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RHV-Sieben spielt auswärts im Pokal-Viertelfinale

Ribnitz-Damgarten RHV-Sieben spielt auswärts im Pokal-Viertelfinale

Ribnitzer gastieren morgen bei der TSG Wismar / Modus ärgert Trainer Meyer

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Stephan Voss (hier im Auswärtsspiel beim Schwaaner SV am Ball) peilt mit dem Ribnitzer HV morgen den Einzug ins Final four an.

Quelle: Foto: Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten. Die Handballer des Ribnitzer HV (RHV) sind vor dem Auswärtsspiel morgen (18 Uhr, Stadthalle) bei der TSG Wismar hin- und hergerissen. Es geht um den Einzug ins Finalturnier der besten vier Mannschaften im Landespokal. Doch wollen die Bernsteinstädter wirklich nach Güstrow, wo am 7. Mai in der Sport- und Kongresshalle das diesjährige Final four der Frauen und Männer ausgetragen wird?

Die Spiele im Viertelfinale

Handball-Landespokal: TSG Wismar – Ribnitzer HV (Sonnabend, 18 Uhr), Schwaaner SV – HC Empor Rostock II (Sonntag, 11 Uhr), Mecklenburger Stiere Schwerin II – Stavenhagener SV (Sonntag, 16 Uhr), Stralsunder HV II – TSV Bützow (Sonntag, 16 Uhr)

Spielmacher Stephan Voss sagt ja. „Ich war 2014 in Grimmen nicht dabei, als unsere Mannschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert hat und Landespokalsieger wurde“, meint der 28-Jährige: „Aber ich hätte Bock, auch mal vor großer Kulisse zu spielen. Das wäre ein Höhepunkt am Ende der Spielzeit“, verdeutlicht Voss. Ihm sei es auch egal, wer im Halbfinale der Gegner werden könnte.

RHV-Trainer Thilo Meyer äußert sich dagegen kritisch. „Der Pokal-Wettbewerb hat wenig Reiz“, meint der 50-Jährige. Er könne es den Vereinen nicht verübeln, so Meyer, aber im Falle des Weiterkommens würden der HC Empor Rostock II und der Stralsunder HV II sich wohl verstärken. Es ginge ja um eine Menge Prestige. Empor könnte Akteure aus dem Zweitliga-Aufgebot oder dem Kader der A-Jugend-Bundesliga- Sieben einsetzen, der SHV Aktive aus dem Oberliga- Team.

„Es wäre ärgerlich, wenn wir bei einer möglichen Final-Teilnahme dann gegen die ersten Mannschaften oder zumindest einige Spieler daraus antreten müssten“, verdeutlicht Meyer. So erging’s den Ribnitzern bereits im Jahr 2013, als sie im Halbfinale gegen den HSV Peenetal Loitz II ausschieden. Dieser setzte damals ebenfalls mehrere Spieler aus seinem Oberliga-Team ein.

Trotz der ungewissen Aussichten wollen sich die Ribnitzer in Wismar aber keineswegs kampflos geschlagen geben. Im Gegenteil: Sie peilen die Revanche für die 30:36-Niederlage im ersten Punktspiel beim MV-Liga-Aufsteiger an. Damals waren sie ersatzgeschwächt in der Hansestadt angetreten.

Auch diesmal werden einige Akteure fehlen. Neben den langzeitverletzten Ben Meyer und Steffen Wiegratz hat sich auch Erik Peters (krank) abgemeldet. Über die Personalmisere klagt Thilo Meyer allerdings nicht. „Andere Vereine haben viel mehr mit personellen Problemen zu kämpfen. Wir haben guten Ersatz“, gibt sich das RHV- Urgestein kämpferisch. Zuletzt hatte der eingewechselte Dmitrij Nemcinov als Linksaußen eine überzeugende Leistung gezeigt. Gut möglich, dass der 21-Jährige diesmal von Beginn an auflaufen wird. Nemcinov stammt aus dem eigenen Nachwuchs, musste sich im Herrenbereich jedoch lange Zeit gedulden. Nun bekommt er mehr Einsatzzeit.

Fraglich ist, ob Sebastian Nucklies zurückkehren kann. Der Rückraumspezialist hatte vergangene Woche beim 24:17-Erfolg in Schwaan noch erkrankt gefehlt. Diesmal könnte es für den 30-Jährigen beruflich eng werden.

Unterdessen haben die Ribnitzer Verbandsliga-Handballerinnen am Wochenende spielfrei. Sie waren im Landespokal-Achtelfinale an der TSG Wismar II (23:27) gescheitert. Bleibt zu hoffen aus Ribnitzer Sicht, dass dies kein schlechtes Omen für die morgige Ansetzung zwischen beiden Klubs ist.

Tommy Bastian

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