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Ribnitzer HV verliert vor Rekordkulisse

Ribnitz-Damgarten Ribnitzer HV verliert vor Rekordkulisse

270 Zuschauer sahen die 26:29-Niederlage der Handballer gegen den Spitzenreiter SG Greifswald/Loitz.

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Kein Durchkommen für Ben Meyer. Gleich drei Spieler des Gegners unterbinden den Ribnitzer Angriff. FOTOS: MARCO SCHWARZ

Ribnitz-Damgarten. . 60 spannende Minuten waren vorbei, als sich die Gäste von der SG Uni Greifswald/Loitz in den Armen lagen. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, skandierte eine Jubeltraube nach dem 29:26-Erfolg im Spitzenspiel der Handball-MV-Liga beim Ribnitzer HV. Unterdessen bedankten sich die Gastgeber artig aber enttäuscht bei ihrem Publikum. Über weite Strecken der Partie hatten sie dem ungeschlagenen Tabellenführer Paroli geboten und in Führung gelegen. Trainer Thilo Meyer hielt sich daher mit Kritik an seiner Mannschaft zurück. „Ich kann meinen Jungs keine Vorwürfe machen. Sie haben stark gespielt.“

 

OZ-Bild

Kein Vorwurf an die Mannschaft. Sie hat stark gespielt.Thilo Meyer Trainer des Ribnitzer HV

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Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke, Lürken – Jacobsen 5, Meyer 5, Dukart 2, Voss, Wiegratz 1/1, Brandt 3, Nucklies 6, Peters 4/3, Krohn.

Siebenmeter: Ribnitzer HV 5/4, SG Greifwald/Loitz 7/5.

Zeitstrafen: Ribnitzer HV 6 (eine Rote Karte), SG Greifswald/Loitz 4 (zwei Rote Karten).

Zuschauer: 270.

Die Voraussetzungen für das Spiel zwischen dem drittplatzierten RHV und dem Spitzenreiter hätten kaum besser sein können. Das sah auch RHV-Betreuer Volker Bastian so. „Wir haben volles Haus. 270 Karten wurden verkauft, davon 60 an Gästefans“, teilte er mit. So viele Zuschauer hatte es in der Mühlenberghalle in einem Punktspiel noch nie gegeben.

Und die Rekordkulisse bekam einiges geboten. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts und gingen oft ruppig zur Sache. „Es war eine hart geführte Auseinandersetzung, aber wir haben den Kampf angenommen“, meinte Thilo Meyer. Er musste mit ansehen, wie beim Stand von 8:6 für die Hausherren Stephan Voss nach einem überharten Foul direkt mit der Roten Karte vom Feld gestellt wurde. „Das war natürlich völlig überzogen und unnötig. Aber das weiß Stephan auch selbst“, kommentierte der Coach diese Szene. Sein Team lag zwar in den ersten 30 Minuten immer vorn, konnte den Gegner allerdings nicht abschütteln. So ging es mit einer knappen 15:14-Führung für die Bernsteinstädter in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel glichen die Gäste dann aus und lagen mit 16:15 erstmals selbst in Führung. Doch die Gastgeber hielten dagegen und setzten sich schließlich auf 20:17 ab. Der Tabellenführer blieb davon aber unbeeindruckt, kämpfte sich schnell wieder heran und übernahm zunehmend die Spielkontrolle. Auch von zwei Feldverweisen ließ sich das Gästeteam nicht beirren und setzte sich mit 29:26 durch.

„Am Ende hat es an ein paar Kleinigkeiten gelegen, dass wir nicht gewonnen haben“, analysierte Thilo Meyer kurz nach dem Abpfiff. „Dazu zählten zwei unnötige Zeitstrafen in der Schlussphase. Außerdem hat uns hinten raus die Effizienz im Abschluss gefehlt“, erklärte der Ribnitzer Coach. Er lobte ausdrücklich auch jene Spieler, die zuletzt weniger Einsatzzeit bekommen hatten, wie Uwe Krohn oder auch Erik Peters. „Sie haben ihre Aufgaben super gelöst“, meinte Meyer.

Für die Ribnitzer Handballer wird es in dieser Saison noch zweimal die Gelegenheit zur Revanche gegen die SG Uni Greifswald/Loitz geben. Neben dem Rückspiel werden sich beide Mannschaften auch im Landespokal-Wettbewerb begegnen. Das hat die Auslosung des Handballverbandes MV ergeben. Demnach haben die Bernsteinstädter am 7. Januar Heimrecht gegen die Spielgemeinschaft. In der Liga rutschte der RHV mit nun 10:6-Punkten auf den vierten Rang ab. Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) ist das Team zu Gast bei der zweiten Vertretung der Mecklenburger Stiere Schwerin.

Marco Schwarz

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