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Ribnitzer HV untermauert Medaillenambitionen

Schwaan Ribnitzer HV untermauert Medaillenambitionen

MV-Liga-Handballer feiern beim 24:17 in Schwaan ihren vierten Auswärtssieg

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So sehen Sieger aus: Die Ribnitzer Spieler und Betreuer bejubeln mit den mitgereisten Fans den Auswärtssieg beim Schwaaner SV. FOTOS (2): TOMMY BASTIAN

Schwaan. Der Ribnitzer HV (RHV) bleibt ein großer Medaillenkandidat in der laufenden Saison der höchsten Handball-Spielklasse von Mecklenburg-Vorpommern, der MV-Liga. Beim abstiegsbedrohten Schwaaner SV haben die Männer um Trainer Thilo Meyer (50) am Sonnabend einen souveränen 24:17 (10:8)-Erfolg gefeiert. Es war der vierte Auswärtssieg für den Tabellenzweiten, der nun auf 21:11 Punkte aus insgesamt 16 Spielen kommt.

OZ-Bild

MV-Liga-Handballer feiern beim 24:17 in Schwaan ihren vierten Auswärtssieg

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„Das war nicht besonders schön, aber erfolgreich“, konstatierte Coach Meyer. „Wir haben in der ersten Halbzeit viele gute Torchancen und Siebenmeter vergeben.“ Sonst, so das Ribnitzer Klub-Urgestein, wäre die Partie wohl schon zur Pause entschieden gewesen.

Die Schwaaner, die zuvor mit zwei Siegen hintereinander ein Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt gesendet hatten, waren in der über weite Strecken zerfahrenen Partie schwächer als erwartet.

Trainer Detlef Lankowski (52), bestens bekannt aus seiner Zeit in Ribnitz-Damgarten, haderte: „Wir haben uns selbst geschlagen. Unsere Angriffsleistung war katastrophal.“ Teilweise hätte seine Mannschaft kopflos gespielt, so Lankowski, und nicht umgesetzt, was zuvor im Training erarbeitet wurde.

Nach ausgeglichener Anfangsphase drehten die Ribnitzer das Ergebnis vom 4:5 zum 7:5 und legten danach immer vor. Die ersatzgeschwächten Gäste verpassten es allerdings, sich gegen noch dünner besetzte Hausherren (nur drei Wechselspieler) frühzeitig abzusetzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte behauptete der RHV zunächst seinen knappen Vorsprung, führte 13:10 (35.) und 16:14 (45.). Erst in den letzten zehn Spielminuten bauten die Ribnitzer ihr Torepolster aus, erhöhten ausgerechnet in Unterzahl nach einer Zweiminutenstrafe gegen Alexander Dukart auf 22:15 durch den eingewechselten Dmitrij Nemcinov (56.). Das war die Entscheidung.

„Dimar (der Spitzname von Nemcinov/d. Red.) hat ein richtig gutes Spiel gemacht in der zweiten Halbzeit – hinten in der Abwehr und vorne im Angriff“, lobte Thilo Meyer den 21-Jährigen, der sonst eher Ergänzungsspieler ist. Nemcinov ersetzte den verletzten Steffen Wiegratz (28) auf Linksaußen.

Bitter: Wiegratz droht aufgrund einer Schambein-Entzündung bis zum Saisonende auszufallen. Allerdings, so Meyer, „warten wir noch die Meinung eines zweiten Arztes ab, ehe wir endgültig sagen können, wie lange Steffen fehlen wird.“ Neben Wiegratz mussten weiterhin auch Ben Meyer (Knieprobleme) und Sebastian Nucklies (erkrankt) passen. Uwe Krohn schied aufgrund einer Fußverletzung, die er sich im Training zugezogen hatte, nach wenigen Minuten vom Feld.

Bemerkenswert: Nach dem Spiel reiste ein Teil der RHV-Mannschaft weiter nach Rostock, um dort das Spitzenspiel von Tabellenführer SG Uni Greifswald/Loitz bei Verfolger SV Warnemünde zu sehen. Die Gäste gewannen überraschend deutlich mit 37:22 und bleiben mit nun 28:4 Punkten souveräner Spitzenreiter. Die Warnemünder (18:12) fielen auf den fünften Rang zurück.

Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) ist der Ribnitzer HV im Landespokal-Viertelfinale bei Liga-Kontrahent TSG Wismar gefordert. In der MV-Liga geht’s eine Woche später mit dem PrestigeDuell gegen den HSV Grimmen in der Sporthalle „Am Mühlenberg“ weiter.

Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke, Lürken – Dukart 6, Jacobsen 12/1, Voss 2, Sohn 1, Brandt 1, Peters 1/1, Krohn, Nemcinov 1, Bux n. e.

Siebenmeter: SSV 4/3, RHV 5/2.

Strafminuten: SSV 2, RHV 4.

Zuschauer: 84 (davon knapp zwei Dutzend RHV-Fans)

Weiterhin spielten: HC Empor Rostock II – Stavenhagener SV 25:28, SV Einheit Demmin – SV Mecklenburg Schwerin II 23:20, HSV Grimmen – SV Matzlow-Garwitz 37:25, SV Warnemünde – SG Uni Greifswald/Loitz 22:37, Stralsunder HV II – SV Mecklenburg Schwerin II 24:12

Tommy Bastian

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