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Ribnitzer HV muss sich vor großer Kulisse beweisen

Ribnitz-Damgarten/Barth Ribnitzer HV muss sich vor großer Kulisse beweisen

RHV-Männer in Neubrandenburg zu Gast, wo bis zu 1000 Zuschauer am Tag des Handballs erwartet werden / Barther Frauen empfangen Eintracht Rostock

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Kommt in der Mannschaft des Ribnitzer HV immer besser zurecht: Neuzugang Paul Evert (rechts).

Quelle: Foto: Marco Schwarz

Ribnitz-Damgarten/Barth. Das wird kein alltägliches Spiel! Wenn die Handballer des Ribnitzer HV morgen beim SV Fortuna Neubrandenburg zu Gast sein werden, dann ist das nicht nur das Spitzenspiel am vierten Spieltag der Mecklenburg- Vorpommern-Liga. Den drittplatzierten RHV erwartet beim Spitzenreiter ab 18.30 Uhr im Jahnsportforum eine ungewohnt große Kulisse. Die Gastgeber veranstalten rund um die Partie ihren Tag des Handballs. Bis zu 1000 Fans werden in der rund 4000 Zuschauer fassenden Halle erwartet. „Das wird noch einmal eine völlig neue Erfahrung für uns und ist natürlich kein Spiel wie jedes andere“, sagt der Ribnitzer Trainer Thilo Meyer.

 

OZ-Bild

„„Das ist kein Spiel wie jedes andere. Die große Zuschauerzahl wird noch einmal eine völlig neue Erfahrung für uns sein.“Thilo Meyer Trainer des Ribnitzer HV

Beide Mannschaften sind gut in die Saison gestartet und bislang ungeschlagen. Der RHV (5:1) hat nur einen Zähler Rückstand auf Neubrandenburg (6:0). Für Thilo Meyer gab es nach den bisherigen drei Spieltagen kaum Anlass für Kritik. „Die Trainingsbeteiligung ist ausgezeichnet. Keiner beschwert sich, wenn er mal auf der Bank sitzt. Es macht einfach Spaß“, versichert der Coach. Sein Team vermittele große Spielfreude. „Daran gilt es, nun in Neubrandenburg anzuknüpfen“, fordert der Coach.

Meyer schiebt die Favoritenrolle klar dem Gastgeber zu, der in der Vorsaison aus der Oberliga Ostsee-Spree abgestiegen war. „Wir sind krasser Außenseiter. Ich denke, dass Neubrandenburg das Ziel des direkten Wiederaufstiegs verfolgt und alles daran setzen wird, gegen uns zu gewinnen.“ Aber genau das könne auch die Chance für seine Mannschaft sein. „Wir können befreit aufspielen und wollen ein gutes Spiel abliefern. Erst recht vor der großen Kulisse“, sagt Thilo Meyer voller Vorfreude auf die Begegnung.

In einer völlig neuen Rolle finden sich indes die Handballerinnen des SV Motor Barth wieder. Erstmals sind sie seit ihrem Abstieg in die Verbandsliga als Spitzenreiter das gejagte Team. Grund dafür war der Derbysieg am vergangenen Wochenende beim Ribnitzer HV und die gleichzeitige Niederlage des bisherigen Tabellenführers Bad Doberaner SV gegen Teterow. Drei Siege konnten die Bartherinnen bislang einfahren. Den nächsten wollen sie möglichst morgen folgen lassen. In der heimischen Vineta-Sportarena empfangen sie den SV Eintracht Rostock. Anpfiff ist um 15.00 Uhr.

Motor-Trainer Martin Habermann erwartet eine spannende Auseinandersetzung. „Eintracht wird heiß sein“, ist er überzeugt. Die Hansestädterinnen haben zwei ihrer drei Partien verloren und „werden auf Wiedergutmachung aus sein“. Darauf müsse sich seine Mannschaft einstellen. „Wir wollen den Schwung aus den vergangenen Wochen und vom Derbysieg mitnehmen“, sagt Habermann. Ziel sei es, so lange wie möglich oben in der Tabelle mitzuspielen. Personell könne er wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Kurzfristig werde sich noch entscheiden, ob Julia Schmidt dabei sein kann, meint Habermann.

In der Vorsaison konnte jede Mannschaft ihr Heimspiel gewinnen. Zusätzliche Brisanz erhält der Vergleich durch das Duell der Schwestern Lena (Motor) und Juliane Heinze (Eintracht).

Marco Schwarz

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