhagen (66., PSV, Tätlichkeit).

Gelb-Rot: Kleinfeldt (88., PSV, wegen Meckerns). Schiedsrichter: Erik Wöllner (Pasewalk).

tb

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