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Ribnitzer HV steht nach starkem Auftritt im Final-Four

Wismar Ribnitzer HV steht nach starkem Auftritt im Final-Four

Bernsteinstädter gewinnen im Landespokal bei der TSG Wismar 34:28

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Kreisläufer Eric Brandt (am Ball in einer früheren Partie) erzielte beim Achtelfinal-Erfolg in Wismar zwei Tore für den Ribnitzer HV.

Quelle: Fotos: Marco Schwarz

Wismar. Ausgelassen feierten die Handballer des Ribnitzer HV in einem Jubelkreis ihren Sieg bei der TSG Wismar. Anschließend applaudierten sie artig den rund 50

 

OZ-Bild

Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und damit den Gegner beeindruckt.Thilo Meyer, Trainer Ribnitzer HV

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mitgereisten Anhängern. Denen war auch RHV-Trainer Thilo Meyer dankbar. „Sie haben uns wieder einmal überragend unterstützt“, meinte er nach dem 34:28 (18:14)-Auswärtserfolg der Bernsteinstädter im Viertelfinale des Landespokals.

Dabei hatten die Vorzeichen nicht unbedingt einen so deutlichen Erfolg vermuten lassen. Neben den langzeitverletzten Steffen Wiegratz und Ben Meyer musste der Coach nämlich zusätzlich auch auf Einsätze von Sebastian Nucklies, Erik Peters und Dmitrij Nemcimov verzichten. „Uns standen somit nur zwei Wechsler zur Verfügung. Das war natürlich nicht ideal“, sagte Meyer. Im Hinterkopf hatten die Gäste zudem die 30:36-Niederlage aus dem Ligaspiel. Nervös musste der Coach angesichts dieser Voraussetzungen allerdings im Spielverlauf nicht werden. „Das war ein Tag, an dem einfach alles geklappt hat“, lobte er den engagierten Auftritt seiner Mannschaft in der Hansestadt.

Schon früh setzte der RHV Zeichen. Auch wenn die zunächst noch Unterzahlspiel zur Folge hatten. Schon in der vierten Minute kassierte Torhüter Andreas Lürken eine Zeitstrafe. Nach einer Parade hatte er seinen Emotionen gegenüber einem Gegenspieler allzu freien Lauf gelassen und musste für zwei Minuten pausieren. Doch er hatte damit deutlich gemacht: „Wir sind heiß!“

Die Partie verlief zunächst ausgeglichen bis zum 10:10. Danach setzte sich der RHV ab. „Die Abwehr hat sicher gestanden und vorn haben wir unsere Möglichkeiten nutzen können“, analysierte Thilo Meyer. Auch von mehreren Unterzahlsituationen habe sich seine Mannschaft nicht beeindrucken lassen. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Ribnitzer eine 18:14-Führung. Nach Wiederanpfiff sorgten die Gäste dann schnell für die Vorentscheidung. Bis Mitte des zweiten Spielabschnitts zogen sie auf 28:18 davon.

„Wir haben in der Pause besprochen, dass wir konzentriert weiter arbeiten und möglichst noch eine Schippe drauflegen wollen. Das hat wunderbar geklappt“, freute sich Meyer. Selbst von einem 5:0-Lauf der Hausherren, durch den Wismar auf 23:28 verkürzte, brachte den RHV nicht vom Halbfinal-Kurs ab. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und damit den Gegner beeindruckt. Gefreut hat mich auch, dass wir von allen Positionen Torgefahr ausgestrahlt haben“, kommentierte der Coach, der schließlich einen ungefährdeten 34:28-Erfolg mit dem Team feiern konnte. Damit haben die Ribnitzer das Final-Four-Turnier der vier besten Mannschaften im Landespokal erreicht. Dieses wird am 7. Mai in der Sport- und Kongresshalle von Güstrow ausgetragen. „Dort wollen wir uns so gut wie möglich verkaufen“, meinte der RHV-Trainer. Der sieht das Turnier allerdings etwas skeptisch (OZ berichtete). Hintergrund ist die Tatsache, dass zweite Mannschaften von Vereine Spieler aus ihren ersten Teams einsetzen dürfen. „Aber das müssen wir einfach akzeptieren“, sagte Meyer. Vor allem sei das Final-Four ein schöner Abschluss für die Saison.

Statistik

Ribnitzer HV: Lürken, Kleinecke – Jacobsen 11/5, Dukart 10/1, Sohn, 4/1, Voss, Bux 2, Krohn 4 Brandt 3, Bohnenstengel

Siebenmeter: TSG Wismar 7/6, Ribnitzer HV 7/7

Zeitstrafen: TSG Wismar 5, RHV 8 inkl. Rote für Eric Brandt wegen seiner dritten Strafe

Weitere Ergebnisse: Schwaaner SV – HC Empor Rostock II 27:25, Stralsunder HV II – TSV Bützow 28:21, Mecklenburger Stiere Schwerin II – Stavenhagener SV 31:22

Marco Schwarz

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