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RHV-Frauen träumen vom Titel

Ribnitz-Damgarten RHV-Frauen träumen vom Titel

Handballerinnen gewinnen zum Jahresabschluss 29:26 gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster

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Fehlt dem Ribnitzer HV vorerst verletzt: Stammtorhüterin Heidi Hameister. FOTO: Tommy Bastian/OZ-Archiv

Ribnitz-Damgarten. Revanche geglückt. Die Handballerinnen des Ribnitzer HV (RHV) haben am Sonnabend ihr letztes Spiel im Jahr 2016 gewonnen. Sie besiegten den Tabellenzweiten VfL Blau-Weiß Neukloster, dem sie im Hinspiel (20:23) noch unterlagen, 29:26 (15:14). Mit dem siebten Sieg im zehnten Saisonspiel verteidigten die Ribnitzerinnen ihren dritten Platz in der Verbandsliga.

RHV-Trainer Tobias Klugmann war zufrieden. „Das war eine Top- Mannschaftsleistung, mit der wir den Titelfavoriten zu Fall gebracht haben“, lobte der 30-Jährige und ergänzte: „Von allen Positionen waren wir torgefährlich. Besonders unsere beiden Außenspielerinnen – rechts Carolin Toebe und links Linda Neubauer – haben überzeugt.“

Im Vorfeld hatte Klugmann jedoch eine kleine Hiobsbotschaft verkraften müssen. Bei Stammtorhüterin Heidi Hameister bestätigte sich nach genauerer Untersuchung der Verdacht: Sie hat sich im Spiel gegen den Schwaaner SV (31:22) einen Finger gebrochen und fällt rund fünf Wochen lang verletzt aus. Vertreterin Andrea Klein überzeugte im Tor „mit einer sehr guten Leistung“, bedankte sich Klugmann. „Heidi wünschen wir gute Besserung!“

Zu Beginn der Partie fanden die Ribnitzerinnen kein Mittel, um den gegnerischen Angriff auszubremsen. Sie lagen schnell 3:6 zurück und liefen lange Zeit einem Rückstand hinterher. Erst kurz vor der Pause drehten die Gastgeberinnen vor nur 20 Zuschauern in der Mühlenberghalle das Ergebnis und machten aus dem 9:11-Rückstand eine 14:11-Führung.

„Mit unserer Steigerung in der Abwehr nach dem Seitenwechsel haben wir die Spielkontralle übernommen. Neukloster fehlten fortan die Ideen“, analysierte Klugmann. Sein Team zog auf 20:16 und 23:18 davon und verteidigte danach drei Treffer Vorsprung.

Nach dem Spiel konnte sich Coach Tobias Klugmann nicht nur über die zwei Punkte freuen. Lebensgefährtin Stefanie Engel, Töchterchen Leni, die vom Foyer aus das Spiel verfolgt hatten, und er bekamen von RHV-Kapitänin Anna Marzahl im Namen der Mannschaft ein Geschenk zur Geburt der Kleinen überreicht.

Nach der kurzen Winterpause wollen die Ribnitzerinnen die Saison erfolgreich fortsetzen. Mindestens der dritte Platz soll verteidigt werden. „Es ist alles drin. Wir brauchen jedoch eine verlustpunktfreie Rückrunde, um Meister zu werden. Der Titelträger wird am Ende nicht mehr als sechs Minuspunkte auf dem Konto haben“, wagt Klugmann sogar den Blick nach ganz oben. Doch weiter geht’s für den RHV erst mal am 8. Januar im Landespokal-Achtelfinale gegen das MV-Liga-Schlusslicht TSG Wismar II.Tommy Bastian

RHV: Klein – Toebe 7, J. Engel 4, Geist 2, Marzahl 7/2, Neubauer 5, Ziegler 4, Keichel. Siebenmeter: RHV 6/4, VfL 3/3. Strafminuten:

RHV 2, VfL 12.

OZ

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